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Die Zarentochter
 
 
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Die Zarentochter [Taschenbuch]

Petra Durst-Benning
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: List Hardcover (1. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471350276
  • ISBN-13: 978-3471350270
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 14,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 214.532 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Petra Durst-Benning
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Olga Nikolajewna Romanowa ist ein Trotzkopf. Hartnäckig verweigert sich die Tochter des russischen Zaren Nikolaus I. gegen den Plan ihres Vaters, sich zwecks Verheiratung in die gute Gesellschaft der europäischen Höfe einführen zu lassen. Stattdessen will Olga Nikolajewna Romanowa lieber die Armut ihrer Heimat beseitigen. Aber damit stößt die Zarentochter ebenso auf taube Ohren wie die heiratswilligen Adeligen, mit denen der Zar seine Stellung in Europa stärken will, bei ihr. Erst der einfühlsamen Gouvernante Anna Okulow gelingt es, das Mädchen aus der Reserve zu locken und doch noch zu einer repräsentablen Partie im Herrscherhaus zu machen. Und so wartet auf Olga Nikolajewna Romanowa schließlich in Gestalt des Thronfolgers Karl am Hof König Wilhelms I. von Württemberg endlich das Glück...

Die Zarentochter aus der Feder der Bestsellerautorin Petra Durst-Benning hat alles, was – vor allem weibliche – Fans von den Romanen der Schriftstellerin erwarten: einen schmachtvollen Plot, Verwicklungen bei Hofe und vor allem opulent ausgemalte Szenen, in denen das prunkvolle Leben etwa im zaristischen Sankt Petersburg vor dem geistigen Auge der Leserinnen aufersteht. Dass man dabei nicht übermäßig viel geschichtliches Grundwissen mit auf den Weg bekommt – und man vielleicht gern auch noch mehr über die "echte" Olga Nikolajewna Romanowa erfahren hätte –, ist wohl leicht zu verschmerzen.

Alles in allem ist Die Zarentochter gut geschriebene und leicht verdauliche Literatur zum Schwelgen und Mitfiebern. Und mehr kann (und will) man von einem historischen Roman ja eigentlich auch nicht erwarten. -- Isa Gerck

Pressestimmen

»Wer Durst-Bennings Bücher kennt, wird dieses Olga-Buch lieben.« Schwäbische Post, 25.09.09, Karin Müller »Der Autorin ist wieder eine liebenswerte Geschichte gelungen, die das russische Zarenreich im 19. Jahrhundert lebendig werden lässt.« Kirchenzeitung Köln, 27.11.09 »Einfach nur schwelgen in Kabalen und Liebe am Zarenhof. Eine tolle Geschichte in herrlicher Kulisse.« Bunte, 10.12.09 »Zum Träumen« Das Neue Blatt, 14.4.2010

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Petra Durst-Benning macht Geschichte lebendig..., 25. Mai 2010
Von 
Ramona Nicklaus "kielfeder.bplaced.net" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Zarentochter (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung:

Der Zarenhof in St. Petersburg ist die prunkvolle Kulisse von Petra Durst-Bennings bewegendem Roman. Die junge Großfürstin Olga muss den Erwartungen ihres Vaters gerecht werden und eine gute Partie machen. Doch ihr Herz will etwas anderes als die hohe Diplomatie und führt sie schließlich an den Hof König Wilhelms I. von Württemberg. Eine wahre Geschichte, zum Träumen schön erzählt.

Petra Durst-Benning macht Geschichte lebendig...

Olga Romanowa wird als Tochter des mächtigen Zaren Nikolaus I. geboren.

Nicht nur ihre Geschwister sollen eine gute Partie machen, auch Olga soll mit ihrer Heirat das gute alte Russland stärken.

Doch wenn das Herz nicht so will, wie der Vater, kann es zu einigen Komplikationen kommen.

Olga wäre alt genug, um in das berüchtigte Heiratskarussell einzusteigen. Doch sie weigert sich hartnäckig. Sie will keine schönen Kleider, keine geschmackvollen Hüte, nichts, was an ihre oberflächliche Schwester Mary erinnern könnte. Sie will nicht nur ein schöner Schein sein, sie möchte auch darunter hübsch anzusehen sein.

Also beschäftigt sie sich stundenlang mit ihrer Liebe zu Mineralien.

Bis eines Tages Anna an den Zarenhof gerufen wird. Sie soll aus der verstockten, eigensinnigen Zarentochter ein charmantes, aufgeschlossenes Mädchen machen. Sie sieht sich vor unlösbare Aufgaben gestellt. Bis ihr eine Idee kommt - gewagt, aber es funktioniert.

Olga gedeiht prächtig unter Annas wachender Hand, doch schon stellt ihr das Schicksal den ersten Stolperstein in den Weg: Die erste Liebe.

Sie ist keinesfalls standesgemäß und so wird sie ganz eilig aus dem Weg geräumt.

Olgas Herz wird harten Prüfungen unterzogen, ehe es sich zur Ruhe setzen kann. Sie muss für ihr Glück hart kämpfen und einige Torturen über sich ergehen lassen, bis sie sich glücklich an ihrem Ziel niedersinken lassen darf.

Farbenprächtig erzählt macht die Autorin in dieser Romanbiografie Geschichte lebendig.

