Lyris, die Witwe des Künstlers John Crane und selbst Malerin, lebt seit dem Tod ihres Mannes allein in ihrem Haus in London.
Bei einer Vernissage taucht Nathan, ihr angeheirateter Neffe und Möchtegern - Künstler auf und versucht sich an die Wichtigen der Kunstszene heranzumachen. Er teilt mit anderen jungen Künstlern ein Atelier. Bei einem Familientreffen beschließen Nathans Eltern
Lyris, die in ihrem Alter wohl kaum noch zurechnungsfähig sein kann, um ihr Haus und ihre Bildersammlung zu bringen. Doch die Schwestern von Nathan warnen Lyris vor deren Absicht. Als eines Tages des Neffen Ex - Freundin vor der Tür steht und bei Lyris einzieht, beschließen die beiden Frauen das etwas vernachläßigte Haus zu renovieren.
Shena Mackay's sarkastischer Roman spielt in der Londoner Künstlerszene.
Für mich sind es jedoch zusammenhanglose Lebensgeschichten von Menschen, die sich zufällig kennen. Nathan, der gerne Künstler sein will aber in Wahrheit nichts ist als ein heruntergekommenes,
verwöhntes Söhnchen ohne Zukunftsperspektive. Er lebt in einer ekligen und verdreckten Wohnung und bestielt seine Tante.
Clovis, ein Bekannter von Lyris läuft wiederum mit Gewissenbissen herum, weil er einem auf der U-Bahn Rolltreppe gestürzten Menschen nicht geholfen hat. Und seine Ex Frau sagt das Fest zu ihrem fünfzigsten Geburtstag ab, weil an diesem Tag Prinzessin Diana verunglückt.
Der letzte Teil des Romans, als Lydis' Lebensgeister wieder erwachen hat mir dann doch ganz gut gefallen, aber wirklich empfehlen möchte ich dieses Buch nicht.