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Die Zufälle des Herzens: Roman [Taschenbuch]

Juliette Fay , Juliane Gräbener-Müller
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

16. Oktober 2012
Dana Stellgarten war eigentlich ihr Leben lang die Nettigkeit in Person. Doch langsam ist sogar für sie eine Schmerzgrenze erreicht. Nach ihrer Scheidung ist das Geld knapp, ihre beiden Kinder leiden unter dem Weggang des Vaters, und jetzt soll sie sich auch noch um ihre pubertierende Nichte kümmern. Dana tut ihr Bestes, um allen gerecht zu werden – doch was ist eigentlich mit ihr selbst? Etwas ungeübt begibt sie sich auf Partnersuche, findet einen Job und wird in einen illustren Freundeskreis aufgenommen. Doch Zweifel nagen an ihr: Bin ich gut genug für meine neuen Freunde? Schön genug für einen Mann? Perfekt genug als Mutter? Alle Unsicherheiten ihrer Teenagerzeit sind wieder da. Doch langsam lernt Dana, ihre Stärken zu erkennen, ihre Schwächen zu akzeptieren und sich sogar auf ein neues Glück einzulassen …


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (16. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442477689
  • ISBN-13: 978-3442477685
  • Originaltitel: Deep Down True
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 743.980 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Herzerwärmend, humorvoll, wunderbar geschrieben – bis zum berührenden Ende ein echter Pageturner." (Booklist)

Über den Autor

Juliette Fay wurde 1963 in Binghamton, New York, geboren. Sie hat am Boston College und in Harvard studiert, arbeitete unter anderem für ein Obdachlosenheim und unterrichtete an einer Schule für autistische Kinder. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Massachusetts. "Der Sommer auf der Veranda" ist ihr erster Roman. Ein zweiter ist bereits in Vorbereitung.

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4.0 von 5 Sternen Hut ab vor Dana Stellgarten! 16. Oktober 2012
Von AusZeit-Magazin TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Inhalt:

Dana Stellgarten steht mit ihren fünfundvierzig Jahren am Scheideweg ihres Leben: seit knapp einem Jahr geschieden, kämpft sie immer noch mit den Nachwehen der Trennung von Ex-Mann Kenneth, zumal die beiden gemeinsamen Kinder den Verlust des Vater scheinbar nur schwer verkraften. Die zwölfjährige Morgan und auch der siebenjährige Grady zeigen sich da in mehr als nur einer Krisensituation aufmüpfig und zänkisch und ziehen sich daheim immer zurück oder zeigen sich in der Schule verhaltensauffällig.

Und damit nicht genug, taucht auch noch Danas sechzehnjährige Nichte Alder auf ihrer Türschwelle auf und bittet nach einem heftigen Streit mit ihrer Mutter flehentlich um Familien-Asyl. Also eigentlich der ganz normale Wahnsinn einer Alleinerziehenden. Dana hat alle Hände voll zu tun, Kinder, Nichte, finanzielle Nöte und ja, auch eine neue Liebe unter einen Hut zu kriegen …

Einschätzung:

Hut ab vor Dana Stellgarten! So viel zunächst mal zu unserer Hauptprotagonistin, die sich hier nicht nur als eine wunderbar warmherzige Mutter präsentiert, sondern sich ebenso als einfühlsame Tante zeigt und für ihre Kinder und ihre Nichte ein echter Fels in der Brandung ist.

Juliette Fay präsentiert uns mit „Die Zufälle des Herzens“ einen warmherzigen und zugleich auch launigen Frauenschmöker und gewährt uns dabei einen tiefen Einblick in das manchmal doch schwierige Leben einer alleinerziehenden Mutter. Da gibt’s gigantische Hürden zu meistern, kleinere und größere Stolpersteine aus dem Weg zu räumen und es dabei jedem Recht machen. Kurzum: jede Menge Probleme zu bewältigen.

Und wer sonst, wenn nicht „Muddern“ könnte all das zur Zufriedenheit aller bewerkstelligen? Wir werden dabei Zeuge, wie unsere toughe Mama sich durch den mehr als tückischen „Problem-Dschungel“ kämpft, den Alltag mit all seinen Tücken mit Bravour meistert und Probleme scheinbar spielend löst.

