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Die Zielscheibe
 
 

Die Zielscheibe [Kindle Edition]

Wolfgang Vonge
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dieses Buch ist eine schonungslose, biografische Abrechnung mit allen den Menschen, die mir Knüppel ob ihre eigenen Vorteils zwischen die Füße warfen. Ganz gleichgültig ob es sich dabei um meine Mutter oder um staatliche Institutionen handelt. Nie habe ich mich jedoch unterkriegen lassen und es nach zahlreichen Anläufen und Veränderungen in meinem Leben, dann doch noch geschafft, den gewünschten Erfolg zu haben. Hartnäckigkeit und Flexibilität zahlt sich aus dachte ich mir immer ... und plötzlich war ich Millionär!

Vielleicht hilft dir ja mein "böses Buch", auch in deinem Leben gewisse Dinge zu verändern, die dich dann etwas mehr auf die Sonnenseite des Lebens bringen.

Eines weiß ich heute. Gib nie auf, auch wenn es noch so aussichtslos erscheint!

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Es tut mir leid... 11. Februar 2012
...dass ich diesem Buch leider nur 2 Sterne geben kann.

Warum nur 2 Sterne?

Das Buch fängt irre unterhaltsam an, die Geschichte der Kindheit des Herrn Vonge wird unterhaltsam, lustig und mit einigem Wortwitz erzählt. Besonders die Ausflüge in den schwäbischen Dialekt sind wirklich witzig.

Spätestens jedoch beim zweiten Zeitungsausträgerjob "verliert" man den Autor allerdings irgendwie. Teilweise wird es auch ziemlich wirr, so ist beispielsweise plötzlich von einer Sonja die Rede, die sich erst im weiteren Verlauf als die Stieftochter - die der Autor angeblich wie das eigene Kind liebt - herausstellt.
Dennoch liest man weiter, durch den Buchtitel animiert, weil man ja noch wissen möchte, WIE der Autor trotz all der Widrigkeiten (mit denen fast jeder Mensch in der ein oder anderen Form zu kämpfen hat) doch noch Millionär wurde.

Es folgt eine, nicht nur schonungslose, sondern teilweise irrationale Abrechnung mit allen möglichen Personen. Die Mutter, die vermutlich wirklich ekelhaft ist, wird allerdings auch für Dinge verantwortlich gemacht, in die sich der Autor offensichtlich dermaßen hineinsteigert, dass der Lesespaß aufhört. So sollen auch Mutter und Oma an einer Fehlgeburt schuld sein. Jedoch wird nie genau darauf eingegangen, WAS die Angeschuldigten tatsächlich getan und gesagt haben, ausser dass dies die größte Unverschämtheit war, die sich der Autor jemals hat gefallen lassen müssen.

Sonja erscheint nicht zum 55ten Geburtstag. Es wird nicht geklärt, warum sie nicht erscheint, es wird nur erwähnt, dass ihr deshalb nicht die Führung der Firma übergeben wird, weil sie dazu auch gar nicht in der Lage gewesen wäre. Der Autor geht hier so mit seiner (Stief-)Tochter ins Gericht, wie er es bei seiner eigenen Mutter anklagt.

Letzten Endes erfährt man aber nicht, was die Firma des Autors nun speziell macht und WIE er zum Millonär wurde. Dies ist aber der Punkt. Das Buch wird sowohl in der kurzen Inhaltsangabe, als auch auf dem Cover mit den Worten "...und plötzlich war ich Millionär" beworben, daher habe zumindest ich hierfür auch eine Erklärung erwartet.

Das eBook konnte man kurzzeitig kostenlos herunterladen, so habe ich es erworben. Hätte ich den nun veranschlagten Preis von ¤ 5,07 ausgegeben, würde ich mich ärgern. Der ein oder andere Psychoanalytiker könnte es unter Umständen für eine Fallstudie gebrauchen, vielleicht aber auch nicht.
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teils, teils... 1. März 2012
Von doc
Das Buch ist tatsächlich eine Art Abrechnung, vor allem mit der eigenen Mutter, aber auch mit dem Staat an sich. Der Begriff "Hochintelligenz" für die Staatsdiener gefällt mir dabei ganz gut. Ob das Buch jetzt Fiktion oder Realität ist, kann ich nicht sagen.

Erzählt wird die Lebensgeschichte eines Mannes, der offenbar sehr viel im Leben erlebt hat, aber auch bedingt durch seine Mutter keine gute Kindheit gehabt hat. Einigermaßen chronologisch geht der Autor vor, allerdings bleiben viele Dinge im Dunklen, während Unwichtiges ausführlich beschrieben wird. Vor allem die Tatsache, dass der Autor Millionär geworden ist, wird überhaupt nicht klar, dabei lockt der Titel doch gerade damit.

Insgesamt finde ich das Buch dennoch lesenswert, allerdings bleibt ein schaler Eindruck von einem Menschen zurück, der offenbar über viele Talente verfügt, aber Zeit seines Lebens unter dem katastrophalen Verthältnis zu seiner Mutter leidet und sich grundsätzlich von allen anderen - mit wenigen Ausnahmen - immer betrogen und verraten fühlt.
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