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Die Zärtlichkeit der Wölfe
 
 
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Die Zärtlichkeit der Wölfe [Gebundene Ausgabe]

Stef Penney , Stefanie Retterbush
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
  • Verlag: Goldmann HC (13. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442311500
  • ISBN-13: 978-3442311507
  • Originaltitel: The Tenderness of Wolves
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 486.398 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stef Penney
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Vor dem geistigen Auge entstehen Kanadas Schneelandschaften, zwischenmenschliche Beziehungen, eine klirrende Kälte, die in die Adern schießt. Hautnah erlebt man die abenteuerliche Suche nach dem Mörder mit, der blutrünstig in einem unwirtlichen Aussiedlerdorf im Kanada des 19. Jahrhunderts zugeschlagen hat. (…) Ihre beeindruckende Geschichte entfaltet sich gleich einer genussvollen Reise durch die kanadische Winterlandschaft." (Bücher )

"Ein spannender Schmöker, halb Krimi, halb Abenteuerroman, im Milieu der Siedler der Neuen Welt: 'Die Zärtlichkeit der Wölfe' stimmt wunderbar auf den nahenden Winter ein." (Hamburger Morgenpost )

"Stef Penney hat sich vorgenommen, gleich in ihrem ersten Buch nichts auszulassen: Abenteuer, Spannung, aufblitzender Humor, Irrwege (für ihre Personen wie für ihre Leser) und eine schon profihafte Ausnutzung des gewählten zeitlichen und örtlichen Hintergrundes." (Helweger Anzeiger )

Kurzbeschreibung

1867, Kanada: Als der Winter mit Macht, Eis und Schnee über die Siedlung Dove River hereinbricht, wird ein Mann skalpiert in seinem Bett aufgefunden. In derselben Nacht verschwindet der 17-jährige Frances, der schweigsame, eigenbrötlerische Adoptivsohn der Ross-Familie. Hat er etwas mit dem Mord zu tun? Oder ist auch er nur ein unschuldiges Opfer? Wurde er womöglich von Indianern verschleppt? Während in Dove River noch spekuliert wird, folgt Mrs. Ross den Fußspuren, die von der Hütte des Ermordeten nach Norden, direkt in die Tundra hinein führen. Schnell heften sich jedoch zwielichtige Abenteurer an ihre Fersen, und unwillentlich gerät die sanfte Frau zwischen die Fronten mächtiger Interessen. Denn plötzlich geht es nicht mehr nur um ihren Adoptivsohn, sondern auch um kostbare Pelze, zwei verschollene Mädchen und eine vergessene indianische Schriftkultur.

