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106
4,7 von 5 Sternen
Die Zeitmaschine [Blu-ray]
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
. Januar 1900: Die vielen Uhren im Haus des Wissenschaftlers George (Rod Taylor) schlagen gerade 8 Uhr, seine Freunde David Filby (Alan Young), Dr. Philip Hillyer (Sebastian Cabot), Anthony Bridewell (Tom Helmore) und Walter Kemp (Whit Bissell) warten auf den Gastgeber, doch er scheint nicht da zu sein. Immerhin hat Georges Haushälterin Frau Watchett (Doris Lloyd) bereits aufgetragen und sie gilt als aussserordentlich gute Köchin.
Plötzlich geht die Türe auf und George taumelt erschöpft und völlig zerzaust ins Zimmer.
Was ist passiert ? Der Wissenschaftler erzählt seinen Gästen dann die unglaubliche Geschichte seiner Zeitreise, die er beim letzten Trefen der Männer am Silvesterabend 1999 unternommen hat.
Da hat George den staunenden Gästen ein kleines Modell seiner Zeitmaschine vorgestellt. Er führte ihnen vor, dass sich die kleine Maschine in der vierten Dimension fortbewegen kann und sollte der Versuch gelingen, dann wäre das Modell für alle Zeiten verloren. Ein Druck auf den Star genügt, das wie ein Spielzeug aussehende Gerät setzt sich in Bewegung - die Leuchter fangen an zu wackeln und plötzlich ist das Versuchsobjekt verschwunden.
Die Männer glauben George kein Wort, als er sagt, dass die Maschine nicht fort wäre, sondern sich nur in einer anderen Zeit am gleichen Ort befindet und daher im Hier und Jetzt nicht sichtbar.
Klar, dass George im Arbeitszimmer das größere Modell stehen hat. Und voller Neugier verlässt er seine Zeit, die ihm so gar nicht gefallen will, hält zwischenzeitlich 1917 und 1966 an und reist dann weiter, weil der Mensch immer noch Kriege führt. Gerade fällt die Atombombe. Nichts wie weg mit der Zeitmaschine. George wird von Feuer umringt, Lava bedeckt die Maschine, er muss sehr weit in die Zukunft reisen, bis er wieder den Himmel über sich sehen kann - die Maschine hält am 12. Oktober 802701 an.
Vor ihm eine paradiesisch anmutende Landschaft, er beobachtet dort eine Gruppe von jungen Menschen, die am am Flussufer sitzt und wähend des Nichtstun Früchte isst.
Bald findet er heraus, dass die Menschen dieser Zeit sehr willenlos agieren, er lernt die hübsche Weena (Yvette Mimieux) kennen, die ihm etwas über ihr Volk, den Eloi, erzählt. Aber auch über die unterirdisch lebenden Morlocks, die scheinbar die friedfertigen Eloi in ihrer Gewalt haben...
"Die Zeitmaschine" ist ein Lieblingsfilm meiner Kindertage und ich liebe ihn heute noch genauso wie früher.
Damals jagten mir diese Morlock Biester einen großen Schrecken ein, so fürchterlich fand ich dieses Kreaturen.
Aus heutiger Sicht muss ich natürlich auch ein bisschen über die damals so furchterregenden Gestalten schmunzeln.
Grandios ist aber die Geschichte und vor allem die erlesene Ausstattung von ArtDirector und Szenenbildner William Ferrari. Auch die Kameraarbeit von Paul C. Vogel und die perfekt dazu passende Musikuntermalung von Russell Garcia sind sehr gut.
Unvergessen bleibt auch Rod Taylor in der Rolle des Wissenschaftlers, es ist neben "Die Vögel" seine beste Rolle.
Natürlich ist George Pals Film für heutige Verhältnisse irre altmodisch, aber in einem sehr positiven Sinn. Die Detailfreude ist in jeder Szene zu spüren und ist bis heute einer der schönsten Science Fiction Filme geblieben.
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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Dezember 2001
Ich dachte auch nur: WOW! Nach 40 Jahren kommt diese Perle des Films nun auf DVD. Anfangs habe ich nur gehofft: hoffentlich, hoffentlich wird die Umsetzung einigermaßen!
Aber nun? Ich bin überrascht, total begeistert... das Bild ist super klasse in 16:9.. die Farben sind bunt und satt, wie man es von dieser Zeit gewohnt ist. Es passt einfach alles und man denkt, man reist zurück in die Zeit in die 60er Jahre. Nun gut, der Ton ist nicht so toll wie das Bild, aber trotzdem noch sehr gut.
Das ist ein Klassiker, wie er in jedes Regal gehört und wer den Film kennt, der sollte sofort zuschlagen und wer ihn nicht kennt auch, ihr werdet nicht enttäuscht sein!!!
So muss eine tolle DVD Umsetzung aussehen!
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76 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Februar 2007
Der Gebrauch des Begriffs "Klassiker" ist in den letzten Jahren in der Filmbranche geradezu inflationär geworden: Jedes Studio, das seine alten Filme auf DVD neu rausbringt, bezeichnet diese durchweg als "Klassiker". Dabei sind diese sog. "Klassiker" in 99% aller Fälle eben doch nur alte, mittlerweile fast vergessene Filme; mehr nicht!

