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Die Wolke
 
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Die Wolke

Paula Kalenberg , Franz Dinda , Gregor Schnitzler    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Movieman.de

"Die Wolke", der Roman, erschien 1987 und präsentierte auf bedrückende, aber realistische Weise ein Szenario, das nach Tschernobyl denkbar, ja sogar wahrscheinlich war und ist. Es ist nicht die Frage, ob es passiert, sondern wann es passiert, ist das klagende Credo der Geschichte. Der Roman erwies sich als Bestseller und der Film steht dem in kaum etwas nach. Natürlich musste die Geschichte etwas komprimiert werden, aber Gregor Schnitzler und sein Autor Marco Kreuzpaintner schaffen es, die essenzielle Botschaft des Romans zu übertragen. In minutiöser Weise präsentieren sie das Schreckensszenario eines Super-GAUs, der mitten in Deutschland stattfindet. Dabei konzentrieren sie sich nicht auf das große Ganze, sondern stellen Hannah und Elmar in den Mittelpunkt, durch die der Zuschauer den Schrecken begreifen kann. Doch es ist nicht nur die filigrane Liebesgeschichte, die am ende trotz allem so etwas wie ein Happyend suggeriert - es ist jedoch keines! -, sondern auch die Darstellung der Panik, die die Menschen erfasst. Schnitzler erfasst ganz und gar, wie ein solcher Gau auf die Bevölkerung wirkt und wie der Kampf ums Überleben aus Menschen Unmenschen macht. Und dennoch zeigt er inmitten des Elends und der Gefahr auch Akte des Humanismus, die uns klarmachen, dass die Spezies Mensch ihres Rufes zum Trotz doch einen guten Kern besitzt. "Die Wolke" ist herausragendes deutsches Kino: gefühlvoll, spannend, traurig, mitreißend. Fazit: Herausragendes Drama, dicht inszeniert

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein toller Film in sehr schöner technischer Umsetzung und mit einigen hochinteressanten Extras.

Bild: Das Bild ist sehr schön geworden. Die Farben haben eine natürliche Strahlkraft, wobei der Film die volle Palette nutzt und nach der Katastrophe, wenn Hannah im Krankenhaus erwacht, eine deutlich mattere Komposition einsetzt, die ein wenig Trostlosigkeit verströmt. Die DVD kann den Wechsel vom anfänglichen Teeniefilm zur späteren Katastrophe perfekt nachvollziehen. Rauschen ist nur in minimalem Maße vorhanden und erweist sich als nicht weiter störend. Hin und wieder fallen Kompressionsblöcke im Hintergrund auf (00:55:10), doch auch diese können den Gesamteindruck kaum verzerren. Der Kontrast ist bewusst steil gesetzt und wird als Stilmittel so genutzt. Das sorgt aber natürlich für Momente, in denen helle Flächen deutlich überstrahlen (00:11:10; Brief) und dunkle mit etwas zu niedrigem Schwarzwert daherkommen (00:12:34; schwarzer Pullover vor Nacht). Die Schärfe ist auf hohem Niveau und lässt viele Einzelheiten erkennen. Die Vorlage ist sehr gut erhalten.

Ton: Der Film wartet mit zwei Tonspuren auf. Der DTS-Sound ist dabei etwas feinsinniger, was sich vor allem in den Massenszenen widerspiegelt, wenn man das Gefühl hat, noch mehr mittendrin zu stecken, indem Schreie und andere Geräusche weiträumiger aufgezogen werden und man so ein deutlich größeres Dekor hat. Die Sprachverständlichkeit ist in beiden Tonspuren exzellent. Störungen gibt es nicht, dafür jedoch auch schöne Direktionalität, die ebenfalls wieder in den Panikszenen zum Tragen kommt. Dies sind auch die Szenen, die vor allem bei den Effekten punkten können. Aber auch ansonsten sind Effekte quer über den Film verteilt gut gesetzt, wobei die zweite Hälfte von "Die Wolke" deutlich rüher daherkommt.