Ausgezeichnet als bester britischer Debütroman.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Toller Debütroman 29. Mai 2008
Von Thomas Ferge VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Kanada im Winter 1867, ein toller Hintergrund für einen gelungenen Debütroman.
Das Buch ist durchweg fesselnd geschrieben und erzeugt beim Lesen eine tolle Stimmung, die die Bedrohlichkeit des winterlichen Kanada, die Unwirtlichkeit des Lebens spürbar macht.
Zwar werden anfangs sehr viele Personen recht unmittelbar eingeführt, was kurze Zeit etwas verwirrend erscheint, andererseits ist man sehr schnell mit allen Personen vertraut und diese Art des Einstiegs vermittelt eben auch ein Dabeisein und trägt somit zu der packenden Stimmung bei.
Durch die immer wieder variierenden Blickwinkel aus der Sicht der unterschiedlichen Akteure entwickelt das Buch eine durchgängige Spannung und fesselt richtiggehend. Dazu tragen auch die ineinander verwobenen Handlungsstränge bei, die sich um die Personen (Mrs. Ross, Francis, Donald, Parker) drehen wie auch weitere Storylines - beispielsweise die Rolle der Company, die Geschichte der verschwundenen Kinder, Sturrocks Suche nach dem Stone Tablet, die Liebesgeschichte im Norwegerdorf.
Leider werden diese einzelnen Fäden nie richtig zusammengeführt und das Ende ist recht offen gehalten. So bleibt zum Beispiel die erwähnte Suche Sturrocks am Ende irgendwie in der Luft hängen. Zwar ist die Vorgehensweise die persönlichen Hintergründe der Personen einfließen zu lassen sehr gut gemacht, allerdings hinterließ das freie Flattern der einzelnen Handlungsstränge bei mir ein wenig ein Gefühl der enttäuschten Erwartung. Da hätte noch mehr sein können. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt, denn insgesamt gesehen stellt das Buch einen Ausschnitt aus dem Leben der beteiligten Personen dar - sozusagen einen Schnappschuss - der nicht in einen übergeordneten Kontext eingebettet ist, was wiederum der Vermittlung der realen Stimmung hilft.
Ein lesenswertes Buch und tolles Debüt das gespannt auf nachfolgende Bücher macht.
Wegen genannter Kritik aber nur" 4 Sterne.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Kanada, 1867: Winterstürme fegen über Ontario und mehrere TAgesreisen von der nächsten Siedlung entfernt, kämpfen sich Suchtrupps auf der Jagd nach einem Mörder, durch den Schnee. Die Spuren führen in die Wildnis. Bis zuletzt bleibt die Jagd nach dem brutalen Mörder des Pelzhändlers Jammet spannend. Das mysteriöse Verschwinden des 17-jährigen Adpotivsohnes der Heldin Mrs. Ross (eine herrliche Charakterstudie einer selbstbewussten und selbständigen Siedlerfrau) steht unmittelbar mit diesem Mord in Verbindung, aber auch die Jagd nach kostbaren Pelzen, viele politische Intriegen, ein verschollenes Artefakt und zwei lange verschollene Mädchen spielen eine zentrale Rolle in diesem überaus gelungenen Werk. Wie ein spannender Film entwickelt sich die Geschichte.Dabei beschreibt Stef Penney aus vielfältiger Perspektive ein eindringliches Porträt der Gesellschaft von Neueinwanderern im Kanada des 19. Jahrhunderts. Das Buch ist Abenteuerroman, Liebesgeschichte, Western und Kriminalroman zugleich.

Unvergleichlich plastisch beschreibt Stef Penney die Weite und Unwirtlichkeit der kanadischen Landschaft. Bedankt man dabei, dass Stef Penney NIE DORT WAR, ist das eine gigantische Meisterleistung - zudem noch in einem Erstlingsswerk.

Die Autorin, eine schottische Filmemacherin und Drehbuchautorin, lit jahrelang unter Agoraphobie. Ein Flugzeug zu besteigen, war für sie undenkbar, schon die Busfahrt zur British Library (in er sie für ihren Roman recherchierte) kostete sie riesige Überwindung.

In England hat Die Zärtlichkeit der Wölfe enormes Aufsehen erregt und wurde mit großer Mehrheit von der Jury des renommierten Costa Awards zum Buch des Jahres 2006 gewählt.

