Auch wenn ich den Titel des Buches als sehr unglücklich gewählt erachte, so versteckt sich dahinter doch ein klasse Sachbuch.
Herr Weinberg und Herr Gresh haben es geschafft sich in diesem Buch einmal nicht von der Literarischen, sondern von der wissenschaftlichen Seite an des Phänomen hinter einem meisterhaften Schriftsteller heranzuwagen.
Sie versuchen die Hintergründe für die Tatsachen zu durchleuchten die uns in Stephen Kings Werken geboten werden, sie versuchen darzulegen, ob die Theorien, die sich in vielen seiner Geschichten wiederfinden, auch wissenschaftlich tragbar beziehungsweise nachvollziehbar sind.
Dabei ist ihnen ein wirklich gutes Buch gelungen, das auch für Menschen verständlich erscheint, die nie eine 1 in Physik hatten. Alles wird sehr anschaulich dargestellt und überzeugt dabei auch mit einer vorbildhaften Unvoreingenommenheit.
Es gibt für mich nur ein einziges Manko. Gerade bei der Vielzahl an Romanen und Kurzgeschichten die uns King seit Mitte der 70er Jahre nun schon geliefert hat, hätte man sich auch mit mehr als nur 20 Romanen auseinandersetzen können. Jedoch werden damit schon sehr viele Themengebiete abgedeckt.