Extras: Das Bonusmaterial ist insgesamt gut gelungen. Am Besten gefällt der Audiokommentar des Regisseurs, der ausführlich auf den Film und seine Entstehung eingeht. Das Making Of geht nur knapp über 20 Minuten und besteht zu großen Teilen aus Allgemeinplätzen, aber ein paar gute Textbeiträge des Regisseurs und der Autorin der Vorlage gibt es schon. So erfährt man hier auch, dass die Bahnhofsszene über mehrere Tage hinweg in Belgien gedreht wurde. Das restliche Bonusprogramm ist eher zu vernachlässigen. Die B-Roll kann keine Informationen liefern, die Mini-Featurette ist auch eher überflüssig. Bleiben Textbeiträge zu den Darstellern und der Crew und der Trailer. --movieman.de

VideoMarkt

Nach einem Störfall in einem Atomkraftwerk in der Nähe von Frankfurt breitet sich die todbringende Wolke unaufhaltsam weiter aus. Während Tausende von Menschen sterben, können die 16-jährige Hannah und ihr neuer Freund Elmar zwar fliehen, doch sie verlieren sich bald darauf aus den Augen. Im Sicherheitstrakt eines Hamburger Sanatoriums treffen sie einander wieder. Elmar als Besucher, Hannah als Patientin, kontaminiert, die Haare sind ihr bereits büschelweise ausgefallen. Wird sie überleben? Hat ihre junge Liebe eine Zukunft?

Video.de

Adaption von Gudrun Pausewangs gleichnamigem Jugendroman-Bestseller, die "Soloalbum"-Macher Gregor Schnitzler als glühende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund eines atomaren Super-GAUs verfilmt hat. Vor allem den großartigen jungen Hauptdarstellern Paula Kalenberg und Franz Dinda ist es zu verdanken, dass die etwas angestaubte Story so eindringlich, so erschreckend glaubwürdig geraten ist. Das flammende Plädoyer für ein AKW-freies Deutschland dürfte nicht nur als Lehrfilm an Schulen für Furore sorgen.

Blickpunkt: Film

Packende Bestseller-Verfilmung über eine junge Liebe und den Willen zum Leben in Zeiten des Super-GAUs.

Vorbei die einstmals starke Anti-Atomkraftbewegung, fast völlig verschwunden die 'Atomkraft? Nein danke!'-Sticker, wie auch die Erinnerung an die Katastrophen von Harrisburg und Tschernobyl, die Regierung diskutiert gar, den geplanten Atomausstieg zu verzögern. Da ist 'Die Wolke', die Leinwandadaption von Gudrun Pausewangs 1988 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnetem Roman, der richtige Film zur richtigen Zeit. Das Individuum in seinem Ausgeliefertsein steht im Mittelpunkt, nicht die Politik wie in der Vorlage. Dieser neue Ansatz sollte ein jugendliches Publikum ansprechen. Nicht zuletzt wegen Paula Kalenberg und Franz Dinda, den Darstellern der 16jährigen Hannah und ihres zwei Jahre älteren Klassenkameraden Elmar. Zwischen Stress mit Eltern, Lehrern und Matheklausuren verspüren sie dieses seltsame Kribbeln, empfinden eine Gänsehaut beim ersten Kuss. Mitten hinein in diese zärtliche Szene schrillt die Alarmsirene. Nach einem Störfall in einem Kernkraftwerk südöstlich von Frankfurt breitet sich eine riesige todbringende Wolke aus. Letzte Chance: ein Zug in Bad Hersfeld. Chaos, Panik, Anarchie greifen um sich. 38.000 Menschen in unmittelbarer Nähe des AKWs sterben sofort, ein paar Kilometer weiter sind Tausende kontaminiert, darunter auch Hannah, die in radioaktiven Regen gerät. Und die Politiker beschwichtigen weiter.
Georg Schnitzler erzählt die Geschichte aus Perspektive der Jugendlichen, die noch ihr ganzes Leben vor sich hatten und denen jetzt nur noch eine kleine Zeitspanne bleibt. Mit naiver Kraft versuchen die beiden, die sich in Hamburg wiederfinden, das Schicksal auszutricksen, es gütig zu stimmen. Gegen jegliche Ratio und mit dem Mut der Verzweiflung nehmen sie den Kampf gegen die Radioaktivität auf, die ihren Körper zerfrisst und ihre Seelen verletzbar macht. Sie nutzen das Privileg der Jugend, an das Unmögliche zu glauben, sich an jeden noch so kleinen Strohhalm zu klammern. Vom anfänglich harmlos wirkenden Teenie-Movie über das Genre Katastrophenfilm schlägt Schnitzler den Bogen zum Liebesdrama, wobei es manchmal knirscht in den Übergängen. Die Stärke liegt in der beklemmenden Gegenüberstellung von turbulenten Gefühlswelten und entvölkerten Landschaften im Sonnenschein, in Andeutungen und Details. Wenn Hannah vor dem Spiegel büschelweise Haare ausfallen, sie unter der Gleichgültigkeit der anderen leidet oder am Ende leichten Flaum auf ihrem kahlen Kopf spürt und sich gegen den Wind stemmt, ist der Film emotional beim Zuschauer angekommen. mk.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Packende Bestseller-Verfilmung über eine junge Liebe und den Willen zum Leben in Zeiten des Super-GAUs.

