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Die Zeit der Verachtung: Roman
 
 
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Die Zeit der Verachtung: Roman [Taschenbuch]

Andrzej Sapkowski , Erik Simon
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423247266
  • ISBN-13: 978-3423247269
  • Originaltitel: Czas pogardy
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.393 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Andrzej Sapkowski
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Zeit der Verachtung bringt das Ende des Friedens. Überall im Land riecht es nach Krieg. Nicht nur die Elfen und andere „Anderswesen“, sondern auch die Menschen merken, dass eine Epoche zu Ende geht. Klammheimlich rüsten sich die Reiche für die große, vielleicht finale Auseinandersetzung. Inmitten der Krisenstimmung tritt der Konvent der Zauberer zusammen, zu dem – für ihn merkwürdigerweise – auch der Hexer Geralt geladen ist. Geralt muss miterleben, wie seine Freundin Ciri, die Prinzessin von Cintra, zum Mittelpunkt der Intrigen und Machtbestrebungen gerät. Vor allem die mysteriöse Rience startet ein Ränkespiel, dessen Fäden sich schier unausweichlich um Cintra zusammenziehen...

Nach Das Erbe der Elfen und den Vorgeschichte-Bänden Der letzte Wunsch sowie Das Schwert der Vorsehung liegt mit Die Zeit der Verachtung der zweite Band der Serie des 61-jährigen polnischen Schriftstellers Andrzej Sapkowski rund um den Hexer Geralt in deutscher Übersetzung vor. Wieder einmal wird man von Namen, Orten, Gestalten förmlich erschlagen, und es fällt nicht immer leicht, den roten Faden zu behalten. Und auch Fans Geralts werden etwas enttäuscht sein, dass der Hexer diesmal so wenig Platz einnimmt und sich der Plot diesmal eher auf Ciri und den Kampf der Zauberer untereinander konzentriert. Aber dennoch zieht einen die trübe Geschichte, die das Ende der „Anderswesen“ vorantreibt, von Anfang an in ihren Bann.

Wer sich noch nicht mit der Sagenwelt des Autors auseinandergesetzt hat, also den ersten Band oder die Kurzgeschichten nicht kennt, sollte lieber erst einmal von vorne starten. Wer aber bereits eingetaucht ist in das dunkle Fantasy-Universum Sapkowskis, wird auch in Die Zeit der Verachtung voll auf seine Kosten kommen. Da macht es auch nichts, dass Sapkowski das Ende seines Buchs bewusst offen lässt. Immerhin gibt es ja noch den dritten Band. - Stefan Kellerer

Pressestimmen

»Wer nach einem unverbrauchten Setting mit einem sympathischen, düsteren Helden sucht, sollte zugreifen, denn die Hexer-Reihe ist definitiv einer der besten Fantasy-Zyklen, die je geschrieben wurden.«
Mephisto Oktober 2009

