Kundenrezensionen

12
4,0 von 5 Sternen
Die Wunder der Welt: Il Milione (insel taschenbuch)
Format: TaschenbuchÄndern
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33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2009
Elise Guignard hat mit dieser Übersetzung eine solide Arbeit geleistet. Das Buch enthält alle gängigen Handschriften, so auch die später von Ramusio hinzugefügten Teile, welche als Zusätze sichtbar gemacht werden. Auch enthalten ist die (Rück-)Reise des Venezianers Marco Polo über Indien, welche z.B. von Ménard ausgespart wird. Leider sind sowohl die Angaben im Sekundärliteraturteil nur dürftig. Vermisst habe ich auch den in vielen Ausgaben enthaltenen Index zu den Gegenständen und Personen, die im Buch erwähnt werden; ein Ortsindex liegt vor.
Insgesamt eine meiner Meinung nach solide philologische Arbeit, in der sehr viel Mühe steckt und welche auch die beste deutschsprachige Übersetzung sein dürfte. Chapeau, Madame!
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juli 1999
Den Namen Marco Polo kennt wohl jeder und es weiß auch jeder, daß er der erste Europäer im China des Mittelalters war. In der vorliegenden Version ist seine Originalgeschichte, wie er sie im Gefängnis diktiert hat wiedergegeben. Wie so oft bei Originalquellen ist sie an so mancher Stelle schwerfällig und es gelingt ihr nicht, derart zu fesseln, wie man es heute gewohnt ist. Trotzdem spricht aus den Berichten des Weltenbummlers der ungeheure Eindruck, den das kulturell dem Europa der damaligen Zeit bei weitem überlegenen China hinterlassen hat. Die Erzählungen von sagenhaft goldenen Städten und Reichtümern macht den Drang der Europäer nach China und Asien deutlich, von dem schließlich auch Kolumbus getragen wird. Von dem Dokument geht damit ein Zauber aus, der Generationen von europäischen Abenteurern inspiriert und handeln hat lassen. Viele Passagen jedoch versinken in langweilenden Aufzählungen oder Beschreibungen, die für den heutigen Leser und auch gewiß für den damaligen Leser nicht ganz so spannend sind. Trotzdem ein wichtiges Dokument und in der schönen Manesse-Ausgabe besonders gut aufbereitet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2000
Marco Polos Reisebeschreibung vermittelt die Kultur der Völker Asiens sowie die Sicht seiner Zeit. Wer einen spannenden Abenteuerroman erwartet, wird von diesem Buch (vielleicht) enttäuscht. Denn der Text beinhaltet keine sehr fesselnde durchgängige Handlung, sondern vielmehr eine Vielzahl kurzer beschreibender oder erzählender Abschnitte. Diese lassen sich auch gut einzeln lesen, so daß dieses Buch dazu einlädt, hier und da darin zu schmökern und im Geiste durch die Fernen Länder und Zeiten zu streifen. Wer sich interessiert für Marco Polos Beschreibung der Länder und Völker Asiens, ihrer Gebräuche, Religionen und ihre Geschichte sowie manch sonderbarer Dinge, dem kann man die Ausgabe des Manesse-Verlages sehr empfehlen. Ein sehr nützlicher und hilfreicher Anhang erläutert u.a. die vielen geographischen Namen der Städte, Völker und Provinzen und stellt zur leichteren Orientierung auch den Bezug zu den heutigen Ländern her. Wie bei Manesse üblich, ist es ein schönes und handliches Buch mit einem Lesebändchen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juni 2007
Da hat sich das ideale Paar gefunden, um einen unvergänglichen Bestseller zu schreiben: Der eine ein weitgereister Mann, der wirklich viel zu erzählen hat, namens Marco Polo. Der andere, Rustichello, ein geübter Schreiber, der Worte und Notizen seines Partners, vermengt mit eigenem Bildungsgut, in einen flüssigen, leicht zu lesenden, stets spannenden, gleichwohl sprachlich erstklassigen Text verwandelt.

Das Werk bietet Bildung auf höchst unterhaltende Art, auf hohem Niveau. Überraschend, dass dieser Jahrhunderte alte Text der heutigen Erzählweise so viel näher ist als so manche Literatur des 18. Jahrhunderts.

