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Die Zauberflöte [VHS]


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Produktinformation

  • Darsteller: Josef Köstlinger, Irma Urrila, Håkan Hagegård, Elisabeth Eriksson, Britt-Marie Aruhn
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 21. Oktober 1999
  • Spieldauer: 135 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RP1E
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 796 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der schwedische Meisterregisseur realisierte die zauberhafte Geschichte um den Kampf der Mächte des Lichts und der Finsternis zum 50-jährigen Jubiläum des schwedischen Fernsehens. Bergman nutzte die Kamera als schöpferisches Mittel und Mitspieler im Geschehen. Besonders faszinierend an seiner Umsetzung ist, im Zusammenspiel mit der grandiosen Musik, der Blickwinkel über die Opernbühne hinaus aus dem Scheinwerferlicht ins Publikum und hinter die Kulissen.
Ingmar Bergmans höchst persönliche Version von Mozarts "Zauberflöte" zählt zu den gelungensten und schönsten Umsetzungen der weltbekannten Oper.

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Zwei Möglichkeiten gibt es, sich Mozarts Zauberflöte inszenatorisch erfolgreich zu nähern. Entweder lässt man sich konsequent auf die ungeheuren dramaturgischen Brüche und die ideologischen Fragwürdigkeiten ein, die das Stück -- zumal aus heutiger Perspektive -- enthält (eine Sichtweise, die in letzter Radikalität wahrscheinlich nur in Arturo Toscaninis grandioser Salzburger Zauberflöte von 1937 musikalisch realisiert wird). Oder aber man nähert sich dem Stück gewissermaßen naiv, sieht über die Probleme mit einer kindlichen Gläubigkeit hinweg, lässt sich von den wechselnden Bildern und fantastischen Ideen einfach verzaubern. Eine Haltung, die leicht scheitern kann, wenn sie nicht mit Grazie durchgeführt wird.

Aber Grazie besitzt Ingmar Bergmans Opernfilm von 1974 ohne Frage. Ein intimer und warmherziger Film, der Bühne sehr nahe, voller charmanter Ideen und poetischer Bilder, aber auch drastischer Komik. In Bergmans Oeuvre mag der Film wie ein Nebenwerk erscheinen, in dem er seine Forschungen in den dunklen Bereichen der menschlichen Seele einmal beiseite legt und sich einem apollinischen Kunstideal hingibt, wie es Mozart für ihn verkörpern mag -- aber daneben gibt es auch die Inszenierung der Prüfungsszenen und der Königin der Nacht, die durchaus "echter Bergman" sind.

Bergman hatte eine sympathische Besetzung für seinen Film: Kein großer Mozart-Gesang ist zu hören, aber alle Sänger haben Charme und Wärme (an erster Stelle ist vielleicht der Papageno Hakan Hagegards zu nennen), und das Ensemble passt sehr gut zusammen. Zudem sind die Interpreten auch optisch sehr gut gewählt und schauspielerisch begabt -- auf diesem Niveau keine Selbstverständlichkeit für Opernsänger. (An die schwedische Sprache gewöhnt man sich übrigens sehr schnell.) --Thomas Klarmeyer