Die wirklichen Klassiker hingegen kennt fast jeder Mensch, und sei es, wenn er sie noch nicht gesehen hat, nur vom Hörensagen her: Eine berühmte Szene, ein Zitat, ein Schauspieler, eine Titelmelodie: "King Kong", "Vom Winde verweht", "Bambi", "Casablanca", "Psycho"... um nur ein paar echte Filmklassiker zu nennen, und natürlich "Die Zeitmaschine"...!

Allein der Titel lässt uns sofort wieder vor unserem inneren Auge den Mittelpunkt des Films, eben jene unvergessliche, fantastische Maschine, erscheinen: Viktorianisch, verschnörkelt, Messing, Kristall und Edelholz... und weckt auch Erinnerungen, als wir diesen herrlichen Film zum ersten Mal sehen durften... vielleicht schon als Kind im TV oder gar noch im Kino, und jene fantastische Reise, die alle unsere wildesten Phantasien sprengte und uns ins Jahr 802701 entführte...

Denn George Pals Film erfüllt mit Bravour alle Kriterien, die echte Klassiker auszeichnet: Vor allem Glaubwürdigkeit. Glaubwürdigkeit selbst in den eigentlich unglaublichsten Situationen! Und Zeitlosigkeit! Gerade bei diesem Film nicht nur ein Wortspiel!

Dabei bleibt der Film sehr nah an H.G. Wells Buchvorlage, ohne sich dem Buch sklavisch unterzuordnen. Änderungen, die die Stärken des Mediums Film ausnutzen (z.B. ein Filmhöhepunkt), sind passend und überzeugend ausgeführt, der Geist des Buches blieb voll erhalten. Perfekt sind Handlung, Hintergrund und Filmmusik verwoben und erschaffen eine eigene, plausible, glaubwürdige, und doch etherische und fantastische Welt.

Der Film erschafft nicht nur durch die (nicht nur nach damaligen Verhältnissen) tricktechnisch herausragende Reise durch die Zeit jenes Fluidum, das ein anderer grosser Filmemacher, Walt Disney, einmal "die plausible Unmöglichkeit" nannte: Wenn George seine Maschine startet und sich die Welt auf bisher ungesehene Weise zu verändern beginnt... wenn, statt Soundeffekte, Russell Garcias etherische Komposition die Reise instrumental begleitet... wenn dann die Zwischenstops in der Zukunft den Zeitreisenden wie "Dorothy im Zauberland Oz" verblüffen, und wenn schliesslich das Jahr 802701 erreicht wird, und wir die fremde Pflanzenwelt sehen und die unheimlichen Geräusche unbekannter Lebewesen hören... und wenn endlich der Zeitreisende zum erstenmal (unterlegt von Garcias phantastischen Crescendo) vor dem geborstenen Kuppeldom steht... dann hat er uns gepackt, der Film! Dann fühlen wir (obwohl wir wissen, das alles nur ein Film ist) wirklich die zeitliche Schlucht von über 800000 Jahren!

Und unter der so einfach erscheinenden Oberfläche der Geschichte ist auch ein gehöriges Stück Allegorie über uns Menschen und das Menschlich-sein versteckt: Was sind wir denn heutzutage? Die eine Seite unseres Wesens representieren die friedfertigen Eloy, die wie scheue Gazellen wirken: So wollen wir gerne sein. Edel, sanft, in Harmonie mit der Umwelt und den Mitgeschöpfen lebend... doch da steckt in jedem von uns auch noch der dunkle Morlock: Der Wolf, das hungrige Raubtier mit langen Zähnen und gelben Augen... das aber auch nur tötet, um zu überleben... und auch wenn diese unsere beiden Wesenszüge heute noch nicht so klar getrennt sind wie im Jahr 802701, so ist doch das eine vom anderen abhängig.