Die Berichte der Kaufmanns Polo zeigen, dass Globalisierung nur ein neues Wort ist für ein altes Phänomen.

Interessant ist, wie der weltoffene Kaufmann, nüchtern und ohne Eifer, aber auch ohne Political Correctness, über manche Länder, Völker und Kulturen urteilt.

Mit der erstklassigen Verarbeitung, wie man sie vom Manesse-Verlag gewohnt ist, mitsamt Lesebändchen, findet der Inhalt den ihm gemäßen Rahmen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2012
"Es ist die reine Wahrheit, nicht eine Spur von Erfindung", heißt es im Buch "Il Milione", das die Reisebeschreibungen von Marco Polo in das ferne China enthält. Die Erlebnisse sind auch heute noch spannend zu lesen, obwohl nicht eindeutig geklärt ist, was reine Fiktion ist.

Marco Polo (1254-1324) ein aus Venedig stammender Kaufmann reiste im dreizehnten Jahrhundert im Alter von siebzehn Jahren über die Seidenstraße nach China zum damaligen mongolischen Kaiser von China Kublai Khan - ein Enkel von Dschingis Khan-. Vierundzwanzig Jahre dauerte die Reise und als Polo nach Venedig zurückkehrte, befand sich seine Stadt in einem Krieg mit Genua. Der Kaufmann geriet in genuesische Haft. Sein Zellengenosse war der Romancier Rustichello de Pisa. Marco Polo diktierte dem Autor seine Reise und das Werk "Il Milione" entstand. Es entwickelte sich zu einem Bestseller, auch heute noch, trotz der vielen Zweifel, ob denn Marco Polo wirklich in China gewesen ist. Er erwähnt zum Beispiel weder die chinesischen Schriftzeichen noch die ausgeprägten Teezeremonien.
Auch ist die Originalniederschrift verschwunden, es existieren nur etliche Abschriften bei denen je nach Übersetzer vielfach noch etwas weggelassen oder dazugedichtet wurde. Die Übersetzung von Elise Guignard in dieser Ausgabe von Manesse basiert auf Übersetzungen aus altfranzösischen und lateinischen Quellen, zudem hat sie ein Nachwort verfasst, indem sie auch der Frage nach der Autorenschaft des Originales und auf diverse Übersetzungen eingeht.
Wie auch immer, die Frage, ob Marco Polo wirklich in China gewesen war oder nicht, wird vermutlich nicht vollständig geklärt werden können, doch sein Reisebericht, denn nichts anderes wollte er wohl schreiben, ist auch heute noch lesenswert.
Das Buch gliedert sich 227 teilweise sehr kurze Kapitel mit einer Einleitung, die einen Überblick über die Reise bietet, aber einem fehlenden Epilog. Die Berichte sind manchmal eintönig und es gibt viele Wiederholungen, die leicht ermüden. "...ich habe euch gar noch viel Neues zu berichten." Aber es gibt auch interessantes und zum Schmunzeln anregendes, für den Leser zu entdecken: Menschenfresser, Einhörner, seltsame Rituale, Heiden, Christenwunder und Zauberer. "...mit Teufelskräften gelingt es ihnen, den Tag zu verfinstern..."
Am spannendsten wirken die Kampfbeschreibungen, doch leider wiederholen sie sich im Aufbau. Doch da endet das Buch schon. "Aber jetzt vernehmt das Allermerkwürdigste!" Das Buch bleibt eine nette Lektüre, die einen Einblick liefert in die Sichtweite eines christlichen Europäers im dreizehnten Jahrhundert, "...die Frauen sind sehr schön, so wie braune Frauen eben schön sein können", "...sie leben noch wie Tiere."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2014
Ich habe die Ausgabe von 1983, aber ein kurzer Vergleich lässt vermuten, dass sie sich nicht wesentlich von der neueren Ausgabe unterscheidet.
Nachdem ich das Buch vor über 20 Jahren erstmals ausgelesen hatte, ließ sich mein Urteil in einem Wort zusammenfassen: LANGWEILIG! Dieser Eindruck war intensiv genug, um mich über zwei Jahrzehnte davon abzuhalten, das Buch noch einmal zu lesen. Nun habe ich es doch getan und mein Gesamturteil fällt nicht viel positiver aus als beim ersten Mal, obwohl ich mir die Langweile teilweise durch Recherchen, ausgiebige Anmerkungen im Text und das Studium von Landkarten vertrieben habe.