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gute Fortsetzung 25. Mai 2009
Von Flo
Format:Taschenbuch
Nachdem ich die vorherigen Teile der Hexerreihe (Die Kurzgeschichtenbände "Der letzte Wunsch" und "Das Schwert der Vorsehung" bzw. der erste Band der Pentalogie "Das Erbe der Elfen") förmlich verschlungen habe, tat ich mich bei diesem Band etwas schwer: Die Geschichte hat (wie zu erwarten) keinen richtigen Anfang, kein richtiges Ende und das Buch gibt sich teils nicht groß Mühe bekannte und neue Charaktere, Orte, Gegebenheiten etc. in den Zusammenhang zu stellen bzw. näher zu erläutern. So wird man etwas im Lesefluss gehemmt und muss öfters Dinge überlegen wie "Wer war das nochmal?" oder "Wo zur Hölle soll das sein?", vor allem wenn das Lesen des vorherigen Bandes etwas zurückliegt. Trotzdem weißt auch dieser Band wieder die "üblichen" Stärken der Hexerreihe auf: Stark gezeichnete, glaubwürdige Charaktere, authentische, erwachsene, oft tiefgründige Dialoge (die teils etwas gestreckt wirken), spannende, detailliert präsentierte Action und ein einzigartiges, interessantes zugrunde liegendes Universum fernab vom klischeehaften "Gut und Böse" andere Fantasy, hier ist alles "Grau" und undurchsichtig.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zeit der Verachtung 1. Juli 2009
Format:Taschenbuch
Die ersten Bücher von Andrzej Sapkowski, die Kurzgeschichtensammlung "Der letzte Wunsch" und der Roman "Das Schwert der Vorsehung", die in der deutschen Übersetzung erhältlich waren, bestachen meiner Meinung nach durch einen frischen Mix aus Fantasy-Action und Humor. Das ganze in einem neuen Universum angesiedelt, in dem man immer wieder Parallelen zu Grimms Märchen fand. Den zweiten Roman der angekündigten Hexertrilogie bestellte ich mir daher sofort bei Veröffentlichung. Wie erwartet wird der Handlungsfaden um Gerald, Ciri, Rittersporn und Co. weitergeponnen, jedoch wird die Geschichte immer politischer. Leider geht dabei der Charme der ersten beiden Bücher in nicht geringem Ausmaß verloren. Zu sehr fühle ich mich als Leser zwischen den einzelnen Handlungssträngen hin und hergerissen. Was beim Herrn der Ringe funktionierte, dafür aber auch in einem epischen Roman endete, geht auf Grund der überschaubaren Länge von Sapkowskis Werk leider in einer Art Zeitraffer unter, bei der man immer das Gefühl hat, an anderer Stelle gerade etwas zu verpassen.
Glücklicherweise sind die Charaktere, Gerald vornan, hervorragend gezeichnet und lassen mich gespannt auf weiter Werke der Hexerreihe warten. Alles in allem ist "Die Zeit der Verachtung" ein guter Roman der leider etwas zu politisch geworden ist und den man nicht ohne die Lektüre der andern Hexerbücher beginnen sollte da die Einführung der meisten handelnden Figuren in diesen Büchern abgeschlossen wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von callisto TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die Zeit des Krieges ist eine Zeit der Verachtung. Man verachtet andere für deren Taten, man verachtet sich selber für Dinge die man getan oder unterlassen hat und man wird von anderen verachtet für das, was der Krieg aus einem gemacht hat.
Nilfgaard rüstet zum Krieg und erobert ein kleines Königreich nach dem anderen. Auch vor der Loyalität der Zauberer macht der Herrscher von Nilfgaard nicht halt, der auf der Suche nach Ciri ist. Denn nur das Löwenjunge, kann ihm die Legitimation verschaffen über diese neu eroberten Länder zu herrschen. Doch das Löwenjunge Ciri entpuppt sich als Falke, schnell, gefährlich, wendig und grausam. Und so kommt es zu einem Verrat in den Geralt nichtsahnend hineinstolpert.

Ciri ist mit Yeneffer auf dem Weg zum Konvent der Zauberer auf der Insel Thanned. Dort will Yennefer sie in die Zauberinnenschule geben, damit aus Ciri eine richtige Zauberin wird. Ciri jedoch vermisst Geralt und fühlt sich eingeengt. So entwischt sie Yeneffer und schlägt sich, verfolgt von der wilden Jagd, zu ihrem Ziehvater durch.
Dies gibt Yennefer und Geralt endlich die Gelegenheit sich auszusprechen, denn noch immer lieben sich die beiden, sind aber beide zu stur sich das einzugestehen. So macht Yennefer den ersten Schritt und nimmt Geralt auf eine Zaubererfeierlichkeit mit und stellt ihn allen somit offiziell als ihren Partner vor. Wer hätte ahnen können, dass dadurch so viele schreckliche Dinge ihren Lauf nehmen würden. "Doch die Weltgeschichte verlief so, wie sie verlaufen ist [...] und das ausschließlich aus dem Grunde, dass der Hexer Skrupel hatte. Als er gegen Morgen erwachte und ein Bedürfnis verspürte, tat er nicht, was jeder getan hätte [...] er ging nicht auf den Balkon, um in den Blumenkübel mit Kapuzinerkresse zu pinkeln (S: 106f)".