Fazit: Ein Klassiker, der diese Bezeichnung auch wirklich verdient! Danke, Mr. Pal, für diesen grossartigen Film!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
>>> ZUM FILM <<<
Vermutlich geht es mir wie vielen anderen, wenn ich sage, dass die Morlocks bei mir quasi ein frühkindliches Trauma ausgelöst haben. Ich weiß jedenfalls nicht mehr, wie zahlreich die Nächte waren, in denen sie mich in meinen Albträumen heimgesucht haben. Inzwischen sind mehrere Jahrzehnte vergangen, die Welt hat sich weitergedreht, Special Effects wurden perfektioniert und mir sind in Filmen inzwischen zahlreiche Monster begegnet, gegen die die Morlocks geradezu lächerlich wirken.... aber trotzdem: "Die Zeitmaschine" zählt nach wie vor zu einem meiner "all time favorite movies".

Im Gegensatz zu modernen Special Effects-Filmen, bei denen die Handlung hinter den Effekten oftmals nicht mehr zu erkennen oder höchstens zu erahnen ist, steht hier die Story im Vordergrund. Die Handlung ist nicht schmückendes Beiwerk, sondern zieht den Zuschauer schnell in ihren Bann. Dazu tragen die Charaktere bei, die - abgesehen von den Morlocks - durchweg sympathisch rüberkommen. Selbst in Georges kritischer Herrenrunde hat jeder Charakter Eigenschaften, die ihn irgendwie sympathisch erscheinen lassen. Ganz besonders gilt dies für Georges besten Freund, David Filby, den für mich heimlichen Helden des Films.
Das Production Design wurde mit viel Liebe zum Detail bewerkstelligt. So wird in den ersten Minuten die Atmosphäre im London der Jahrhundertwende sehr gut wiedergegeben. Die entsprechende Ausstattung begeistert mich jedes Mal aufs Neue. Und das Setting der Welt im Jahre 802701 ist phantsievoll und fremd genug, um faszinierend und glaubwürdig zugleich zu wirken.
Getragen wird der Film von Russell Garcias wundervollem Soundtrack. Schon das Titelthema und "Filby`s Theme" gibt ganz zu Beginn einen Vorgeschmack auf die sehr guten und ausgefeilten Kompositionen, die den Film begleiten. Es folgen noch zahlreiche Stücke, die wunderschön sind und gleichzeitig zur besonderen Atmosphäre des Films beitragen. Meiner Ansicht nach ist dieser Soundtrack einer der schönsten, die jemals komponiert wurtden.

Natürlich gibt es auch offensichtliche Schwächen: Die Effekte wirken heute mehr als angestaubt. Auch dürften die Morlocks bei den meisten Zuschauern unserer Tage, die mindestens das Schulalter erreicht haben, vermutlich eher Gelächter als Grusel auslösen. Und blonde Haare wirken in dem Film zumeist wie das was sie sind: Perücken. Und trotzdem versprüht "Die Zeitmaschine" auf mich auch heute noch einen Charme wie nur wenige Filme außer ihm.

>>> ZUR DVD <<<
Die Qualität der DVD ist okay, reißt jedoch nicht wirklich vom Hocker.
Das Bild zeigt immer wieder wieder deutliche Unschärfen. Auch sind regelmäßig Kratzer oder Verschmutzungen zu sehen.
Enttäuschend ist der deutsche Monoton, der hinter dem englischen Dolby Digital-Sound um Welten zurück bleibt. Vor allem der Soundtrack geht dabei beinahe vollkommen unter. Als einzig nennenswertes Extra kann der in den 90ern produzierte Beitrag "The Journey Back" empfohlen werden. Rod Taylor selbst führt durch dieses Special, in dem nochmals auf die Entstehung des Films und auch auf die Zeit danach eingegangen wird.

>>> NACHTRAG - BLU RAY <<< (am 31.07.2014 veröffentlicht):
Die HD-Bildqualität kann nicht mit der Qualität aktuellerer bzw. sehr gut gemasterter Produktionen konkurrieren. Doch ich bin von der Bildqualität positiv überrascht! Vor allem in dunkleren Szenen - z.B. zu Beginn im viktorianischen London oder später in den Morlock-Höhlen - weiß der Transfer zu gefallen. Bei Tageslichtaufnahmen hingegen werden Details nicht immer überzeugend dargestellt. Ebenfalls angenehmen: Das Filmkorn ist stests sichtbar, ohne störend zu wirken.
Die Detaildarstellung mag nicht perfekt sein, sie ist jedoch der sehr bescheidenen DVD-Qualität bei weitem überlegen. Im Vergleich zur bisherigen DVD-Veröffentlichung stellt die Bildqualität der Blu Ray insgesamt eine DEUTLICH SICHTBARE Verbesserung dar.

