Kurzbeschreibung
Mahmoud und seine Tochter Yasmine ziehen durch die algerische Wüste. Sie sind auf der Suche nach dem Mörder von Jedjma, Yasmines Mutter, und gleichzeitig auf der Flucht vor der Polizei und den französischen Siedlern. Denn Mahmoud ist unschuldig angeklagt, das Gut eines Franzosen angezündet zu haben. Yasmine hat seit dem Verbrechen an ihrer Mutter, dessen Zeugin sie wurde die Sprache verloren. Um sich mit ihr verständigen zu können, aber auch, um sie vor den Zwängen der Tradition zu bewahren, lehrt der Dichter Mahmoud seine Tocher schreiben und bringt ihr die Poesie der Wüste und der Märchen nahe.
Über den Autor
Malika Mokeddem, 1949 in Kenadsa (Algerien) am Rande der Wüste geboren. Besuchte gegen den Widerstand des Vaters, aber mit Unterstützung der Großmutter als erstes Mädchen ihres Clans das Gymnasium. Beginn des Medizinstudiums in Oran, Abschluss 1977 im Exil in Paris. Sie lebt als Schriftstellerin und Ärztin für Immigrierte in Montpellier.