Hat der erste Teil schon die volle Punktezahl verdient, müsste die Fortsetzung eigentlich 6 Sterne bekommen, denn hier wird an Gags und komischen Verwicklungen noch einiges draufgesetzt.
Godefroys Knappe, der es sich lieber in der Zukunft gut gehen lässt statt seinem Herrn im Mittelalter hinterher zu laufen, hat seinen Nachfahren, der ihm zum verwechseln ähnlich sieht, in die Vergangenheit geschickt, wo dieser prompt einem Inquisitor in die Hände fällt.
Godefroy selbst hat inzwischen das Problem, dass die Familienjuwelen verschwunden sind, die auch den heiligen Zahn der Fruchtbarkeit enthalten, den seine Verlobte unbedingt zur Hochzeit tragen soll. Den Schmuck hat sich jedoch im ersten Teil sein Knappe unter den Nagel gerissen, der wie erwähnt im 20. Jahrhundert weilt. Also bleibt Godefroy nichts anderes übrig, als nochmals in die Zukunft zu reisen, wo es ziemlich turbulent zugeht und nebenbei einige Fernseher ihr Leben lassen müssen.
Jean Reno und Christian Clavier sind das beste französische Filmduo seit Pierre Richard und Gérard Dépardieu. Vor allem Christian Clavier scheint es sehr zu genießen, sich wie ein kleines Kind aufführen zu dürfen und spielt genial den völlig überdrehten Knappen. Egal ob im Supermarkt, beim Feuerwehreinsatz oder in der Autowerkstatt, er ist einfach zum totlachen. Einziges Minus ist, dass die weibliche Hauptrolle neu besetzt wurde, noch dazu mit einer etwas nervenden Synchronstimme, nach einiger Zeit hat man sich jedoch an die neue Béatrice gewöhnt. Bliebe noch zu sagen, dass der Film zwar ab 6 Jahren freigegeben ist, wogegen grundsätzlich nichts spricht, jedoch glaube ich, dass kleinere Kinder mit dem Wortwitz dieser Komödie wenig anfangen können.