Die Elfen, von den Menschen aus ihrem angestammten Gebiet verdrängt gingen ja bereits in Band ein zum Guerillakrieg über. Nun haben sie sich den Nilfgaarden angeschlossen, um von ihnen, nach Ende des Krieges, ein eigenes Königreich zu erhalten.

Diese politische Intrigen und Ränkespiele werden von düsteren Prophezeiungen über Ciris Schicksal überschattet.
"Zu sagen ich hätte sie gekannt, wäre eine Übertreibung. Ich glaube, außer dem Hexer und der Zauberin kannte sie niemand wirklich. Als ich sie zum ersten Mal sah, machte sie überhaupt keinen großen Eindruck auf mich, selbst unter den ziemlich unheimlichen Begleitumständen." (Rittersporn über Ciri S. 62)
Ciri scheint von einer Massenmörderin Namens Falka abzustammen, die ganze Städte in Schutt und Asche legte und kurz vor ihrem Tod eine fürchterliche Prophezeiung machte "Aus dem geschändeten Älteren Blute wird er geboren werden, der die Völker und die Welten vernichtet. Tod, Tod und Rache Euch allen und euren Kindeskindern." (S. 344)

Als es auf Thanned zum Umsturz kommt kann Ciri durch ein defektes Dimensionenportal flüchten und findet sich einsam und allein in der Wüste wieder, nur mit der Standardausrüstung einer Dame "Leider sah die Standardausrüstung einer Dame die Situation nicht vor, in der sie sich jetzt befand. Der Beutel enthielt einen Schildpattkamm, eine kombinierte Nagelschere und "Feile, [...] einen Tampon [...] und Salbe für die Hände." (S. 313) und einem jungen Einhorn, das sie "Pferdchen" tauft.
Nach dem, was Ciri letztendlich erlebt und durchgemacht hat, nach dem Verlust ihrer Blutunschuld und dem forcierten Ende ihrer kurzen Kindheit, wird sie ein Kind der Verachtung. "Sie waren Kinder der Verachtung. Und nichts als Verachtung hatten sie für die anderen übrig. Für sie zählte nur die Kraft. Die Geschicklichkeit mit der Waffe, die sie sich auf der Landstraße rasch angeeignet hatten. Entschlossenheit. Ein schnelles Pferd und ein scharfes Schwert." (S. 395f)

Meine Lieblingsszene ist die Zaubererparty zu der Yeneffer Geralt mitschleppt.
Er [Geralt] nörgelte weiter. Er hatte einfach Lust, ein bisschen zu nörgeln. "Es gibt keine Musik. Es zieht wie Hechtsuppe. Man kann sich nirgends setzen. Werden wir im stehen essen und trinken?"
Die Zauberin betrachtete ihn mit einem schmachtenden, veilchenblauen Blick. "Natürlich" sagte sie unerwartet ruhig, "Wir werden im Stehen essen. Du solltest auch wissen, dass ein längerer Aufenthalten bei den Tischen mit den Speisen als Taktlos gilt." [...]
Zu alle Übel zog jeder Aufenthalt an einem Tisch mit Speisen gesellschaftliche Verpflichtungen nach sich. [...] Auf das obligatorische Vortäuschen eines Kusses auf die Wange und einen unangenehm weichen Händedruck, ein geheucheltes Lächeln und erst recht geheuchelte, aber gut erfundene Komplimente folgte ein kurzes und langweiliges Gespräch über nichts. (S. 133ff)
Geralts Fazit dieser Party "Auf mich haben sich Spione gestürzt, mich haben aussterbende Echsen und Hermeline angefallen. Ich bin mit nicht existierendem Kaviar gefüttert worden. Nymphomaninnen, die sich nichts aus Männern machen, haben meine Männlichkeit in Zweifel gezogen, mit Vergewaltigung auf einem Igel gedroht, mich mit Schwangerschaft, was sag ich, sogar mit einem Orgasmus geängstigt, und zwar einen ohne die zugehörigen rituellen Bewegungen. Brrr". (S. 160)
Yennerfer tröstet ihn natürlich darüber hinweg "Aus einem Fenster im linken Flügel von Aretusa schrie jemand, dass er schlafen wolle, und verlangte fluchend Ruhe. Aus einem Fenster auf der anderen Seite applaudierte [...] jemand enthusiastisch und gratulierte." (S. 184)