Im Mittelpunkt der Story steht hier eindeutig Dana mit all ihren Gefühlen und Emotionen, die eigentlich die ganze Gefühlsskala von Wut, Verzweiflung bis absolute Hingabe und Liebe abdeckt. Als Leserin kann man gar nicht anders, als dieses heftige Gefühlschaos mit ihr ganz bewusst und intensiv mit zu erleben. Die Autorin hat mit der guten Dana eine mehr als sympathische und patente Hauptfigur geschaffen, die Mutter mit Leib und Seele ist, sich dabei aber immer wieder selbst in Frage stellt und so sehr an sich zweifelt, ob ihr Handeln und Tun das Richtige für ihre beiden Kinder ist. Für mich persönlich von der Autorin wunderbar einfühlsam in der ein oder anderen Situation in Szene gesetzt. Da war ganz flott klar: Dana ist Mutter durch und durch und ja, ich würde sie für den Titel „Mutter des Jahres“ nominieren.

Flankiert wird unsere Vollblut-Mama von ganz unterschiedlichen Nebencharakteren, die nett oder auch etwas unsympathisch daherkommen. Sei es die „verräterische“ Nachbarin und Freundin, die oberflächliche neue Bekannte, die mehr Schein als Sein ist oder der einfühlsame und verständnisvolle Zahnarzt, der immer ein offenes Ohr für unsere von Sorgen geplagte Mama hat.

Vielleicht einziges Manko der Story, dass die Autorin doch einiges an Problemchen zu viel reinpackt: die Scheidung mit all ihren weitreichenden Folgen, Essstörung bei Jugendlichen, Tod nach schwerer Krankheit, der Aufbau eines neuen Freundeskreises und last but not least der Beginn einer neuen Liebe. Da kommt die ein oder andere Problematik vielleicht einen Tick zu kurz und hätte etwas tiefgründiger und ausführlicher abgehandelt werden können.

Apropos Liebe: Amors Pfeil trifft hier übrigens erst auf Umwegen und mal ganz erfrischend anders, dass der Auserwählte optisch eben nicht der eineiige Zwilling von Adonis persönlich ist, sondern einfach „nur“ durchschnittlich daherkommt, dafür aber mit ganz anderen, nicht zu verachtenden Qualitäten aufwarten kann.

Die Autorin überzeugt hier durchaus mit ihrer saloppen, aber auch dynamischen Schreibe und punktet da insbesondere auch mit ihren flotten und schmissigen Dialogen, die mal mit humorigen, aber auch melancholischen Untertönen zu unterhalten wissen. Da hat Juliette Fay wirklich eine wunderbar harmonische Mischung gefunden, die sich gut von der Hand weg lesen lässt.

Fazit:

Eine wunderbar erzählte Story über eine Frau in den besten Jahren, die nach ihrer Scheidung noch nach ihrer neuen Identität sucht und sie nach einigen Irrungen und Wirrungen findet! Und das Schöne daran ist, wir erleben diese Veränderung hautnah mit und kommt zu der Erkenntnis: Dana Stellgarten - Das hast du dir redlich verdient! Von mir gibt’s liebevolle 4 von 5 Punkten für Danas erfolgreichen Selbstfindungs-Trip! (AK)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wundervoller Roman mir sehr viel Herzenswärme 31. Dezember 2012
Von Babs
Format:Taschenbuch
Nachdem ich bereits "Der Sommer auf der Veranda" von der Autorin gelesen habe und den Roman gut fand, war ich auf diesen natürlich wieder neugierig, verspricht er doch eine turbulente und abwechslungsreiche Geschichte. Beim Lesen wurde ich dann auch nicht enttäuscht. Juliette Fay ist erneut ein wunderbarer Roman gelungen, der "Der Sommer auf der Veranda" sogar noch um Längen schlägt.
Der Roman ist mit so viel Herzblut geschrieben, dass mit richtig mit der Hauptperson Dana Stellgarten mitleidet und mitfühlt.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Dana Stellgarten, eine geschiedene Frau, die immer für Andere da war und ist, der es aber kaum jemand dankt. Sie hat zwei Kinder, die jeweils auf ihre eigene Weise unter dem Weggang des Vaters leiden und sich Dana gegenüber auch nicht immer wirklich höflich benehmen. Und als hätte sie mit den beiden nicht schon genug zu tun, nimmt Dana auch noch ihr Nichte auf (die in meinen Augen sogar noch das Kind mit den wenigsten Problemen ist). Und als ihr Ex-Mann dann auch noch verkündet dass er nicht mehr so viel Unterhalt zahlen kann, muss sie sich auch noch einen Job suchen.
Schrittweise erkämpft Dana sich dann wieder zurück ins "normale" Leben und ein Stück eigene Normalität: Sie findet neue Freunde und geht mit einem Mann aus (dem Footballtrainer ihres Sohnes, auch wenn dieser im Grunde selbst noch ein erwachsenes Kind ist).

