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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wunderbare Liebe !,
Rezension bezieht sich auf: Die Woche mit Sara (Taschenbuch)
Almquist Carl Jonas Love Die Woche mit Sara rororo tbISBN3499239809 Dieser schwedische Autor aus dem 19. Jahrhundert ist in unserer Zeit wieder entdeckt worden; und es ist ein Vergnügen, sein Büchlein über die Liebe zu lesen! Die Protagonistin Sara, Tochter einer gehobenen Handwerkerfamilie, trifft den Sergeanten Albert auf der Heimreise aus Stockholm auf einem Schiff. Man kommt ins Gespräch, und es entwickelt sich ein Zwiegespräch zwischen den beiden, wie es ihres gleichen sucht. Sara nämlich vertritt zugleich emanzipatorische als auch zukunftweisende Einsichten. Es ist ein Manifest auf die freie, unabhängige, in Toleranz und von gegenseitiger Zuneigung und Respekt gekennzeichneten Form der partnerschaftlichen Liebe, wie man sich das für alle Zeiten, früher und heute, wünschen würde! Das Buch ist in einer feinen, gepflegten Sprache geschrieben; Dank an die Übersetzerin Anne Storm! Der Autor erntete zu seiner Zeit Ärger und Spott und musste sein Leben armselig bechließen. Galten zu seiner Zeit doch noch ganz andre Normen und Riten, als er sie beschreibt. Umso beachtenswerter ist sein Buch, das auch für heutige Zeiten absolut aktuell ist, und manch’ einem Eheberater mit seiner Theorie über die Freiheit und Verantwortung zur Ehre gereichte! Cl.B. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sara trug blaue Strümpfe!,
Von Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 10 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Die Woche mit Sara. Ein Bild aus dem Leben (Gebundene Ausgabe)
Die Romanhandlung spielt in der ersten Hälfte des vorletzten Jahrhunderts. Beschrieben wird die Annäherung zweier junger Menschen, während einer Reise durch Südschweden. Zwischen Sara und Albert entspinnt sich ein Dialog. Die selbstbewusste, vernunftorientierte Frau tritt ein für die wirtschaftliche Unabhängigkeit ihrer Geschlechtsgenossinnen, herbeigeführt durch freie Berufswahl, für freie Liebe und spricht sich dezidiert aus gegen die Ehe der herkömmlichen Art. Nach ihrer Beobachtung führt diese zu gegenseitiger Erniedrigung, innerem Leid und seelischen Qualen .Das könne ein Mensch, welcher wirklich liebt, niemals wollen! Der junge Mann ist irritiert, gleichwohl auch fasziniert von dem Plädoyer der Frau, in die er sich heftig verliebt hat und fasst am Ende der Reise einen kühnen Entschluss..........Wie dem Nachwort zu entnehmen ist, handelt es sich bei Carl Jonas Love Almqvist um einen sehr reformfreudigen Autoren, der aufgrund dieses Tendenz-Romans 1851 nach Amerika fliehen musste. Die Zeit war noch nicht reif für seine liberalen Vorstellungen. Ein wirklich empfehlenswertes Buch, nicht nur aufgrund seines sozialkritischen Ansatzes, sondern auch der hübschen, idyllischen Reisebeschreibung wegen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine junge Frau und ihr Plädoyer für die freie Liebe,
Von Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Die Woche mit Sara. Ein Bild aus dem Leben (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat der 44 jährige Autor Almqvist im Jahre 1839 geschrieben. Die Neuauflage ist jetzt im Kindler Verlag erschienen. Die Übersetzerin ist Anne Storm. Die Schweden waren damals empört über seine Ansichten die er zur Gleichberechtigung der Frau hatte. Er wurde aus dem Land vertrieben und ist dann ohne besondere Anerkennung in der Neuen Welt im Jahre 1866 gestorben.Nun zu der Geschichte, die wir in diesem kleinen Besuch erzählt bekommen. Wir treffen auf eine junge Frau, Sara, die an die Liebe glaubt, nicht aber an die Ehe und die Einengung die die Ehe mit sich bringt. Sie empfindet die Ehe mehr als einen Käfig und das führt ihrer Meinung nach dann möglicherweise eines Tages dazu, dass man auch dann zusammenleben muss, wenn man sich nicht mehr sehen kann. Sie findet jeder Partner sollte frei für sich leben, jeder auf seine Weise glücklich werden. Diese Einstellung, zu der man auch heute geteilter Meinung sein kann, war etwas Unerhörtes im neunzehnten Jahrhundert. Und dann trifft diese junge Glasmeistertochter Sara Videbeck, auf einer Schiffsreise über den schwedischen Mälarsee, den jungen Unteroffizier Albert. Er verliebt sich in sie, macht ihr den Hof. Doch zunächst zeigt die junge Frau ihm die kalte Schulter. Von einem jungen Bauernmädchen erwirbt er einen netten kleinen Ring, schenkt ihn ihr und muss erleben wie sie diesen sofort über Bord wirft. Ein Ring fesselt und das ist nichts für diese Sara. Und unser Sergeant Albert kann nur noch zuhören, eine solch erstaunliche und faszinierende Frau hat er noch nie getroffen. Und doch, bei einem Landgang kommen sie sich schließlich näher. Sie hält ihm ein Plädoyer über ihre Vorstellung der freien Liebe. Sie sagt:" Ich bin beschwingt und frei wie ein Vogel und du kannst sicher sein Albert, dass ich meine Flügel immer behalten werde. Wenn du auch fliegen kannst, ist es gut, aber wenn du bloß ein Schwätzer bist, dann sag es mir gleich auf der Stelle". Und dann, wie gesagt man schreibt das Jahr 1839, schlägt sie ihm vor in einem ländlichen Gasthof zu übernachten. Er ist von ihr so beeindruckt, dass er sich auf ihre Vorstellungen vom freien und doch gemeinsamen Leben schließlich nach und nach einlässt. Ob das dann alles gut geht? Diese Frage lässt der Autor offen. Es ist ein kleines, vielleicht ein bisschen altmodisches Buch, etwas verdreht möglicherweise, aber es bereitet dem Leser ein richtiges Lesevergnügen, leider nur für ein paar Stunden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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