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Die Zombies: Roman
 
 
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Die Zombies: Roman [Taschenbuch]

Thomas Plischke
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2 (April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492267467
  • ISBN-13: 978-3492267465
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 344.410 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Thomas Plischke
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Endlich das große Epos um die geheimnisvollsten Geschöpfe der Nacht - die Zombies! Die lebenden Toten gelten als unheimlich, feindselig und dumm. Doch die junge Lily ist davon überzeugt, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist. Seit jeher fasziniert sie der Zombie-Mythos, und sie ist geradezu besessen davon, mehr über die Geschöpfe zu erfahren. Als Lily den attraktiven Victor kennenlernt, kommt sie einem erschreckenden Geheimnis auf die Spur: Zombies existieren wirklich, die unheimlichen Geschöpfe sind mitten unter uns - und Lily erfährt am eigenen Leib, was es bedeutet, lebendig und tot zugleich zu sein ...

Über den Autor

Thomas Plischke, 1975 in Ludwigshafen am Rhein geboren, absolvierte in Mannheim eine Ausbildung zum Verlagskaufmann. Danach studierte er Amerikanistik, Anglistik und Medienkultur in Hamburg. Dort ist er nun als Dozent tätig und arbeitet außerdem als Übersetzer, Lektor und Autor. Er hat bereits mehrere Rollenspiel-Romane veröffentlicht; zuletzt erschienen bei Piper die Romane »Kalte Krieger« und »Die Zombies«. Thomas Plischke lebt in Hamburg.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bis(s) zum Donnerstag 5. Mai 2011
Von M. Diehl
Format:Taschenbuch
Achtung, der Text enthält diverse Spoiler.

Wo fängt man hier bloß an?

Als erstes das Cover.
Wenn man sich mal vor Augen hält wie der normale Wald- und Wiesenzombie so aussieht, wird man schonmal stutzig.
Keine Verwesung, keine trüben Augen, sieht eher aus wie ein Vampir.
Ok, der laufende Tod als Bild wirkt sich vielleicht nicht verkaufsfördernd aus - vor allem bei der angestrebten Zielgruppe, gell?, sehe ich ein, hätte man trotzdem besser machen können.

Der Rückentext:
"Das große Epos um die geheimnisvollen Geschöpfe der Nacht". Genau! Seit wann sind Zombies Geschöpfe der Nacht?
Vampire, Gespenster, ok, aber Zombies?
Cool: wenns wieder soweit ist: Tagsüber flüchten oder angreifen, und nur Nachts verbarrikadieren.
Brauch ich mich eigentlich nicht weiter um ein Grundstück in Alaska zu bemühen!

Weiter gehts:
Es folgt die Vorstellung div. Hauptfiguren (recht gut gemacht) und einige Interviews die ein wenig an Max Brooks erinnern. Davon sind einige recht gut.Man hätte den Victor vielleicht noch nicht gleich hinten drauf tippern sollen.
Eventuell wüsste man dann auch nicht beim ersten Auftreten was das für einer ist (oder sein soll) und wies weitergeht.

Aber ansonsten liest sich das ganze eher als Vampirgeschichte wenn man von marginalen Anpassungen absieht.
Grundsätzlich stößt man hier auf hoch intelligente, ja was denn eigentlich? Ich nenne sie einfach mal Vampies. Ich kann mich auf Anhieb an 5 Wesen erinnern, die sich wie Zombies verhalten, die "Apokalypse" zähle ich mal nicht mit. Da werden aus den hoch intelligenten Vampies wegen okkulter Geschichten rasende Bestien. Was muss man denn verbrochen haben um hier zu einem echten Zombie zu werden?

Eine Geiermeier-Figur (heisst hier Gottlieb) und seine sehr abstruse Organisation die auf Vampir, oh sorry, Zombiejagd geht, passt eventuell noch in die Geschichte, die verrückte Tussi und die noch verrückteren Gerätschaften fand ich schon wieder zu albern.
Aber ein Zombiemän (original mit seinem Ghoul Stinkiboy) (Zombies halten sich meiner Meinung nach keine Helfer, das machen auch eher nur Vampire...) der, Achtung:

Nachts Jagd auf Verbrecher macht ,damit sein Ghoul die schön Zubereiten kann

wirkt etwas arg albern.

Die Umwandlung wird ausführlich geschildert, gute Idee, wird aber nur halb umgesetzt.

a) es wird nicht gestorben (oder ich habs nicht begriffen)
b) ein Vegetarier ist plötzlich Fleisch (uuh gruselig!)
c) Aggression ist etwas erhöht, aber auch nicht dass es einem Auffällt

Das wars erstmal.
Später gibts Durchfall ... dafür sehr detailliert beschrieben. Na wenigstens etwas :)
Das wars auch schon.

Auch die Geschichte vom Hinterwäldlerkaff inkl der "Alten" finde ich extrem albern.
Auch hier wieder wenige hochintelligente Vam..Zombies die sich von Leuten, deren Stammbaum Kreisrund sein muss, verehren lassen wegen... wegen... ääh wieso eigentlich?
Dafür das man den Kids ein Scheibchen Fleisch aus dem Rücken leiert und an die Alten verfüttert?
Dazu noch ein wenig Hinterwäldler Slasherei ala "Wrong Turn" und Konsorten. Wahrscheinlich damit wenigstens etwas Gewalt vorkommt.
Sehr Merkwürdig!