Kurzbeschreibung

Hannah und Elmar sind frisch verliebte Teenager. Eine nukleare Katastrophe zerstört ihr junges Glück jedoch von einer Sekunde auf die andere. Durch einen Störfall in einem nahe gelegenen Kernkraftwerk wurde einen tödliche, radioaktive Wolke freigesetzt. Panik und Chaos brechen aus: Menschenmassen trampeln auf der Flucht alles und jeden nieder, harmlose Zeitgenossen kämpfen brutal ums eigene Überleben, die Flughäfen und Bahnhöfe sind hoffnungslos überfüllt - Anarchie bricht aus. Hannahs kleiner Bruder wird rücksichtslos von einem Auto überfahren, ohne dass der Fahrer bremst, und ihre Mutter ist unauffindbar. Stark traumatisiert und völlig allein hat die keine Kraft mehr dem todbringenden Regen zu entkommen.
Die Bilanz der Katastrophe ist schrecklich - innerhalb kürzester Zeit sterben 38.000 Menschen, wie Hannah wurden tausende Andere ebenfalls kontaminiert. Doch so verzweifelt die Lage zu sein scheint, es gibt noch Hoffnung: Zwar wurden Elmar und Hannah auf der Flucht getrennt, doch ihr Wiedersehen nach der Katastrophe erhöht das Vertrauen in ein Leben nach dem Super- Gau...



Produktbeschreibungen

Die 16-jährige Hannah, die gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Uli und ihrer allein erziehenden, liebevoll-chaotischen und manchmal auch etwas überforderten Mutter Paula in dem kleinen Ort Schlitz wohnt, erlebt gerade eine Achterbahn der Gefühle. Sie ist über beide Ohren in ihren Klassenkameraden Elmar verliebt, weiß aber nicht so recht, wie sie ihm ihre Gefühle offenbaren soll. Klar, dass die Fragerei der Mutter nervt und die Aussicht, zwei Tage auf den 8-jährigen Bruder aufpassen zu müssen, weil Paula auf einen Kosmetikkongress nach Schweinfurt muss, die Stimmung auch nicht gerade hebt. Und dann noch die bevorstehende Matheklausur ...

Zwischen Streit mit der Mutter, Stress mit den Lehrern und der Matheklausur kommt es endlich zum heiß ersehnten ersten Kuss mit Elmar! Aber in genau dem Moment, in dem alles perfekt scheint, bricht das Chaos über sie herein: die Alarmsirene schrillt und Elmar erkennt als einziger, dass es sich dabei um einen ABC-Alarm handelt. Auf die Nachricht, dass sich in dem nicht einmal hundert Kilometer entfernten Atomkraftwerk ein Störfall ereignet hat, reagieren alle panisch. Auf eine Situation wie diese war niemand vorbereitet, es gibt keinen Katastrophenplan und die riesige, radioaktive Wolke treibt auf Schlitz zu. Die Menschen versuchen zu fliehen, Hannah holt als erstes Uli von der Grundschule ab und verschanzt sich mit ihm im Haus. Elmar hat ihr noch während des tumultartigen Aufbruchs vor der Schule zugerufen, sie mit dem Auto zu Hause abzuholen, doch zunächst warten die Geschwister auf ihre Mutter, oder zumindest einen Anruf. Als Paula sich bei den beiden meldet, wird die Leitung nach kürzester Zeit unterbrochen, Hannah und Uli sind nun völlig auf
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