Kurzbeschreibung
1946 wird durch die sowjetische Besatzungsmacht das Bergbauunternehmen Wismut gegründet. Stalin will die Atombombe und im sächsischen Erzgebirge steckt das für den Bau benötigte Uran. Volker Koepp porträtiert in beeindruckenden Bildern eine geschundene Landschaft und Menschen, die mit Würde, Stolz und Trauer auf 40 Jahre zurückblicken. Sie erzählen Komisches, Unglaubliches und Tragisches. Die Gefahren, die von der Strahlung und der Staubentwicklung ausgingen, waren bekannt. Bis zum Ende der DDR hat eine halbe Million Menschen bei der Wismut 220.000 Tonnen angereichertes Uran produziert. Tausende gaben ihr Leben. Nach Einstellung der Produktion wird eine der größten Umweltkatastrophen der Erde offensichtlich.
Produktbeschreibungen
Nach Hiroshima will auch Stalin die Atombombe sehr
schnell zur Verfügung haben. So wird 1946 im
sächsischen Erzgebirge durch die sowjetische
Besatzungsmacht ein Bergbauunternehmen gegründet:
Die Wismut.
Ein Tarnname. Im deutschen Hügellande steckt das, was
man zum Bau der Bombe so dringend braucht...
Der Film von Volker Koepp porträtiert in
beeindruckenden Bildern von Thomas Plenert eine
geschundene Landschaft. Menschen kommen zu Wort,
die mit Würde, Stolz und Trauer auf 40 Jahre Leben
zurückblicken. Sie erzählen Unglaubliches, Tragisches,
auch Komisches. Die Gefahren, die von der Strahlung
und der Staubentwicklung ausgingen, waren bekannt.
Sie wurden für Geld und eine Sondervergütung in Kauf
genommen.
Mit dem Ende der DDR und der Einstellung der
Uranförderung haben 500 000 Menschen bei der
"Wismut" 220 000 Tonnen angereichertes Uran
produziert und Tausende ihr Leben dafür gegeben. Eine
der größten Umweltkatastrophen der Erde wird
offensichtlich.
Preis der Deutschen Filmkritik 1993
Dokumentarfilmpreis Duisburg 1993
Hessischer Filmpreis 1994
Prädikat: Besonders Wertvoll