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Kundenrezensionen

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Wer möchte nicht gerne wissen wie unsere Konsumzukunft aussieht, insbesondere wenn man im Verkauf oder im Marketing arbeitet. Die Wirtschaftstrends der Zukunft üben dabei einen allumfassenden Einfluss aus, welcher sowohl die Politik als auch die Gesellschaft als Ganzes erfasst. Dabei bleibt unbesehen wichtig, dass die Zukunft in der Tat bereits immer da ist, sobald man über sie sprechen kann. Rechnen muss man immer mit zukünftigen Ereignissen - bei Wirtschaftstrends liegt darin sogar ein ganz ureigennütziges und vitales Interesse eines jeden Lesers zugrunde. Hermann Simon hat für sein Buch in den verschiedensten Bereichen recherchiert und führt uns die Welt von Morgen vor Augen, die heute schon ihren Anfang genommen hat.

Man darf von diesem Buch jetzt keine Wunder erwarten, dennoch beschäftigt es sich mit Trends und Entwicklungen die in der Zukunft eine gewaltige Wirkung entfalten werden oder dies können, soweit sie sich fortsetzen.

Ob es die beschleunigte Globalisierung ist, das stärker werdende Augenmerk auf China und Indien als Konsummärkte der Zukunft, die Politik, welche sich in immer stärkeren Maße als deregulierend einmischt oder die Frage nach der Macht des Kapitals - immer besonders dann, wenn es abgezogen wird. Hier stellen sich entscheidende Fragen nach unserer Zukunft.

Was mich besonders beeindruckt hat sind die Ausführungen von Hermann Simon zum Thema der Ultra Niedrigpreisprodukte, gerade in Schwellenländern sind diese stark im Kommen aber auch hier kündigt es sich an.

Sogar das veränderte Kunden-/ und Lieferantenverhalten wird maßgeblich Einfluss haben auf Garantien und deren Dauer, sowie weitergehenden Leistungen und Angeboten um Kunden zu binden.

Ob es die totale digitale Vernetzung ist die uns die Zukunft beschert oder ob das Buch in gedruckter Form bald der Vergangenheit angehört - wer mag dies vorhersagen können. Ich für meinen Teil halte wirklich gerne an der gedruckten Buchform fest und bin damit wahrscheinlich bald ein Dinosaurier.

Das Buch DIE WIRTSCHAFTSTRENDS DER ZUKUNFT von Hermann Simon offenbart jetzt nichts wirklich Neues, doch es informiert umfassend zu den Trends die den höchsten Grad haben unsere Zukunft maßgeblich zu beeinflussen, ob zum positiven oder negativen mag dahin gestellt sein.

Empfehlenswert!
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Zu den Aufgaben von Unternehmensberatern gehört, ihre Kunden auf mögliche Trends der Zukunft vorzubereiten. Daher müssen sie zwangsläufig auch in Kristallkugeln blicken und deren zurückgeworfenen Bilder deuten. Wenn das mit der nötigen Vorsicht geschieht und dabei das Wörtchen Wahrheit vermieden wird, ist dagegen nichts einzuwenden. Aber letztlich lassen sich komplexe Systeme nicht gerne in die Karten schauen. Daran sollten sich die Leser dieses Buches ebenfalls erinnern.

Mit "Hidden Champions" hat der deutsche Manager- und Unternehmensberater Hermann Simon einen Bestseller gelandet, der mit dazu beiträgt, ihn mit seinem amerikanischen Fastnamensvetter zu verwechseln, der 1978 den Wirtschaftsnobelpreis erhielt. Aber gerade der 1916 in Milwaukee geboren und 2001 verstorbene Herbert Alexander Simon hat punkto Aussagekraft von Prognosen eine andere Meinung als der Autor dieses Buches.

Die Trends, welche auch mit den Kapitelüberschriften identisch sind, lauten: Beschleunigte Globalisierung, Stärke Einflussnahme der Politik, Engere Verzahnung von Management und Kapital, Tektonische Verschiebungen in der Produktwelt, Nachhaltig verändertes Kundenverhalten und Totale Vernetzung. Zu jedem dieser Trends liefert Professor Simon eine Fülle von Informationen und geht in den verschiedenen Unterkapiteln auf spezifische Aspekte ein. So finden wir zum Beispiel im Kapitel "Totale Vernetzung" interessante Ausführungen über die Distribution digitaler Produkte, die Zukunft des Buches und der Zeitung, Internetdistribution und nichtdigitale Produkte, soziale Netzwerke, Internet und Marketing sowie die Vernetzung von Kunden.

Die Lektüre ist nicht nur deshalb anspruchsvoll, weil Hermann Simon kein grosser Freund von Storytelling ist, sondern auch weil er seine Thesen mit vielen Fakten und Zahlen belegen will. Zudem fasst er sein Thema bewusst so weit, dass zwangsläufig mit inhaltlichem Streuverlust zu rechnen ist. Der Leser tut also gut daran, im Inhaltsverzeichnis und Stichwortregister nach den Begriffen zu suchen, die sein Interesse am meisten wecken. Denn es ist ja kaum anzunehmen, dass sich die anvisierte Zielgruppe in jedes Teilgebiet einarbeiten wird.

