Kurzbeschreibung
„Sehnsucht haben heißt so heißes Blut kriegen, dass alles ringsum verdorrt.“ Max Dauthendey Der deutsche Dichter, Lyriker und Novellist Max Dauthendey zählt zu jenen kreativen Köpfen, die zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts dem Lockruf der exotischen Ferne in eine fremde Welt folgten. Von allen Ländern, die der Literat auf seiner Weltreise 1906 besuchte, beeindruckte ihn keines mehr als Japan. Seine Verbundenheit zu diesem Land zeigt sich in der vorliegenden Novellensammlung mit acht japanischen Liebesgeschichten. Es sind zauberhafte Geschichten aus einer exotischen Welt, in der Farbenglut der tropischen Natur schwelgend, welche Max Dauthendey einen Platz in der Weltliteratur sicherten. In Bildern festgehaltene Ikebana-Impressionen Würzburger Künstlerinnen ergänzen diese Neuauflage der Japan-Novellen.
Über den Autor
Max Dauthendey, geb.1867 in Würzburg. Ab 1891 begann er ein ruheloses Wanderleben und bereiste die gesamte Welt. Bei seinem Aufenthalt in Java wurde er vom 1. Weltkrieg überrascht und starb an einer tropischen Krankheit am 29. August 1918 in Malang/Java.