Beim Ton gilt dasselbe wie schon bei der DVD: Die englische Tonspur ist der deutschen auf jeden Fall vorzuziehen. Vor allem Russel Garcias Soundtrack-Kompositionen profitieren von der Mehrkanalfassung ungemein.

>>> FAZIT <<<
Das Remake aus dem Jahre 2002 hatte außer einer interessanten Ausgangssituation, einem sehr guten Soundtrack und zeitgemäßen Effekten leider sehr wenig zu bieten. Er war kurzweilig und unterhaltsam, doch leider fehlte ihm der Charme des Originals.

Ich für meinen Teil kann daher George Pals Original nur jedem ans Herz legen!
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. November 2001
Ich habe diesen Film sehr oft als Kind gesehen und ich liebe ihn! Endlich kam eine würdige DVD auf den Markt mit sehr gutem Bild, das für einen Film aus den 60igern beachtlich ist! Der deutsche Ton ist leider nur in Mono enthalten, aber der englische hat einen 5.1 Surround Upmix! Besonderns die Making Of Dokumentation ist gelungen und enthält sowas ähnliches wie einen alternativen Schluß.
Bei diesem fabelhaften Preis gehört der Film einfach in jede Sammlung!
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. November 2001
Einer DER Kultfilme meiner Kindheit. Unzählige Male gesehen und ebenso oft auch das Buch gelesen in der Hoffnung, daß sich die letzten Geheimnisse offenbaren. Ein Wissenschaftler baut eine Maschine, mit der er in die Zukunft reist. Die Welt hat sich da ganz schön verändert...
Tolle Schauspieler (Rod Taylor und Yvette Mimieux) und tolle Tricks (nicht nur für die damalige Zeit, sondern auch nach heutigen Standards). Der Film hat nichts von seinem Charme aus den Tagen meiner Kindheit verloren und gehört nach wie vor zu meinen Lieblingsfilmen.
Das 16:9-Bild der DVD ist gestochen scharf. Ja, sogar so gut, daß ich ein paar Mal schlucken mußte. Selbstverständlich kein Vergleich mit meiner aus dem TV aufgenommenen VHS. Wie so oft bei älteren Filmen hapert es leider mit dem Sound. Der englische 5.1-Mix ist gepflegtes Stereo, denn aus den Rears kommt fast nichts. Schlimmer noch: ein unangenehmes Rauschen verbreitet sich im hinteren Teil des Zimmers.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Januar 2002
Wenn viele der 1960 noch oscarprämierten Spezialeffekte heute eher zum Schmunzeln animieren und an die japanischen Monsterfilme zu Anfang der 70er Jahre erinnern, gilt der Film ob seiner fantastischen Story zu Recht als einer der Klassiker seines Genres. Umso mehr freute ich mich, in der ohnehin schon sehr interessanten Bonus-Dokumentation von 1987 auch noch eine Mini-Fortsetzung zu finden: George kehrt 1914 nochmal von den Eloi zurück und versucht, seinen Freund Filby zu überreden, mit ihm zu kommen (er weiß ja, daß Filby im Krieg umkommen wird). Gespielt übrigens von den beiden Originaldarstellern, Rod Taylor und Alan Young!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Oktober 2002
Lange vor Einstein machte sich H.G. Wells Gedanken über die Möglichkeit der Zeitreise und auch nach modernen Gesichtspunkten lag er damit gar nicht so falsch. Gepaart wurde das ganze noch mit einer ordentlichen Portion Gesellschaftskritik über das England zur Zeit der industriellen Revolution und heraus kam ein Sci-Fi Klassiker ,der sowohl unterhaltsam als auch als Schulbuch verwendbar ist. Unterhaltsam ist der Film auch, die Gesellschaftskritik ist jedoch auf der Strecke geblieben. Das hätte mich in den sechziger Jahren gestört, doch heutzutage ist der Film einfach nur ein Meisterwerk der Filmgeschichte. Ein Popkornfilm allererste Güte mit hübschen Menschen und einer romatischen Liebesgeschichte un nicht zu vergessen einem Happy End! Dieser Film ist der Neuverfilmung in allen Belangen überlegen. Vielleicht liegt es einfach am Alter und den nach heutigen Maßstäben skurillen Trickeeffekten
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 25. Oktober 2011
Der Science-Fiction bzw. Horrorklassiker mit Bezug auf die weltbekannte Story von H.G. Wells. Wer kennt ihn nicht und hat sich als Kind sooo vor den Morlocks gefürchtet ?

