Hier erfahren Sie endlich die Wahrheit - denn dies ist die rasante Geschichte des Zwergen Tungdil, der im Kampf gegen die Orks, dunkle Elfen und andere hinterhältige Feinde schlagkräftig beweist, dass auch ein Zwerg Großes leisten kann.
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Produktinformation
|
Der Zwerg Tungdil ist bei dem Magier Lot-Ionan unter Menschen aufgewachsen und kennt die Bräuche seines Volkes nur aus Büchern. Da wird der junge Schmied von seinem väterlichen Freund auf die Reise geschickt. Doch aus dem Botengang wird unverhofft das große Abenteuer. Um die Einheit der fünf Stämme zu bewahren, behauptet der greise Zwergengroßkönig Gundrabur, er sei ein verschollener Königssohn. Und plötzlich steht Tungdil an vorderster Front im Kampf gegen das Böse und muss das Geborgene Land retten.
Nach seinem fünfbändigen Zyklus Die Dunkle Zeit legt der deutsche Autor Markus Heitz mit Die Zwerge einen Roman vor, in dem er die ewigen Nebenfiguren der Fantasy einmal in den Vordergrund rückt. Keine leichte Aufgabe, denn so schrecklich interessant ist der Zwerg an sich nun auch wieder nicht. Aber Heitz hat es geschafft, etwas aus dem Thema zu machen. Er konzentriert sich darauf, eine unterhaltsame Geschichte mit gelungenen Variationen des Zwergenmythos und überraschenden Wendungen zu erzählen.
Der Held Tungdil erlebt ein klassisches Abenteuer in einer Zwergenkultur, die zwar aus rauen, selbstbewussten Gesellen besteht, dabei aber mehr zu bieten hat, als unter Tage Schätze zu behüten. Das ist temporeich und spannend gemacht, mit einem scharfen Blick für stimmige Details und sehr interessanten Nebenfiguren. Aber nicht nur das lädt hier zum Weiterlesen ein; Heitz hat das seltene Talent, mitreißende und vor allem überzeugende Action schreiben zu können, von der es hier reichlich gibt. Und gerade das macht diesen Roman so vergnüglich und kurzweilig. --Andreas Decker -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Zum einen ist es eines der spannendsten Bücher, die ich je gelesen habe - einmal angefangen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Man weiß am Anfang nicht, worauf das Abenteuer hinauslaufen wird, weil wichtige Informationen erst im Verlauf der Handlung preisgegeben werden - gerade das macht den Reiz aus.
Zum anderen ist der Stil des Autors sehr lebendig - man fühlt sich in die Welt Tungdils und der anderen Zwerge hineinversetzt, fühlt mit ihnen; langweilig wird es eigentlich nie.
Besonders gefallen haben mir die Unterschiede der einzelnen Personen - niemand wird als perfekt dargestellt, jeder besitzt eine liebenswerte Eigenart, sei es Streitlust, Säuferei oder auch zwergenuntypische Feigheit. Im Gegensatz zum „Herrn der Ringe", der nur Gimli beschreibt, erlebt man in „Die Zwerge" alle möglichen Vertreter dieses faszinierenden Volkes.
Die Handlung insgesamt ist mitreißend - es werden verschiedene Handlungsstränge miteinander verknüpft: Die Wahl des neuen Zwergengroßkönigs, das persönliche Schicksal des Findelzwergs Tungdil, die Bedrohung des Geborgenen Landes ... schon allein die Idee eines Landes, das von Bergen völlig umschlossen und von Zwergen bewacht wird, gefiel mir sehr.
Perfekt ist das Buch nicht: Je weiter die Handlung fortschreitet, desto mehr Hinweise werden aufgedeckt - und irgendwann ist das Ende vorhersehbar. Jedoch tut dies der Spannung keinen Abbruch - im Gegenteil; überraschende Wendungen tauchen immer wieder auf. Ansonsten hat mich nur die Vorliebe des Autors für Namen mit Akzenten aller Art genervt - aber man gewöhnt sich an alles ...
Insgesamt kann ich das Buch jedem nur empfehlen - ich finde es fantastisch und es tat mir richtig Leid, als ich mit der letzten Seite fertig war.
Zum Schluss nur noch ein Tipp:
Vorne im Buch sind die Namen aller Beteiligten aufgelistet. Ich lese Bücher immer von vorn bis hinten durch, aber diese Liste sollte man vielleicht erst nach der Geschichte an sich lesen - die Identität der Personen schon vorneweg zu kennen, nimmt doch etwas von der Spannung.
Vorne sieht man auch eine Karte des Geborgenen Landes - nur scheint jemand Norden und Süden verwechselt zu haben. Sollte jemand wie ich die Reiseroute beim Lesen mitverfolgen, muss man einfach umdenken - und die Himmelsrichtungen umdrehen.
|
Das Forum zu diesem Produkt
Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
|
|
|