Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Die Zauberquelle
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die Zauberquelle [Gebundene Ausgabe]

Judith Merkle Riley , Judith Merkle Riley
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In die Welt des Mittelalters führt dieser Roman. In zweiter Ehe mit Sir Gilbert de Vilers verheiratet, lebt Margaret de Vilers mit Mann und Kindern in London. Als ihr exzentrischer Schwiegervater Hubert de Vilers mal wieder in Geldnöte gerät, und ihn zugleich der Abt eines Klosters mittels gefälschter Urkunden um den Besitz eines Eichenhains samt einer zauberkräftigen Quelle bringen will, begleiten Margaret und Gilbert Sir Hubert auf seinen Landsitz, um Schlimmes zu verhüten. Hier erwarten sie einige Turbulenzen: Ein Wassergeist soll an der Quelle sein Unwesen treiben und die Männer verhexen...

Über den Autor

Judith Merkle Riley lebt in Südkalifornien. Sie ist Dozentin für Politikwissenschaft am Claremont MCKenna College und an der Claremont Graduate School of California. Judith Merkle Riley ist verheiratet und zweifache Mutter. Alle ihre historischen Romane wurden Weltbestseller. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Auszug

Durch den Tanzsaal im Herzen von Leicester Castle, dem Hauptsitz des Herzogs von Lancaster - mächtiger Kriegsherr, starke Hand und weiser Berater Edwards III. -, schallte das Geschrei vermummter Kinder, die auf der Musikantengalerie tobten. Kühle Luft, frühlingshaftnebelfeucht, wehte durch die hohen, unverglasten Fenster herein, stob über den schimmernd gefliesten Fußboden, säuselte an den grauen Steinmauern entlang und hinterließ einen feuchten Schimmer. Die schweren französischen Wandteppiche, die während der Festlichkeiten die Wände geschmeckt hatten, waren weggepackt worden. Im Saal kehrte wieder häusliche Geschäftigkeit ein, denn Leicester Castle war seit dem Tag, an dem das große königliche Expeditionsheer nach Frankreich aufgebrochen war, eine Burg der Frauen und Kinder, der alten Männer und Priester.

Ein halbes Jahr war vergangen, seit jedes verfügbare Pferd, jeder Mann mit heilen Gliedmaßen und jeder noch nicht ausgegebene rote Heller in den Dienst von König Edwards größtem Vorhaben gepreßt worden waren, dieser allerletzten, entscheidenden Kampagne gegen die völlig erschöpften Franzosen. Sie sollte damit enden, daß Edward in Reims zum König von Frankreich gekrönt wurde. Der gesalbte König Jean, töricht und luxusliebend, lebte seit der Schlacht von Poitiers als Gefangener in England; in einem von Katastrophen heimgesuchten und vom übrigen Königreich abgetrennten Paris regierte ein schwacher Dauphin, während im Land die Räuber herrschten.

‹  Zurück zur Artikelübersicht