Prunk und Glanz werden in so schillernden Farben erzählt, dass man sich gerne in das Leben der mächtigen Zarenfamilie hinein sinken lässt. Nur ein kurzer Blick hinter die Kulissen genügt, um Olga ins Herz zu schließen.

Man lernt, dass die Menschen ein Herz haben und auch nicht immer nur mit lachenden Gesichtern durch den Alltag gegangen sind. Das auch sie einige Hürden nehmen müssen, um ihre Ziele zu erreichen.

Spannend war, wenn man nicht nur an Olgas Gefühlen und Gedanken teilhaben konnte, sondern auch an denen anderer. Dadurch hat man die Menschen kennen gelernt, ein Gefühl und Verständnis für die so unterschiedlichen Charaktere entwickelt.

Die Personen waren authentisch und hatten eine ungeahnte Tiefe, die es in diesem ersten Teil zu erforschen galt.

Trotz allem ist Die Zarentochter" keine feste Materie, sondern leicht verdauliche Literatur, die man gerne gelesen hat - und die viel Lust auf den zweiten Teil macht!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Heiratspolitik am russischen Zarenhof, 16. September 2009
Von 
S.D. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Zarentochter (Taschenbuch)
"Die Zarentochter" von Petra Durst-Benning hat mir gut gefallen.

Allzu viel Anspruch darf man hier jedoch nicht erwarten. Die Geschichte plätschert vor sich hin und obwohl historische Tatsachen das Gerüst bilden, ist dies doch vor allem ein echter Schmachtfetzen. Die Geschichte der Zarentochter Olga und ihrer Geschwister bietet so manchen Einblick in das Leben im aristokratischen St. Petersburg in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Probleme den richtigen Ehepartner zu finden, die gesundheitlichen Gefahren der Zeit und die Einsamkeit die ein goldener Käfig mit sich bringen kann, hat die Autorin gut übermittelt. Politik wird am Rande erwähnt, das einfache Volk in Nebensätzen abgespeist. Auch wenn Olga anders als die übrigen Familienmitglieder durchaus am Wohl der Armen und Kranken gelegen ist, so mangelt es ihr doch einfach an Gelegenheiten den Kontakt zu suchen.

Größtenteils widmet sich "Die Zarentochter" Olgas Gefühlsleben, ihrer Verliebtheit, ihren Enttäuschungen und ihrer Position innerhalb der Familie. Dankbar bin ich der Autorin für das Nachwort, da ich einige Sachen wie beispielsweise die Kosenamen innerhalb der Zarenfamilie sonst als unnötige Freiheit der Autorin abgetan hätte. Scheinbar entspringen diese Angaben jedoch der Biographie der Zarentochter Olga, was ich für eine wichtige Information halte.

Zu dem etwas schmalzigen Ersteindruck trägt leider auch das Titelcover in lila und der Bucheinband in rosa bei. Damit bekommt das Buch bei mir schon direkt in der Buchhandlung einen Stempel aufgedrückt, der männliche Leser abschrecken wird. Da es sich um ein Buch handelt, das auf historischen Tatsachen beruht, wäre das meiner Meinung nach nicht nötig gewesen. Angekündigt wird zum Ende des Romans auch bereits der Nachfolgeband. Gespannt bin ich auf dieses Buch jetzt schon, da es sich sicherlich dem meiner Meinung nach interessanten Teil in der Biographie der Zarentochter Olga widmen wird, ihrem Werdegang zur sozialen Patronin Württembergs.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Das Leben einer Zarentochter, 27. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Zarentochter (Taschenbuch)
Dieser Roman beschäftigt sich mit dem Leben der berühmten russischen Zarenfamilie und den im 19. Jahrhundert herrschenden Zuständen in Russland. Genauer gesagt, geht es um die zweite Tochter des Zaren Nikolaus I. , um Olga Nikolajewna Romanowa, liebevoll " Olly " genannt.

Olly wird standesgemäß erzogen und soll eine passende Partie machen , d.h. sie soll nach politischen Maßstäben klug verheiratet werden, um die Macht des Zaren zu festigen, bzw. zu stärken. Lange Zeit steht ihr dabei ihre Gesellschafterin und Vertraute Anna zur Seite, die es nicht immer ganz einfach mit der eigensinnigen Zarentochter hat.

Die selbstbewußte Olga hat nämlich so ihre eigenen Ansichten und neigt dazu, aus dem goldenen Käfig ausbrechen zu wollen. Sie verfolgt das ehrgeizige Ziel, ärmeren Menschen helfen zu wollen. Auch ihre Liebschaften sind alles andere als standesgemäß. So werden die von ihr auserkorenen Männer immer wieder " unauffällig " aus ihrer Nähe " entfernt ". Doch dann begegnet ihr Karl I. von Württemberg , der spätere König.

Das Buch ist lebendig und in schillernden Farben geschrieben, so dass man sich die Pracht , aber auch die Ränkespiele am Hofe des Zaren bildhaft vorstellen kann. Auch die Charaktere sind anschaulich dargestellt.

Über die Authenzität des historischen Hintergrunds kann ich nicht urteilen, da ich mich hier nicht so gut auskenne. Aber die Darstellungen erscheinen mir sehr glaubhaft und gut recherchiert. Ich denke, so könnte es sich zugetragen haben.

Das Buch liest sich leicht und hat mein Interesse für die russische Geschichte , bzw. für die Geschichte der Zarenfamilie geweckt. Bestimmt werde ich in Zukunft in dieser Richtung noch mehr lesen.
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