Kurzbeschreibung
Es sind Ferien, Adrian Brandt hat sie auch dringend nötig. Er ist Lehrer für Mathematik, Ende Dreißig, nervlich ziemlich angeschlagen. Seine Frau ist Künstlerin, ihr geht es bestens.
Sie verbringen gemeinsam ein paar schöne Tage, aber Adrian ist melancholisch und ruhelos. Es ist der Besuch seines Bruders Siegfried, der ihn zunächst auf andere Gedanken bringt. Siegfried ist Theologe und ein sonderbarer Zeitgenosse. Er gehört einem Geheimbund an, der Intrigen gegen die katholische Kirche spinnt. Nicht genug, dass er viele Glaubenswahrheiten in Frage stellt, will er sich an den Vorbereitungen eines Umsturzes beteiligen. Adrian ist eingeschüchtert und fasziniert zugleich. Zwar ist er an der Religion nicht sonderlich interessiert, aber die Machenschaften seines Bruders haben eine fast schon revolutionäre Qualität: wer sonst strebt noch nach Veränderungen?!
Es ist, als hätten die langen Gespräche zwischen ihm, Siegfried und Martin, den drei Brüdern, einen Prozess in gang gesetzt, der wie eine Lunte abbrennt. Als seine Brüder abgereist sind, erlebt er eine wahre Höllenfahrt: Einbildungen, Selbstvorwürfe, Ängste, Wahn, etc. Sein Innerstes kehrt sich nach außen. Adrian nimmt kein Blatt vor den Mund, sein wacher Verstand kann ihm nicht helfen, doch ist er in der Lage, seine Erlebnisse präzise zu schildern und zu reflektieren. Es scheint, er wird verrückt. Doch Adrian hat Glück im Unglück. So, wie manchem ein Stein auf den Kopf gefallen ist zur rechten Zeit, passiert auch Adrian ein kleines Missgeschick, dass ihn wieder in die Normalität zurück bringt.
Bei diesem Missgeschick spielt ein kleines wehrhaftes Tier eine Rolle: es ist Adrians Hausziege Wicka. Erst findet er seine Ziege auf dem Dach, und dann holt ihn das Tier auch noch mit einem Stoß von den Beinen, dass ihm fast die Lichter ausgehen... Was ist das für ein seltsames Tier?!
Die Erzählung hat drei Teile. Der erste Teil schildert die angenehmen Tage von Adrian und Marie-Elle, seiner Frau, auf dem Lande. Im Mittelteil werden wir Zeuge eines Gesprächs, das sich zwischen den Brüdern Brandt abgespielt hat. Siegfried, der Theologe, entführt seine Brüder und den Leser in die Vergangenheit des Christentums und in die Zukunft einer neuen Religion, so wie er und seine Mitstreiter es beabsichtigen. Der dritte Teil ist ein Tagebuch von Adrians Krise und seiner Genesung, die ohne besagte Ziege vielleicht weniger glücklich verlaufen wäre.
Es sind die Themen "Kunst", "Theologie", "Erotik" und "Lebenserfahrungen", die die Schwerpunkte dieser Erzählung bilden. Mal geht es satirisch, lustig, albern zu, mal klug und nachdenklich, mal scheint der Ich-Erzähler nicht mehr ganz bei Sinnen. Der Stil ist modern, d.h. abwechslungsreich und künstlerisch vielseitig.
Sie verbringen gemeinsam ein paar schöne Tage, aber Adrian ist melancholisch und ruhelos. Es ist der Besuch seines Bruders Siegfried, der ihn zunächst auf andere Gedanken bringt. Siegfried ist Theologe und ein sonderbarer Zeitgenosse. Er gehört einem Geheimbund an, der Intrigen gegen die katholische Kirche spinnt. Nicht genug, dass er viele Glaubenswahrheiten in Frage stellt, will er sich an den Vorbereitungen eines Umsturzes beteiligen. Adrian ist eingeschüchtert und fasziniert zugleich. Zwar ist er an der Religion nicht sonderlich interessiert, aber die Machenschaften seines Bruders haben eine fast schon revolutionäre Qualität: wer sonst strebt noch nach Veränderungen?!
Es ist, als hätten die langen Gespräche zwischen ihm, Siegfried und Martin, den drei Brüdern, einen Prozess in gang gesetzt, der wie eine Lunte abbrennt. Als seine Brüder abgereist sind, erlebt er eine wahre Höllenfahrt: Einbildungen, Selbstvorwürfe, Ängste, Wahn, etc. Sein Innerstes kehrt sich nach außen. Adrian nimmt kein Blatt vor den Mund, sein wacher Verstand kann ihm nicht helfen, doch ist er in der Lage, seine Erlebnisse präzise zu schildern und zu reflektieren. Es scheint, er wird verrückt. Doch Adrian hat Glück im Unglück. So, wie manchem ein Stein auf den Kopf gefallen ist zur rechten Zeit, passiert auch Adrian ein kleines Missgeschick, dass ihn wieder in die Normalität zurück bringt.
Bei diesem Missgeschick spielt ein kleines wehrhaftes Tier eine Rolle: es ist Adrians Hausziege Wicka. Erst findet er seine Ziege auf dem Dach, und dann holt ihn das Tier auch noch mit einem Stoß von den Beinen, dass ihm fast die Lichter ausgehen... Was ist das für ein seltsames Tier?!
Die Erzählung hat drei Teile. Der erste Teil schildert die angenehmen Tage von Adrian und Marie-Elle, seiner Frau, auf dem Lande. Im Mittelteil werden wir Zeuge eines Gesprächs, das sich zwischen den Brüdern Brandt abgespielt hat. Siegfried, der Theologe, entführt seine Brüder und den Leser in die Vergangenheit des Christentums und in die Zukunft einer neuen Religion, so wie er und seine Mitstreiter es beabsichtigen. Der dritte Teil ist ein Tagebuch von Adrians Krise und seiner Genesung, die ohne besagte Ziege vielleicht weniger glücklich verlaufen wäre.
Es sind die Themen "Kunst", "Theologie", "Erotik" und "Lebenserfahrungen", die die Schwerpunkte dieser Erzählung bilden. Mal geht es satirisch, lustig, albern zu, mal klug und nachdenklich, mal scheint der Ich-Erzähler nicht mehr ganz bei Sinnen. Der Stil ist modern, d.h. abwechslungsreich und künstlerisch vielseitig.