Das Buch beginnt recht lebendig (Kapitel I-IXX, die ersten 19 Seiten) mit einer Zusammenfassung der Reise von Nicolao (Marcos Vater) und Maffeo Polo ins Reich des Großkhans, ihrem Aufenthalt dort und ihrer Rückkehr nach Europa, sowie ihrem erneuten Aufbruch in den Osten in Begleitung des jungen Marco. Ab Kapitel XX ändert sich der Stil, wird sehr unpersönlich, man kann nun nicht mehr von einem „Reisebericht“ sprechen. Es kommen erst einige Kapitel, die in ein Geographiebuch passen würden („Die Beschreibung von Klein-Armenien“, „Die Provinz Turcomanie“, „Groß-Armenien“), gefolgt von Schilderungen von Kriegstaten und Eroberungen der Tartaren in der Vergangenheit (die Polos haben sie nicht selbst erlebt), Wundern, Merkwürdigkeiten, danach immer wieder Beschreibungen von Provinzen und Städten, was rasch monoton wird, insbesondere wenn sich später bei der Darstellung chinesischer Städte viele Aussagen wiederholen. Erschwerend kommt hinzu, dass das Buch (zumindest die Ausgabe von 1983) keine brauchbare Karte bietet und man die modernen Namen der im Text erwähnten Orte und Gegenden in einem Anhang suchen muss.
Das Buch bietet eine ganze Reihe Informationen über die jeweils vorkommenden Rohstoffe, hergestellten Produkte und Handelswaren (man merkt, dass Marco Polo aus einer Kaufmannsfamilie stammt), teilweise auch über Sehenswürdigkeiten (Paläste des Khan, bedeutende Brücken), ungewöhnliche Tiere (teilweise Fabelwesen), den Aufbau der Verwaltung, das Botenwesen, Papiergeld usw., aber es wird vieles nur kurz erwähnt, selten etwas vertieft. Ich wünsche mir eine kommentierte Ausgabe (die wenigen Erläuterungen am Ende des Buches sind unzureichend), um vieles besser zu verstehen, aber ein Manko wird man nicht beseitigen können: die Sprache ist recht dürftig, der Wortschatz durchaus begrenzt und das Ganze eher steif und blutleer.
Eine ganz große Frage bleibt unbeantwortet: was haben die drei Herren Polo jahrzehntelang im Tartarenreich gemacht? Welcher Tätigkeit gingen sie nach, womit waren sie beschäftigt? Marco nahm an Gesandtschaften teil, war ein paar Jahre lang auch „Gouverneur“ (es ist nicht wirklich klar, welche Aufgaben mit diesem Titel verbunden waren) - aber ansonsten? Wir erfahren es nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Als Marco Polo seinem Mitgefangenen Rustichello in einem Genueser Gefängnis von einer Reise durch weitgehend unbekannte Länder erzählte, die er angeblich in Begleitung seines Vaters und seines Onkels unternommen hatte, konnte er nicht ahnen, dass dieser Bericht ' ob wahr oder nicht ' Jahrhunderte überdauern würde. Detailliert und farbig wie keiner vor ihm beschrieb Polo die asiatischen Landstriche. Bei der Rückkehr nach Europa auf dem Seeweg lernte er weitere Länder und Inselreiche kennen, worunter ihn besonders Indien faszinierte. Zuvor schilderte er mit China ein Land, das in vielerlei Hinsicht weiter entwickelt war als Europa. Besonders beeindruckt war er von dem politischen System des Mongolenreichs unter Kublai Khan, für den er als Gesandter arbeitete. Als Verwaltungsbeamter zeichnete er sorgfältig alles auf, was ihm auf seinen zahllosen Reisen im Dienst des Khans begegnete. Fremden Völkern und Kulturen räumt er in seinem Buch einen Raum ein, der damals einmalig war. Dies trug maßgeblich zur Faszination seines Berichts bei, der noch Jahrhunderte später Reisende inspirieren sollte ' wenngleich manche Forscher gute Argumente dafür haben, dass Polo nie in China gewesen ist und alles nur erfunden oder abgeschrieben hat.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. August 2009
Eines der Bücher, die man im Leben einmal gelesen haben sollte. Durch den streckenweise nüchtern-berichtenden Stil nicht immer einfach, aber für den historich interessierten Lesen spannend. Ein faszinierender Einblick in die Weltsicht des 13. Jahrhunderts.
