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Die Zwerge von Arnheim - Der vierte Frost Roman
 
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Die Zwerge von Arnheim - Der vierte Frost Roman [Gebundene Ausgabe]

Gregor Sakow
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 299 Seiten
  • Verlag: Charon; Auflage: 1 (1. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3931406458
  • ISBN-13: 978-3931406455
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 366.845 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Serienmörder erwürgt in Hamburg seine Opfer mit einer Drahtschlinge. Scheinbar gibt es keine Verbindung zwischen den Toten. Bis auf die Tatsache, daß Robert Frost – der »Scheiss Bulle« – zwei von ihnen gut kannte. Grund genug für Frosts ehemaligen Chef, ihn aus Irland zurück nach Hamburg zu holen. Mit Frosts Hilfe kommt Sandra Weitner, eine Kommissarin mit Vorliebe für Leder, dem Täter auf die Spur. Aber hinter den Morden steht mehr als die pure Lust zu töten. Die Suche nach dem wahren Motiv führt Frost zu einem Kastell in Arnheim. Dort begegnet er einer geheimnisvollen Madame Merle und ihren Liebes- dienerinnen, die Gästen jeden noch so ausgefallenen Wunsch erfüllen. Frost, gefangen in seiner Lust, erhält von Madame Merle einen Auftrag, der über den Rest seines Lebens entscheiden wird. DIE ZWERGE VON ARNHEIM ist der vierte Frost-Roman des Hamburger Autors Gregor Sakow.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der Rote Salon: Aus zwei Kristallüstern fällt gedämpftes Licht. An den Wänden Gobelins mit Jagdmotiven. Zwei Glasvitrinen flankieren eine mit Blattgold überzogene Flügeltür. Auf der gegenüberliegenden Seite steht ein Kachelofen; daneben eine weitere Tür. Eine Sitzgruppe aus barocken Möbeln. Ein zweisitziges Sofa, ein Tisch und drei Sessel. Schwere, dunkle Teppiche mit großen Rosen in Weiß und Apricot. Auf dem runden, dreifüßigen Tisch stehen eine Karaffe, mit Rotwein gefüllt, und zwei Gläser. Ergänzt um einen Aschenbecher aus Achat.
Auf dem Sofa wartet eine Frau in Schwarz. Die Ärmel des locker sitzenden Oberteils sind weit geschnitten, der Rock reicht bis zu den Waden. Um den Hals trägt sie eine breite, goldene Kette. Die Hände sind schmucklos, die Fingernägel mit farblosem Lack verschönt. Mit der rechten Hand hält sie einen Zigarillo, die linke ruht auf ihrem Schoß. Als an die Tür neben dem Kachelofen geklopft wird, ruft sie:"Ja!" Eine junge, blonde Frau in einem pflaumenblauen Kostüm trat ein."De konsul, Madame." Mit einer dezenten Handbewegung winkte sie den Konsul in den Roten Salon. Dann zog sie sich zurück und schloß die Tür.
Der Konsul, ein gut genährter Endfünfziger, durchschritt den Raum. Er trug einen cremefarbenen Anzug, dazu ein rosa Hemd und eine veilchenblaue Krawatte. Sein weißes Haar war frisch gewellt, und auf seinen Hängebacken kräuselten sich ebenfalls weiße, breite Koteletten, die bis zum Unterkiefer reichten.
Der Konsul war wie immer, wenn er den Roten Salon betreten durfte, bester Laune. Hätte er in seiner linken Hand nicht einen hellgrauen, großen Briefumschlag gehalten, sondern einen bunten Luftballon, wäre er auf jedem Kinderfest als Conferencier willkommen gewesen. "Madame Merle, welch eine Freude, Sie wiedersehen zu könnenEr verbeugte sich tief vor der auf dem Sofa Sitzenden, ergriff die ihm angebotene Hand und begrüßte Madame Merle mit einem galanten Handkuß.
Die Freude sei auch ganz auf ihrer Seite, entgegnete Madame Merle. Sie deutete auf die Sessel - er möge bitte Platz nehmen, zuvor aber etwas Wein einschenken. Madame Merles Deutsch war fehlerlos und frei von jedem Akzent.
Der Konsul legte den Briefumschlag auf das glänzende Eichenholz des Tisches, schlüpfte für einen Moment in die Rolle eines devoten Mundschenks und füllte, was ihm sichtlich Freude bereitete, die Gläser zur Hälfte. Dann plumpste er in den Sessel.
Beide griffen zu den Gläsern und tranken auf das Wohl des jeweils anderen. "Wie war die Fahrt, mein lieber Freund?"Madame Merle zog an ihrem Zigarillo, blies den Rauch zur Seite und klopfte die Asche in die Achatschale. "Bestens, die Autobahn war fast leer. Ich hatte freie Fahrt und kaum Verkehr."Der Konsul strahlte wie ein Honigkuchenpferd ob des gelungenen Reimes."Aber Letzteres wird sich ja bald ändern." Er lachte, hielt es für ein gelungenes Bonmot. "Gewiß, werter Konsul." Madame Merle lächelte dezent.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2.0 von 5 Sternen kein wirklicher SM Roman, 9. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Zwerge von Arnheim - Der vierte Frost Roman (Gebundene Ausgabe)
Bin per Zufall an das Buch gekommen. na, ja ... man muss ihn wohl mögen, diese Bullen. Von dem Verlag hätte ich jetzt mehr erwartet, vor allem mehr zum Thema (BD)SM. Überhaupt ist mir nicht ganz klar, was das Buch mit SM verbindet. Die Hauptfigur war mir nicht sympatisch, das lag wahrscheinlich auch am "Fäkalienwortschatz". Auch stilistisch kein Meisterwerk. Alles in allem war ich enttäuscht.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Robert Frost Teil 4, 22. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Zwerge von Arnheim - Der vierte Frost Roman (Gebundene Ausgabe)
In diesem vierten Teil um Robert Frost nimmt die Lebensgeschichte des "Sch...bullen" einige harte Kurven und ab und zu schleudert es Frost auch aus der Bahn.

4 Morde geschehen, 2 der Opfer kannte Frost. Ein alter Freund holt den "Sch...bullen" aus seinem Irländischen Paradies um bei der Aufklärung mitzuwirken. Der Lösung der vier Morde kommt Frost auch schnell nah - jedoch wäre er nicht Frost, wenn er sich mit einer halben Aufklärung des Sachverhalts zufrieden gäbe...

In diesem Buch erfährt man sehr viel mehr über die Hintergründe von Siebering und van Aaken. Über die Drahtzieher der vergangenen Schurkereien. Man muss zulesen, wie Frost liebe Menschen verliert und wie er sich durchs Dickicht der menschlichen Abgründe kämpft.
Auch ist dieses Buch wieder mit einigen netten sexuellen Szenen gespickt, die aber nur schmückendes Beiwerk sind.

Ein Band Robert Frost folgt noch, Anfang 2006. Danach ist Schluss mit dem liebenswerten Sch...bullen. Ich bin gespannt...

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