Für mich ist das Buch eines der schönsten Bücher des Jahres und sicherlich die größte Überraschung der Buchmesse.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nemelin
Format:Gebundene Ausgabe
Stef Penney, gebürtige Edinburgherin, hat mit diesem Roman, der im Original denselben Titel hat, einen phantastischen Erstling veröffentlicht. Die Rahmenhandlung, die Suche nach einem Mörder, findet im Jahr 1867 statt, und im eisigen Kanada treffen Menschen und ihre Schicksale aufeinander und treten durch die unterschiedlichsten Zusammenhänge miteinander in Verbindung. Alle, die sich für den Mord interessieren, haben unterschiedliche Gründe für ihr Interesse. Auch wenn das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird, ist die Ich-Erzählerin die Hauptperson, sie ist die Mutter eines jungen Mannes, der im Zusammenhang mit dem Mord in ihrem Dorf vermisst wird. Das Dorf ist noch nicht alt. Es wurde gegründet von Menschen auf der Suche, wie es zu der Zeit in Kanada, außer den Indianern, alle gewesen sein müssen.
Es ist faszinierend, wie die Autorin mit ihrer Erzählweise nicht nur das "Leitmotiv allgegenwärtigen Unbehagens" entstehen lässt, wie der Guardian in der engl. Ausgabe zitiert wird, sondern auch die unermessliche Weite der Landschaft, die eine kalten, trügerischen und gleichgültigen Schauplatz abgibt. Die Charaktere müssen sich damit abfinden, sind sie doch nicht hier geboren, sondern in Edinburgh, Perth, Frankreich oder in den sich zu diesem Zeitpunkt blutig zusammenraufenden Vereinigten Staaten; sie sind ernüchtert und desillusioniert und wollen doch ihren Platz im Leben behaupten. Die Autorin entwickelt die komplexesten Lebensgeschichten; so ist ihre Heldin bei weitem nicht nur die schöne, unangepasste Frau eines mürrischen Schotten, sondern hat eine dunkle, traurige Vergangenheit, der Sohn ist nicht der kauzige Einzelgänger, für den ihn seine Mitschülerinnen halten, und eine junge Norwegerin ist zu viel mehr bereit, als ihr Wesen vermuten ließe ... und immer tut die Landschaft ein übriges, um die Menschen auf die Probe zu stellen, von denen die wenigsten die sind, die sie zu sein vorgeben. Es ist erstaunlich, wie plastisch jede der Personen dargestellt wird, wie nüchtern und abgeklärt die Erzählerin spricht, die doch nicht ohne Gefühl ist. Die Übersetzung muß anspruchsvoll gewesen sein, es kommt selten vor, daß Landschaften oder Flüsse und Wälder, aber auch Jahreszeiten und das Wetter so eindrücklich beschrieben werden. Dieser Roman ist so viel mehr als ein Kriminalroman, oder ein historischer Roman, oder ein Wettrennen um einen fremdartigen Gegenstand, oder eine oder mehrere Liebesgeschichten (vor allem ist er viel mehr als die Zusammenfassung, die hier bei der Produktinformation zu lesen ist!).
Am Ende schließen sich manche Kreise und manche bleiben offen - und man hat das Gefühl, bei der grandiosen landschaftlichen Kulisse muß das so sein, denn wie leicht verirrt man sich und findet unter Umständen nie wieder zurück, auch wenn man Spuren im Schnee hinterlassen mag.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Die Zärtlichkeit der Wölfe
Wer von diesen Autor schon Bücher sich gekauft hat, wird das Buch lieben! Es ist so unterhaltsamm, man kann nicht aufhören!
Kauft es ! Ganz, ganz toll geschrieben!
Vor 8 Monaten von Marion veröffentlicht
Spannendes Buch
mit einer nicht so kitschigen Story. Athmosphärisch dicht ist es jedoch nicht, da einige Charaktere nur schemenhaft bleiben, auch ist das Verhalten besonders der weiblichen... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Sieglinde Kiesch veröffentlicht
wunderschön... besonders zwischen den Zeilen
Stef Penney kann wunderbar erzählen. Sie erzählt eine Geschichte, die hauptsächlich von Mrs. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Achilles veröffentlicht
atmosphärisch dicht ???
Also gleich mal vorweg, ich fand das Buch nur mittelmäßig. Dies "atmosphärisch dicht, unter die Haut gehend und meisterhaft geschrieben" habe ich jedenfalls nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2010 von lesezeichen
Abenteuer at its best
Ein wunderbares Buch! Ich hatte etwas ganz anderes erwartet und war positiv überrascht von diesem doch sehr feinen Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. April 2010 von sunshine
Eindrucksvolles Zeugnis um die Erschließung der kanadischen...
Achtung, dieses Buch ist nichts für Leute, die einen temporeichen Spannungsroman suchen. Denn dieses Buch spielt nicht in irgendeiner hektischen Großstadt des 21. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Februar 2010 von R. JAEGER
"Fährten, winzige Spuren menschlichen Begehrens"
In der winterlichen Einöde Kanadas, im Jahre 1867, hat es in der kleinen Aussiedlergemeinde Dove River einen Mord gegeben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2010 von S. Epperlein
die Zärtlichkeit der Wölfe
Das Buch ist spannend und informativ gut geschrieben.Die Anlieferung erfolgte termingerecht und sauber verpackt.Nichts zu meckern!
Veröffentlicht am 25. Dezember 2009 von T. Varga
Epische Ausmaße
"Mann, endlich fertig!" schoss mir als erstes durch den Kopf, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Dieser eine Gedanke wird dem gesamten Roman aber nicht gerecht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. November 2009 von Herbstkind
Langweiler
Dies ist eines der langweiligsten Bücher, das ich je gelesen habe und ich habe hunderte gelesen.Die Handlung kommt nicht in Fahrt, zu viele Personen und Handlungsstränge. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2009 von R. Haase
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