Juliette Fay ist es perfekt gelungen den Wandel, der sich im Laufe der Zeit bei Dana vollzieht, so widerzuspiegeln, dass man alles realitätsnah wahrnimmt. Man leidet richtig mit ihr mit, wenn sie immer wieder mit sich selbst hadert, ob die von ihr getroffenen Entscheidungen richtig sind. Dana ist ein Mensch wie du und ich, was sie so liebenswert macht.

Außerdem gefällt mir an der Geschichte, dass sie das Thema Essstörungen in diesem Roman ziemlich sensibel mit verarbeitet hat. Sie erzählt, wie es bei einem der Charaktere (ich verrate allerdings nicht wer) dazugekommen ist und welchen Einfluss Gruppendruck hat.
Dies ist allerdings nicht nur ein Roman, der nicht einfach nur vom Zurückfinden ins normale Leben erzählt, sondern auch ein Roman in dem viele verschiedene (Gefühls-) Themen zum Tragen kommen: Liebe, Verrat, Neubeginn, Vertrauen, Gruppendruck und vieles mehr. Diese Vielfalt macht den Roman zu einem vollkommenen Ganzen, in das man sich gerne vertieft.

Von mir bekommt dieser Roman auf jeden Fall 5 Punkte.
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3.0 von 5 Sternen Zuviele Themen, zuwenig Handlung... 14. März 2013
Format:Taschenbuch
Worum es geht:

Dana ist eine frisch geschiedene, 45 jährige, Mutter von zwei bezaubernden Kindern, Morgan und Grady. Sie versucht ihr Bestes um es den beiden so einfach wie möglich zu machen. Doch Morgan beginnt bulemische Züge anzunehmen, Grady wird launisch und dass Kenneth, ihr Exmann, sich lieber mit seiner Freundin vergnügt als seinen Unterhalt zu bezahlen, hilft nicht in dieser neuen Situation. Ihre Nichte, Alder taucht auch noch unerwartet auf und auf einmal kümmert sie sich auch noch um den 16 jährigen Teenager. Als ihr alles über den Kopf zu wachsen scheint zeigt auf einmal ein Mann interesse an ihr und auch Tony, der nette Zahnarzt, hilft ihr mehr als einmal.

Meine Meinung:

Ich muss leider sagen dass ich Dana so gar nicht mag als Hauptfigur. Sie ist so glatt und schörkellos dass ich überhaupt kein Interesse an ihr habe. Jede der Nebenfiguren finde ich soviel interessanter! Die Nebenfigurern sind richtig schön ausgearbeiter und in die Geschichte eingebracht.

Die Nebenhandlungen fand ich überflüssig und sie kamen so rüber als seien sie nur gedacht um die Meinung der Autorin zu verschiedenen Themen zu erläutern Wenn die Themen irgendeinen Bezug zur Haupthandlung gehabt hätten, wäre das ja in Ordnung gewesen, nur leider kam mir das so vor wie eine Klammer in der Geschichte. Ein "Ach übrigens; Blow Jobs in dem Alter... wollt ich nur mal erwähnen"... Um was geht es eigentlich? Die Scheidung? Die Bulimie, Krebs, Verrat, Affairen? Das Buch hat gefühlte tausend Themen mit dem es sich auseinandersetzt, sodass man gar nicht weiss um was es eigentlich geht. Statt sich auf ein Thema zu konzentrieren hat man hier das Gefühl die Autorin hätte Angst gehabt nie wieder ein Buch schreiben zu können sodass sie möglichst alles was sie interessiert hat in eine Geschichte packt. Mich stört daran am meisten dass vieles zwar erwähnt aber nicht weitergeführt wird. Das Ende kommt dann recht unspektakulär und ohne grosse Aussage. Im Grunde hat Dana nur alles ausgesessen.

Vielleicht bin ich einfach zu jung für das Buch denn eine solche Anhäufung an Probleme in einem Zeitraum von 3 Monaten war mir einfach zuviel.

Positiv:

wundervoll augearbeitete Nebencharaktere. Es macht Spass mehr über die jeweiligen Figuren zu erfahren und man hofft mit ihnen dass alles gut wird.

Leichter Schreibstil der es einem einfach macht schnell durchzukommen.

Negativ:

Keine richtige Handlung, wegen der vielen Nebenthemen geht das eigentliche Hauptthema (Leben nach der Scheidung) etwas unter. Da es keine richtige Handlung gibt, gibt es auch kein richtiges Ende?
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