Das Thema der Zeitreise hatte ja schon immer Hochkonjunktur und wird in diesem Film erstmalig Ende der 50er Jahre einem Massenpublikum zugänglich gemacht. Das Sujet wurde tricktechnisch auf der Höhe der Zeit mit einem unnachahmlichen Charme umgesetzt. Man denke nur an die Szene mit der Kleiderpuppe die während einer langsamen Zeitreise mit der Mode die Kleidung wechselt.

Die Story ist einfach aber sehr kurzweilig umgesetzt. Ein zeitreisebegeisteter Erfinder baut eine Zeitmaschine und kommt nach einigen kurzen Zwischenstopps im 20. Jahrhundert (die Reisen selbst sind mit viel Fingerspitzengefühl und gradlinig umgesetzt....) im Jahre 802701 an. Allein diese Zahl läßt einem schon erschaudern. Dort trifft er nur auf ein scheinbares Paradies der dortigen Menschen, der Eloy. Gradezu dramatisch überbordernd und phantastisch wird der Film mit dem Erscheinen der Morlocks die dumpfe Kannibalen sind und die Eloy als "Futter halten". Ein eigentlich ausgewogenes Ökosystem mit dem sich erstaunlicherweise beide Parteien abgefunden haben.

Doch unser Zeitreisender (grandios gespielt von der Legende Rod Taylor) kann dies moralisch nicht nachvollziehen und versucht einen Ausweg zu finden. Aber jetzt ist der Film Action pur......kleinere Logikprobleme stören überhaupt nicht. Die jeweiligen Drehorte haben viel Atmosphäre und es kommt die entsprechende Stimmung auf. Die Effekte sind für Ende der 50er sehr gut, überraschend blutig und teil sogar gorig umgesetzt. So etwas hatte man bis dato nicht gesehen. Dafür gab es auch später einen Oskar für FX. Wenn ein Morlock in Zeitraffer verwest dann ist das genial für diese Zeit und Vorbild für viele Epigonen späterer Jahrzehnte geworden.

Es gibt wohl keinen Film (außer "Clockwork Orange") den ich so oft gesehen habe und immer wieder unterhaltsam finde und neue Details entdecke. Alles in allem hat er eine sehr positive, moralische und humane Botschaft. Ein Must-see Film den man gesehen haben muß um mitzureden.

Klare Empfehlung, so sicher war ich mir noch nie: 7/5 Sternen ;-)
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMEam 16. September 2002
Als Liebhaber alter Science Fiction Filme freue ich mich sehr darüber, dass in den letzten Monaten immer mehr Klassiker auf DVD erschienen sind und wohl auch weiter erscheinen werden. Ganz besonders aber habe ich mich über den DVD-Release der "Zeitmaschine" gefreut, die mich meine Eltern vor langer, langer Zeit erstmals als Kind haben sehen lassen (ein pädagogischer Fauxpas, der mir damals ein paar Tage ganz fiese Morlock-Albträume beschert hat).
Die Umsetzung des noch aus der vorletzten Jahrhundertwende stammenden Romans von H. G. Wells durch George Pals Film aus dem Jahre 1960 ist, trotz vieler Änderungen und Auslassungen, sehr gelungen. Der Film hat einen schönen Erzählstil, herrliche Bilder in Technicolor und außer guten Darstellern auch tolle Requisiten (allen voran die Zeitmaschine selbst, deren viktorianisches Design bis heute immer wieder zitiert wird, wenn es irgendwo um das Thema Zeitmaschinen geht). Dass der Film an vielen Stellen naiv wirkt, sollte man ihm nachsehen, nicht zuletzt weil diese Naivität auch zu seinem Charme beiträgt.
Jedoch nicht nur der Film selbst, der keinem Nostalgiker in seiner Sammlung fehlen darf, macht diese DVD besonders empfehlenswert, sondern ebenso das mitgelieferte Bonusmaterial. Neben einem nostalgischen, mit zahlreichen Anekdoten gespickten Spaziergang hinter die Kulissen des Films, auf den uns (der stark gealterte) Hauptdarsteller Rod Taylor persönlich mitnimmt, erwartet den Käufer dieser Silberscheibe die liebevolle Amateurfortsetzung der "Zeitmaschine". Bei diesem Kurzfilm, in dem der Erfinder George nochmals in seine Zeit zurückkehrt und dabei noch einmal mit seinem alten Freund Philby in Erinnerungen schwelgt, handelt es sich um ein nichtkommerzielles Privatprodukt der alten Filmcrew - was zeigt, dass die am Film beteiligten ihn selbst wärmstens ins Herz geschlossen haben.
Und was kann mehr über das Werk sagen als diese eindeutige Liebeserklärung?
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