Am Ende kommt eine Apokalypse ("Gottesgericht", '"Weltuntergang"). Zumindest nennt der Autor das so.
Ein Inzest geplagtes Kaff welches kein Mensch kennt mit unter 200 Opfern macht noch lange keine Apokalypse!

Dann die Krone der Logik:
Eins würde ich gerne noch erklärt bekommen:
Wie kann sich ein untoter, gefühlloser Zombie, der völlig ohne Blut oder sonstigen Körperflüssigkeiten sein untotes Dasein fristen muss, paaren? Selbst diverse Pillen dürften da keine Wirkung haben...
Ja, das wird so detailliert Beschrieben!
Nun vielleicht irgend ne Art Pumpe installiert. Ich wills dann doch lieber nicht wissen!

Ganz zum Schluss ein haarsträubendes "Happyend" (und ein ekliges wenn man das mal weiter denkt. Zumindest ist der männliche Teil da noch im Besitz sämtlicher Flüssigkeiten ... naja wenns spass macht)

Ich vermisse hier einfach die Zombies die einem versprochen werden.
Keine Überlebenden die sich zu Retten versuchen, kein überfordertes Militär, kein Ausbruch, außer ein Teenager (ganz kurz) und 3 Reporter (etwas länger) ist keiner in Gefahr (gut, einige Verbrecher eventuell - !Zombiemäään uund Stinkybooooy!), keine zwischenmenschlichen Probleme die so ein Ausbruch und die auftretende Angst mit sich bringen, keine Raiding-Parties - nichts! Auch nichts aus der Sicht der Zombies die marodierend durch die Städte ziehen. Nein, die wollen sich verstecken damit keiner merkt das es Zombies gibt!
Warum??

Die Zombies mit Search/Replace in Vampire umgewandelt. Dann hätte ich es zwar nicht gelesen, aber wenigstens würden die Personen und die Geschichte etwas mehr Sinn haben.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Begeisterung pur! 13. August 2010
Format:Taschenbuch
Dies war also meine erste Begegnung mit Zombies in der Literatur! Und gleich wurde so einiges auf den Kopf gestellt, was die Filme, die es zu dem Thema gibt, mir bisher vermittelt haben.

Die einzelnen Erzählstränge um Lily, Gottlieb, Victor und Ben erzeugen eine wahnsinnig gute Spannung, man möchte noch ein Kapitel lesen und noch eins... und eh mans sich versieht, ist man am Ende und wünscht sich, es würde weitergehen (das hoff ich immer noch!).

Für mich stellt dieses Buch eine gelungene Mischung aus Horror und Fantasy dar. Lily ist eine junge Frau des 21. Jahrhunderts und als solches, aufgeklärtes Wesen fällt es ihr schwer, etwas glauben und akzeptieren zu müssen, dass für sie ziemlich stark ins Reich der Mythen und Legenden gehört. Ich kann mich gut in ihre Lage versetzen, wenn ich mir vorstelle, ich wäre an ihrer Statt in diesen Alptraum geraten.

Da stellt man sich doch unwillkürlich die Frage, was ist "besser": Eine gedankenlose Fressmaschine zu sein, wie die "klassischen" Zombies, oder ein denkendes Wesen mit dem wahnsinnigen Hunger aber noch der eigenen Persönlichkeit?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unerwartet neuer Wind, aber... 7. September 2011
Von SteamHank
Format:Taschenbuch
...Vorsicht für Fans der klassischen Zombies.

Ich möchte mich an dieser Stelle zuerst als Fan "alter" Horrorgeschöpfe in deren üblicher Daseinsform outen. Vampire empfinde ich als modrige Blutsauger in Särgen und alten Gemäuern und weniger als übermenschliche Teeniehelden deren etwaiger romantischer Charme jedewede Bosheit egalisiert. Ebenso gehören Werwölfe und Vollmond und dunkle Wälder zusammen und - jetzt sind wir beim Thema - Zombies sollten nach Möglichkeit schlurfen und nach Menschenfleisch süchten.

Und siehe da, genau das tun sie auch in "Die Zombies".

Dachte ich zu Beginn des Buches noch, einem dieser modernen "wir romantisieren jeden Horror kaputt"-Schinken aufgesessen zu sein, musste ich nach einiger Zeit erkennen, dass der Autor dem Zombie-Genre tatsächlich einen neuen Winkel abtrotzt.

Achtung Mini-Spoiler: In noch keiner mir bekannten Zombieverfilmung oder -beschreibung wurde die Verwandlung in einen Untoten derart aus Sicht des Betroffenen geschildert und gleichzeitig die (mir so wichtige) alte Verhaltensweise der Untoten betont. Sehr schön.

Der Schreibstil ist jetzt vielleicht nicht das Non-plus-Ultra, aber erfreulich detailliert (wo es darauf ankommt), fantasievoll (um unerwartete Facetten zu betrachten) und insgesamt der Story sehr zuträglich.

Leider (ja, ich muss echt "leider" sagen), war das Buch trotz allen Umfangs dann doch nicht lang genug, um vielleicht noch ein wenig mehr dieser erfrischenden Zombiedarstellung darzustellen. Zum Schluss wurde es etwas "schnell" und auch die Zusammenhänge wirken teils etwas wie "zusammengezimmert". Dennoch empfand ich alles als "runde Sache".

Nur 4 von 5 Sternen, da es aus meiner Sicht dann doch etwas zu sehr die enthaltene Liebesgeschichte als Aufhänger in den Vordergrund rückt. Aber das mag jeder anders sehen. Daher: klare Leseempfehlung (auch für Leute, die dem "alten" Horror eher anhängen)
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