Auch sehr nett:
"Es ist vorgekommen, dass die Beratungen der Zauberer ziemlich stürmisch waren und es zu ziemlich aktivem Meinungsaustausch kam. Während eines solchen Austausches hat ein Kugelblitz Kleid und Frisur von Nina Fioravanti beschädigt. Nina hat ein Jahr Arbeit daran gesetzt, die Mauern von Garstang mit einer unglaublich starken Aura und antimagischen Blockade zu belegen. Seitherhat in Garstang kein Zauberspruch mehr gewirkt, und die Diskussionen verlaufen ruhiger." (S. 171)
Die netten Seitenhiebe auf die Realität fehlen auch diesmal nicht, wie das jährliche Bardenturnier auf Schloss Vartburg (S. 188 )

Insgesamt eine wirklich sehr gute Fortsetzung voller politischer Intrigen und Rängespiele. Ich hätte ein Glossar gebrauchen können, welcher Zauberer welchem König dient und auch eine Karte der Länder wäre hilfreich gewesen, aber da kann man dem Verlag keinen Vorwurf machen, denn diese gibt es nicht einmal im polnischen Original.
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!!!!!
Für freunde vom Witcher ein muss.
Gerade um den zweiten Teil zu spielen sind die Bücher als Backround wissen sehr hilfreich. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Jan veröffentlicht
an den Seiten kleben
kurz: Ich hatte das Buch innerhalb eines Tages durch.
Mir taten zwar die Augen weh, doch als ich sie schloss, beschwörte das soeben gelesene eine phantastische... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von J.Edler veröffentlicht
Geniale Fortsetzung
Eine unglaublich gute Fortsetzung. Macht das richtig, was der erste Teil richtig gemacht hat!
Aber der erste Teil muss vorher gelesen werden, sonst versteht man nichts! Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Zoltan veröffentlicht
Ganz nett
Im zweiten Teil seiner Saga rückt Sapkowski die junge Ciri in den Mittelpunkt. Die mit allen Wassern gewaschene Prinzessin macht sich gut als Hauptfigur, wobei natürlich... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Hagen Hoffmann (Media-Mania) veröffentlicht
Gesamtbewertung für die ganze Hexer-Reihe
A. Sapkowski schreibt stellenweise sehr lustig und einfallsreich, obwohl manche Sachen recht langatmig (politische Details, Konferenzen,... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Nina D. veröffentlicht
Kurz Review
Die Zeit der Verachtung ist das vierte Buch und der zweite Roman der Geralt-Saga. Es ist die Fortsetzung des Buches "Das Erbe der Elfen" und niemand sollte "Die Zeit der... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Michael Schröder veröffentlicht
Von Schlachten, großen Kriegen, Intrigen, Putschen und vieles...
Ja das hört sich verdammt spannend an und das ist es auch, bloß das Andrzej Sapkowski uns das so realistisch wie nie in einen Fantasyroman darstellt, das heißt es... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. November 2009 von Rami
Guter Roman!
weitverzweigte Geschichte um die Prinzessin Cirella und den Hexer Geralt, leider braucht man das Nägste Buch damit man weiß wie die Geschichte weiter Geht!
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Veröffentlicht am 22. August 2009 von R.H.
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Veröffentlicht am 22. August 2009 von Dr. Lisa Kramar
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