Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,01

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Die Woche mit Sara. Ein Bild aus dem Leben
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die Woche mit Sara. Ein Bild aus dem Leben [Gebundene Ausgabe]

Carl J. L. Almqvist , Anne Storm
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 28.05.2004
Kristina Maidt-Zinke schwärmt von einer "der hübschesten literarischen Ausgrabungen der letzten Zeit" und berichtet von ihrem Verfasser, der nie dem Verdacht entkommen konnte, einen Geldverleiher mit Arsenik vergiftet zu haben. Sollte dem so sein, meint die Rezensentin, so wäre das ein "weiteres, eindrucksvolles Beispiel dafür, dass zwischen Kunst und Moral keine Zwangsverwandtschaft besteht". Der jetzt auf deutsch vorliegende kleine Roman stammt aus dem Jahr 1839, doch auch die Schweden selbst entdeckten erst vor kurzem, dass sie mit Carl Jonas Love Almquist "einen Virtuosen des frühen Realismus" in den Reihen ihrer literarischen Ahnen haben. Die Zeitgenossen jedenfalls, zumindest die damals vorherrschenden Konservativen, hassten ihn; "Die Woche mit Sara" war ein Skandalroman ersten Ranges, weil es sein Autor, ein eigenwilliger "Systemkritiker, Reformpädagoge und Sympathisant der liberalen Opposition", gewagt hatte, eine Frauenfigur zu erschaffen, "die unternehmerisch tätig ist, ohne Begleitung reist, ihre Rechnungen selbst zahlt und ihren Lebensplan samt Kinderwunsch auf das Konzept der freien Liebe gründet" - damals, es war die Zeit der Restauration, war das "nicht nur das Produkt einer kühnen Phantasie, sondern auch eine unerhörte Provokation". Und dann ist da noch Almquist, der wunderbare Erzähler, der eine Hafenszene "mit wenigen, sicheren Strichen so lebendig skizziert, dass man glaubt, die Frische eines Stockholmer Julimorgens zu spüren". Und trotz aller narrativen Brillanz und "Diskurshaftigkeit", versichert Maidt-Zinke, komme der emotionale Gehalt nie zu kurz. Eine Entdeckung höchster Güte!

© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.05.2004
Ein kleines Meisterwerk! jubelt Felicitas von Lovenberg und ist besonders begeistert von der Protagonistin dieses "schmalen aber gewichtigen Eheverhinderungsromans". Dieser Sara ist es ihrer Meinung nach zu verdanken, dass der Roman auch anderthalb Jahrhunderte nach seinem Entstehen noch "so unmittelbar und lebendig" daherkommt. Sara gehört für sie deshalb unbedingt zu einer der bemerkenswertesten Frauengestalten der Literatur des 19. Jahrhunderts. Autor Carl Jonas Love Almquist, den die Rezensentin als Vorläufer Strindbergs bezeichnet, erzähle "in einem zügigen Plauderton" die siebentägige Reisebekanntschaft von Protagonistin Sara mit einem jungen Mann namens Albert. Besonders unterhalten fühlte sie sich immer wieder von den pointierten Bemerkungen Saras, die den jungen Albert, lesen wir, immer wieder ins Schwitzen bringen. Die Rezensentin las die Geschichte aber auch als Plädoyer für die Freiwilligkeit aller wahren Liebe. Mit anregender Deutlichkeit und vornehmer Zurückhaltung beschreibe Almquist, "wie zwei Menschen von Fremdkörpern zu Vertrauten" würden. Die Wiederentdeckung dieses "kühnen" Autors", der kühle Dialektik mit einer strahlenden, leidenschaftlichen Sprache zu verbinden wisse, hält sie für dringend geboten.

© Perlentaucher Medien GmbH

Elke Heidenreich in der ZDF-Sendung "Lesen!"

»Ein energischeres Buch über Männer und Frauen, über frei sein und trotzdem lieben zu können, habe ich lange nicht gelesen.«

Kurzbeschreibung

Auf einer Schiffsreise über den Mälarsee sieht der junge Sergeant Albert eine hübsche junge Frau und verliebt sich in sie. Doch all seine Versuche, die junge Damme kennen zu lernen, schlagen fehl: Sara läßt ihn abblitzen. Sie wirft sogar ein Geschenk von ihm, einen Ring, den er einem einfachen Bauernmädchen auf dem Schiff abgekauft hat, in hohem Bogen über die Reling. Erst bei einem Landgang kommen sie sich näher. Doch die Glasmeisterstochter Sara Videbeck ist nicht nur eine anziehende, sonder auch eine erstaunliche Frau, die den Sergeanten mit ihrem Benehmen irritiert und in den Bann zieht. Sie besteht darauf, ihr Essen selbst zu bezahlen, sie schlägt Albert vor, zusammen in dem einzigen noch freien Zimmer der Herberge zu übernachten, und sie hält ein flammendes Plädoyer für die freie Liebe.

Über den Autor

Carl J. L. Almqvists (1793-1866) gilt als Schwedens modernster Dichter. Sein umfangreiches Werk umfasst Lyrik, phantastische und realistische Romane, Novellen, Dramen und Streitschriften.
‹  Zurück zur Artikelübersicht