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Die Witwe des Künstlers
 
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Die Witwe des Künstlers [Taschenbuch]

Shena Mackay , Barbara Rojahn-Deyk
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, 2001 --  

Produktinformation

  • Taschenbuch: 205 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 1 (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406471277
  • ISBN-13: 978-3406471278
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.012.771 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein kleines, bissiges Buch - und gerade deshalb ein wunderbares Lesevergnügen." (New York Times Book Review)
"Shena Mackay... brilliert in Beschreibungen, Dialogen, Charakterisierungen, Dramatik, Humor, Pathos - und all das mühelos und mit großer Leichtigkeit." (Times Literary Supplement)

Kurzbeschreibung

«John hatte die beste aller denkbaren Entschuldigungen, warum er heute abend nicht pünktlich kam.» Johns Ausstellung wird an diesem Abend in einer exklusiven Galerie in Soho eröffnet, und er hat Glück im Unglück: Er darf seine Vernissage schwänzen, denn er ist kürzlich verstorben. Und so muß sich Lyris, seine Witwe, dem Rummel der champagnerschlürfen- den, wichtigtuerischen und prätentiösen Londoner Kunstszene aussetzen - keiner der Gäste interessiert sich wirklich für die Bilder oder gar für Lyris, denn selbstverständlich geht es nur ums Sehen und Gesehenwer- den. Als Lyris endlich wieder zu Hause ankommt, hat sie zwar die Meute vom Hals, doch sofort wird sie wieder von der Einsamkeit überfallen, die sich seit dem Tod ihres Mannes bei ihr eingenistet hat. Anlaß zur Freude ist allein Nathan, ihr Neffe, der sich nach längerer Zeit wieder für sie zu interessieren beginnt. Nathan studiert Kunst. Doch mit dem schnöden Handwerk der Malerei muß er sich - er weiß es genau - eigentlich nicht mehr abgeben. Nein. Happenings und Aktionen, eingelegte Schafe und Installationen auf dem Computer: das ist es, was die Leute sehen wollen. Leider entpuppt sich sein Interesse an Lyris denn auch recht bald als reine Profitgier. Und ähnlich verhält es sich mit zahlreichen 'Freunden‘ - welch ein Glück, daß Lyris klug genug ist, all diesen Erb-schleichern nicht auf den Leim zu gehen... Mit scharfem Blick zeichnet Shena Mackay in Die Witwe des Künstlers ein beispielloses Kuriositätenkabinett, eine wunderbare Satire auf die Eitelkeit und Leere einer Kunstszene, die ihr Interesse an Inhalten schon längst verloren hat.

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Format:Taschenbuch
Lyris, die Witwe des Künstlers John Crane und selbst Malerin, lebt seit dem Tod ihres Mannes allein in ihrem Haus in London.
Bei einer Vernissage taucht Nathan, ihr angeheirateter Neffe und Möchtegern - Künstler auf und versucht sich an die Wichtigen der Kunstszene heranzumachen. Er teilt mit anderen jungen Künstlern ein Atelier. Bei einem Familientreffen beschließen Nathans Eltern
Lyris, die in ihrem Alter wohl kaum noch zurechnungsfähig sein kann, um ihr Haus und ihre Bildersammlung zu bringen. Doch die Schwestern von Nathan warnen Lyris vor deren Absicht. Als eines Tages des Neffen Ex - Freundin vor der Tür steht und bei Lyris einzieht, beschließen die beiden Frauen das etwas vernachläßigte Haus zu renovieren.

Shena Mackay's sarkastischer Roman spielt in der Londoner Künstlerszene.
Für mich sind es jedoch zusammenhanglose Lebensgeschichten von Menschen, die sich zufällig kennen. Nathan, der gerne Künstler sein will aber in Wahrheit nichts ist als ein heruntergekommenes,
verwöhntes Söhnchen ohne Zukunftsperspektive. Er lebt in einer ekligen und verdreckten Wohnung und bestielt seine Tante.
Clovis, ein Bekannter von Lyris läuft wiederum mit Gewissenbissen herum, weil er einem auf der U-Bahn Rolltreppe gestürzten Menschen nicht geholfen hat. Und seine Ex Frau sagt das Fest zu ihrem fünfzigsten Geburtstag ab, weil an diesem Tag Prinzessin Diana verunglückt.
Der letzte Teil des Romans, als Lydis' Lebensgeister wieder erwachen hat mir dann doch ganz gut gefallen, aber wirklich empfehlen möchte ich dieses Buch nicht.

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Format:Taschenbuch
Dieses empfinden hatte ich nach den letzten Seiten. Irgendwie lies das Buch ein unbefriedigendes Gefühl in mir zurück. Für mich bricht die Geschichte einfach ab. Ich hatte den Eindruck hier eine unfertige Geschichte vor mir zu haben. Sozusagen eine Momentaufnahme. Nett aber wenn man es nicht gelesen hat, ist es auch nicht so schlimm.
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