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ulrich Hartmann am 25. August 2008
Format: DVD
Als Ingmar Bergman starb und man in den Medien an sein Lebenswerk erinnerte, wurde bei der Aufzählung seiner wichtigsten Werke die "Zauberflöte" in der Regel nicht genannt - sie ist ja auch kein "richtiger" Film und wurde auch noch fürs Fernsehen gemacht. Dabei ist sie ein richtiges Meisterwerk und hilft, sowohl die Oper Mozarts als auch das Werk Bergmans neu zu entdecken, und man muß dafür weder eingefleischter Kinofan noch Musikexperte sein.
Bergman zeigt, wie man Oper verfilmen kann. Er macht keinen Spielfilm aus ihr, aber er zeigt auch nicht einfach einen Mitschnitt einer Inszenierung, sondern arbeitet mit filmischen Mitteln: Nahaufnahmen, wechselnden Einstellungen, Schnitten usw. Während man am Anfang eine Bühne im Rokokostil vor sich sieht (und sogar das Knarzen der gemalten Kulissen hört), wird man im Laufe des Films immer mehr in die Handlung hineingezogen, bis am Schluß die gemalten Kulissen und der Beifall des Publikums wieder zeigen: alles nur Theater. In seinen zahlreichen Regieeinfällen (bei jedem Sehen entdeckt man neue!) legt Bergman eine Verspieltheit und einen Humor an den Tag, wie sie in seinen Filmen weniger zutage treten - und bleibt sich doch treu. Mit einigen behutsamen Änderungen und Umstellungen macht er aus der etwas konfusen Handlung Schikaneders eine stimmige Geschichte, in der man Themen erkennen kann, die auch in seinen Filmen vorkommen. Seine Zauberflöte enthält "Szenen einer Ehe", denn sein Sarastro ist Paminas Vater, und die Tochter ist zwischen ihren Eltern hin- und hergerissen.
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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. August 2001
Format: Videokassette
Der Film gehört zu den (wenigen) Opernfilmen, die man nicht mehr anhält, selbst wenn man zunächst nur kurz hineinsehen wollte: Die nächsten 2 Stunden sind verplant. Ohne das nervige Psychologisieren, eine Aufführung, die Kinder wie Erwachsene fesselt und dem Sinn der Musik gerecht wird: Exzellente Stimmen ohne Ausfall, keine übertriebene oder aufgesetzt wirkende Schauspielerei: einfach Spielen! Ich ziehe diese Aufnahme jedem anderen Filmmitschnitt vor. Mitschnitt von Bühnenaufführungen und echte Filmregie sind eben etwas verschiedenes! Nur 4 Sterne? Ich finde meine Bandqualität nicht optimal!
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martina Pohl am 6. Januar 2010
Format: DVD
Zur Zeit sucht man im deutschen Fernsehen die "Schönste Oper aller Zeiten". Man tut das mit einer Auswahl an wirklich schönen Werken, aber leider zum Großteil grauenvollen Inszenierungen. Vor einigen Tagen also ging Martin Kusej frisch ans Werk auf 3SAT, die "Zauberflöte" abzuschlachten. Statt mir dieses Trauerspiel bis zum bitteren Ende anzusehen habe ich mich nach kurzer Zeit meiner DVD-Bestände erinnert und wieder einmal den Bergmann-Film, diese wohl schönste aller Inszenierungen angesehen.
Was soll ich sagen? In Zeiten kahler Bühnen und bedeutungsschwangerer Symbolik ist Bergmanns Fassung von 1974 wahrhaft subversiv: hier wird Tamino von einem Untier verfolgt, daß sehr an Grisu erinnert, den kleinen Drachen der so gerne Feuerwehrmann werden will, oder auch an das uns allen aus unserer Kindheit bekannte Urmel. Wenn Urmel-Grisu von den Damen der Königin niedergestreckt wird rollt er mit den Augen und aus seinen Nüstern sprühen Funken (Wunderkerzen, ganz klar). Das ist nicht albern, sondern hinreißend, wunderbar, komisch und sehr anrührend. Oper mit den staunenden Augen eines Kindes gesehen. Oder mit den Augen eines Mannes der sich nicht scheut, das Kind in sich zu Wort kommen zu lassen.
Bergmann schenkt uns mit seiner Inszenierung eine Zauberflöte an der Mozart seine helle Freude gehabt hätte: er lässt sie das Märchen sein, daß sie nun mal ist, ohne daß dabei die Doppelbödigkeit des Werkes verloren ginge. Sarastros heile Welt hat Risse, auch er, mit seinen hehren Idealen kann(und will?) nicht verhindern, daß es Grausamkeit, Rassismus und Ausgrenzung gibt.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Kubli am 9. September 2008
Format: DVD
Diese Inszenierung ist Poesie. Sie ist auf ihre Art ebenso schön wie die Musik. In diesem Zusammenhang habe ich irgendwo einmal den Ausdruck "kongenial" gelesen; ich glaube, das trifft es: diese Aufführung ist ebenso genial wie die Musik selber.

Es ist wirklich ein Wunder: unverstellte Akteure, die Freude bei dem empfinden, was sie tun.

Diese Aufführung spielt auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig, die sich auf eine merkwürdig schöne Art und Weise ineinander verweben:

1) die Ebene der Musik: sehr, sehr ausdrucksvoll, gesungen in schwedisch, mit deutschen Untertiteln.

2) die Ebene des Librettos, des Textbuches, und der Mozartzeit: originalgetreu mit unglaublich viel (aber nicht zuviel) Phantasie und mit sehr viel Liebe zum Detail. Aber das ist es nicht allein. Ingmar Bergmann hat dermaßen zauberhafte Einfälle, daß es einen zu Tränen rühren kann.

3) die Ebene der Gegenwart: das Stück verhehlt nicht, daß es "nur" eine Aufführung im Theater sein soll (in den 70er Jahren) die Kulissen werden nicht versteckt, der Filmblick ruht oft liebevoll-beiläufig auf ihnen.

4) die Ebene der Schauspieler: niemand versucht sich in den Vordergrund zu spielen, alle spielen authentisch, alle empfinden - ihre Gesichter verraten es - Freude. Verstehen Sie mich richtig, das ist keine gespielte Freude, sie ist echt, auch bei den Kindern.

Es ist ein Werk, das vollkommen einzigartig dasteht, es ist - wie die Musik - reine Liebe.
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