Nachdem erscheinen des letzten Buches, die Tochter des Drachen, habe ich mich sehr gefreut das die DarkAge-Reihe endlich wieder weiter geht. Leider war dieses Buch wieder eins der mittelmäßigeren Bücher dieser Reihe. Die Hauptperson war fast die ganze Zeit nur mit seinen eignen Selbstzweifeln, betreffend seiner Rolle, beschäftigt und weshalb man sich irgendwann die Frage stellt, wie die Person überhaupt was auf die Reihe kriegt.
Die Sympathischste Person war aus meiner Sicht der Befehlshaber der feindlichen Streitkräfte, Cpt. Yoland, der zwar auch eigene Probleme hatte aber diese nicht alle paar Seiten immer wieder durchgehen musste.
Die Kämpfe selbst sind zwar nett beschrieben, bis jedoch auf das letzte, kaum 2-3 Seiten lang. Auch hier fehlt, aufgrund von Platzmangel, einfach die Ausführlichkeit.
Gut waren jedoch hier die Auftritte des Leiters des Draconischen Geheimdienstes, zwar kurz aber sehr gut und detailliert beschrieben mit kleinen Einblicken in die innere politischen Lage des Kombinates.
Positiv waren allerdings auch die Einblicke in den Clan selbst als auch die geschichtlichen Informationen bezüglich der Novakatzen und den Draconis Kom. + den Geiterbären, aber auch hier waren diese Teile zu knapp gefasst.
Fazit: Hier wurde eindeutig Potenzial verschenkt. Es gab hier einige sehr interessante Ansätze als auch Personen, leider sind diese, aufgrund der Hauptperson, zu kurz geraten. Das Buch hätte um einiges besser sein können, wenn man nicht den größten Teil nur mit der einer Person und ihren Problemen vergeudet hätte.
Hoffe das nächste ist wieder besser.