Nachdem ich "die Vision" gelesen hatte, wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie es mit Margaret und Gilbert weitergeht.Wie auch schon beim Vorgänger, gefällt mir die Mischung aus Historischem, Mystischem(die Geister) und vor allem dem Witz(Gespräche mit Gott), allerdings fehlte mir bei diesem Teil etwas die Spannung(deshalb auch ein Stern Abzug).Vor allem die erste Hälfte plätschert so dahin mit nebensächlichen Ereignissen. Erst die zweite Hälfte wird interessanter, da es endlich um die Zauberquelle und ihre Geheimnisse geht. In diesem Teil hat mir auch gut gefallen, dass Margarets wilde Töchter eine größere Rolle spielen, und sollte es je eine Fortsetzung geben, so würde es mich interessieren was aus ihnen wird und ob sie "unter die Haube kommen"(Cecily wird ja am Ende verlobt).
Zum Inhalt:
Nachdem Gilbert aus einem Feldzug in Frankreich wohlbehalten zurückkehrt, könnte alles wieder seinen gewohnten Lauf nehmen, wäre da nicht sein Vater Sir Hubert und dessen Geldnöte.Der Abt eines angrenzendes Kloster erhebt Anspruch auf ein Stück Eichenwald(und somit dem wertvollen Holz) und ist in Besitz einer, wahrscheinlich gefälschten, Urkunde. Dort befindet sich auch besagte Quelle, in der ein Wassergeist leben soll, und die von der Dorfbevölkerung mit heidnischen Bräuchen gehuldigt wird.Um in diesem Rechtsstreit den Richter zu bestechen, verlangt Sir Hubert von Gilbert Geld.Da Margaret ihr Vermögen und damit das Erbe ihrer Töchter schützen will, bittet sie ihren Freund Malachi um Hilfe. Der hat den Einfall eine noch besser gefälschte Urkunde anzufertigen, mit der der rechtmäßige Besitz bewiesen werden kann.
Neben diesem Rechtsstreit gibt es auch noch Probleme mit der Quelle und deren Wassergeist, der die Männer angeblich verhext und auch schon den Dorfpfarrer verschlungen hat.Und was hat Margarets Schwägerin Petronilla, die nach einer Fehlgeburt den Verstand verloren hat, damit zu tun? Das war dann jedenfalls doch noch spannend und machte den zähen Anfang wett!!