Die Marinesse Ausgabe ist klein und handlich, schön aufbereitet und mit vielen passenden, hübschen Abbildungen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. April 2014
In einem Spiegel-Sonderheft über Venedig habe ich über die Abenteuer Marco Polos erfahren. Wie oft hat man schon den Namen gehört, ohne wirklich etwas über diesen Tausendsassa zu wissen. Es ist beeindruckend, dass er ca. 25 Jahre auf Reisen war und dadurch Dinge erlebt hat, die nicht nur jemanden erstaunen dürften, der ein kirchlich-scholastisches Weltbild des ausgehenden 13. Jh. besitzt. Sein Buch ist nicht nur Roman und Erzählerlebnis, sondern auch historische Überlieferung, die uns Wissen über die damalige Zeit (1270-1295) vermittelt; ein Blick zurück in die Vergangenheit sozusagen.
Also hatte ich bei Amazon nach Marco Polos Roman gesucht und eine Menge gefunden (Gary Jennings: Marco Polo: Der Besessene). Erst beim Lesen des Vorwortes wurde klar, dass es sich um einen fiktiven Roman handelt, der mich dennoch sehr gepackt hat. Allerdings wollte ich nun wissen, was Marco Polo wirklich aufgeschrieben hatte und wie sehr es sich mit dem besagten Roman wohl decken würde.
Die Ernüchterung ist groß, denn Marco Polos Erzählungen, die er in Kriegsgefangenschaft in Genua einem Mitgefangenen aus Pisa diktiert hatte, ist nicht mehr existent. Stattdessen gibt es viele Nacherzählungen, von denen die zwei jüngsten (ca. 5-10 Jahre nach Erscheinung des verschollenen Originals) in diesem hier vorliegenden Buch festgehalten sind. Da diese beiden Texte die Repräsentativsten sind und wahrscheinlich dem Original am nahesten kommen, wurden sie beide ins Deutsche übersetzt. Sofern Erzählungen des einen Buches über das des anderen hinausgehen, sind diese Ergänzungen in eckige Klammer gesetzt. Dieser Umstand, das Nachwort (welches auch schon hundert Jahre alt ist), das Vorwort und die umfangreichen Anlagen, in denen die alten Bezeichnungen geografischer Angaben und Völker u.ä. in die unsere Zeit "übersetzt" werden, zeigen den wissenschaftlichen Anspruch des Buches, sofern ich es als Nicht-Historiker bewerten kann.
Das Buch an sich liest sich jedoch sehr dröge. Es sind unzählig viele sehr kurze Kapitel, in denen wie am Fließband jede Stadt, jedes Dorf und jedes Land kurz und knapp beschrieben wird; ganz wie in heutigen Marco Polo-Reiseführern auch : )
Aufgelockert werden die Erzählungen höchstens durch die wilden Geschichten über Wunder, die man heute als Zauberei betrachten würde und die der Erzähler (er erzählt die Erlebnisse des Marco Polo seinen Zuhörern, daraus besteht der Text) hundertprozentig ernst meint. Z.B. hätte Christen Berge allein durch ihren Glauben versetzt u.ä.
Also alles in allem zwar langweilig zu lesen, falls man Belletristik wünscht, aber für die historische Recherche genial. Wer wie ich anfangs einen Abenteuer-Roman suchte, wird sowieso nach Marco Polo suchen. Nur wer sich auskennt, sucht nach dem Spitznamen Marco Polos, nämlich Il Milione, dessen Bedeutung bzw. Ursprung genauso nebulös ist oder zumindest Zweifel lässt wie die Frage nach der Übereinstimmung mit der Urschrift oder ob er wirklich überall dort war, wie seine Nacherzähler behaupteten.
Und genau diesen Mysterien um ihn herum haben den Stoff für so viele fiktive Romane gegeben.
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am 10. Februar 2014
Bin sehr zu frieden. Das Buch von Marco Polo , kann man gut lesen und sehr gut verstehen. Gefällt mir sehr!
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