Was mich bei einem Autor, der sich als Vordenker positioniert, doch ziemlich erstaunte, war das Festhalten am Bild des Homo oeconomicus. Aber den Zeichensprachen des Unbewussten und der Rolle des Zufalls wenig Aufmerksamkeit zu schenken, gehört tendenziell zur Natur von Trendforschern. Der inflationäre Gebrauch von Ausrufezeichen im letzten Kapitel "Herausforderung effektiver Umsetzung" überraschte mich bei Hermann Simons Ansatz wenig. Immerhin lautet die letzte Aufforderung "Nicht naiv an Trends glauben!" Die im Buch beschriebenen Trends sollen als Anregungen zum kritischen Nach- und Überdenken aufgefasst werden. Zumal es am Ende immer auf die Umsetzung, also auf das Tun ankomme.

Mein Fazit: Ich stimme mit dem Autor überein, dass es in der Wirtschaft zu grundlegenden Veränderungen kommen wird. Aber auch die sind nicht so tiefgreifend, dass sich an den Grundregeln menschlicher Verhaltensmuster viel ändern würde. Ich meine, dass ein Trend darin bestehen wird, sich noch stärker vom Glauben an den Homo oeconomicus zu verabschieden und sich durch konsequentere Berücksichtigung unbewusst gesteuerter Entscheidungsmuster Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.
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am 22. Juni 2011
Dem Insider ist Hermann Simon als renomierter Managementdenker durch seine 'Hidden Champions' ja bereits bekannt. Doch auch sein neues Buch ist überzeugend. Schon zu Beginn macht Simon klar, warum das so ist. 'Unser Blick auf die Zukunft hat sich verändert.', schreibt er. Die letzte Finanzkrise hat unser Denken, unser Handeln und unsere Wahrnehmung nachhaltig beeinflusst. Man hört zwar vom Aufschwung, doch fragt sich wo das diesmal hinführt. Hermann Simon gibt uns Antworten und einen Ausblick darauf, welche sechs Trends die Weltwirtschaft in der nahen Zukunft bestimmen werden.

Die von ihm identifizierten Trends (u.a. beschleunigte Globalisierung, zunehmende Einflussnahme der Politik in die Wirtschaft, Engere Verzahnung von Management und Kapital, Tektonische Verschiebungen in der Produktwelt, nachhaltig verändertes Kundenverhalten und die zunehmende totale Vernetzung der Weltgesellschaft) sind zum Teil in der Gegenwart bereits zu spüren und werfen Fragen à la 'Wie kann Deutschland neben Billigproduktionsriesen wie China und Indien seinen Platz an der (exportierenden) Weltwirtschaftsspitze behaupten?' auf.
Diese und andere Fragen beantwortet Simon. Dabei schöpft er tief aus seinem Fundus an Erfahrungen, die er auf der ganzen Welt und in unterschiedlichen Unternehmen gesammelt hat. Die konkreten und oft sehr anschaulichen Beispiele die er einbringen kann, machen das Buch nicht nur zu einem kurzweiligen Lesevergnügen, sondern veranschaulichen komplexe Zusammenhänge zu plötzlich leicht verständlichen Konzepten über die Weltwirtschaft von morgen.

Besonders gefallen hat mir auch, dass 'Die Wirtschaftstrends der Zukunft' nicht nur ein Buch über Wirtschaft, sondern auch ein Buch über kulturelle Besonderheiten und gesellschaftliche Zustände ist. Simon hinterfragt zum Beispiel den Regulierungswahn der Bürokratie, erläutert die höhere Integrationserfolgsquote von Indern, kritisiert den deutschen Fachkräftemangel und diskutiert die generelle Demografie- und Nachwuchsproblematik Deutschlands. Mit ein paar seiner Aussagen wird er bei einigen Lesern sicher auch anecken. Doch man traut ihm zu, dass das Absicht gewesen ist. Denn Hermann Simon möchte nicht zum NachBETEN sondern zum NachDENKEN anregen. Dafür ist dieses Buch eine solide Grundlage.
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am 19. Februar 2011
Hermann Simon bringt es wieder auf den Punkt! Hier geht es nicht um Trends aus der "Glaskugel". Hier geht es um die kritische Betrachtung von Wirtschaftstrends der Zukunft, die bereits eingesetzt haben. Dabei geht es dem Autor nicht nur um die Analyse dieser, sondern auch um konkrete Rückschlüsse und Handlungsanweisungen für die unternehmerische Praxis. Ganz zum Schluss darf ein kleiner Schuss Selbstironie aber nicht fehlen. Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!
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TOP 50 REZENSENTam 27. November 2011
Professor Hermann Simon gelingt hier ein sachlich hervorragender Blick auf Faktoren, die unser Leben heute und in der nahen Zukunft bestimmen. Die wesentlichen Eckwerte verortet er in diesen Dimensionen:

1 Beschleunigte Globalisierung
2 Stärkere Einflussnahme der Politik
3 Engere Verzahnung von Management und Kapital
4 Tektonische Verschiebungen in der Produktwelt
5 Nachhaltig verändertes Konsumverhalten
6 Totale Vernetzung

Er beschreibt alles aus einer deutschen Perspektive und sieht sich im Kampf gegen andere Länder, das mag richtig sein, hat mich beim Lesen aber etwas gestört. Alles auf eine globalere Ebene transformiert, könnte man auch eine andere Sichtweise einnehmen, die mehr dem Kooperationsgedanken entspräche, aber das ist nur ein Problem der Sichtweise. Tatsächlich kann ich allen Überlegungen zustimmen und finde den Abschluss des Buches mit den Anleitungen für eine effektivere Umsetzung hervorragend. Dabei scheint besonders relevant der letzte Hinweis, dass man auch seinen skizzierten Trends nicht naiv glauben, sondern immer die eigenen Fühler bzw. den notwendigen Skeptizismus weit ausfahren sollte.

Dass Zahlen nicht langweilig sein müssen, wurde mir klar bei der Herausarbeitung der Exportfähigkeit der Deutschen (S 18 ff), die im Vergleich zu anderen Ländern und heruntergebrochen auf den pro-Kopf-Export ein beängstigend hohes Maß aufweist. Wir liegen hier bei 13.724 Dollar, gefolgt erst von Südkora mit 7.484, die USA weisen lediglich 3.358 Dollar auf. In einigen Zeitungen liest man, dass Deutschland den Krieg nun doch gewonnen habe, und irgendwie beschleicht einen das Gefühl, dass dies in irgend einer Form stimmt. Genau dann, wenn man Wirtschaften als eine andere Form des Krieges auffasst, was leider in vielen Philosophien von Unternehmen exakt so formuliert wird. Simon schreibt auf Seite 159: "Nur wer seine Bastionen baut und seine Wettbewerbswaffen zielgenau einsetzt, kann sich gegen den Trend stemmen."

Tatsächlich glaube ich, dass Deutschland eine Vorreiterrolle spielen könnte darin, überbordende Konsumlebensstile zu besch(n)eiden und einem anständigen, nachhaltigen, ressourcenschonenden Verhalten zu entsprechen. Dass dies mit dem Atomausstieg aktuell geschieht, ist m.E. eine hervorragende Maßnahme, um diesem Ziel zuzuarbeiten, das sich in der Folge durch deutliche Vorteile für die Innovationsfähigkeit unserer Industrie manifestieren wird. Insofern ist das Simonsche Margendenken (S. 158) nicht immer angebracht: "Bei der Beurteilung neuer Märkte sollte man sich vor der Euphorie hüten...viele Märkte der Zukunft werden Märkte ohne Margen bleiben." Tatsächlich könnte man in diesen Überlebenskampfmärkten (kleine Preise, aufstrebende Volkswirtschaften) mit geringeren Profiten auch bilanzieren, welche Beiträge man zum Überleben bzw. Nichtverhungern von Menschen leistet. Das don't do evil von Google sollte durch einen Deckungsbeitrag für anständig nachhaltiges Wirtschaften weitergeführt werden.

Die Beschreibung der totalen Vernetzung ist treffend und Professor Simon erwähnt den wichtigsten Motor bzw. das Leitbild überhaupt: Das Cluetrain Manifest. 95 Thesen für die neue Unternehmenskultur im digitalen Zeitalter. Im Übrigen weiß ich, dass alle Unternehmensberater von diesem zukunftsweisenden Manifest abgeschrieben und die darin erwähnten Leitgedanken verinnerlicht haben. Tatsächlich ist für mich klar, dass es nicht nur ein Gutenberg-Moment ist (wie viele sagen), in dem wir leben, sondern dass sich die Wirkungen des Internet geradezu explosionsartig vervielfältigen. Simon schreibt: "Heute, gut zehn Jahre später, kann man den Autoren Weitsicht attestieren."" Simon tappt allerdings in eine Falle, in der alle irgendwie gefangen sind. Er beschreibt alles aus Sicht von großen Unternehmen bzw. der Makroökonomie und erkennt weniger die phänomenalen Möglichkeiten, die jeder Einzelne, ganz alleine, im Netz hat. Wie jeder von heute auf morgen einfach anfangen kann, Geld zu verdienen, und nicht einfach nur Meinungen tauschen oder Recht haben zu wollen, beschrieb schon 2005 dieses Buch: Geld verdienen mit Ihren Digitalbildern, ein ganz stiller, echter Bestseller. Diese Mikromärkte, bei der einzelne Menschen auftreten und ihre Fähigkeiten schnell und solo vermarkten, werden dramatisch zunehmen, unabhängig von Institutionen, einfach von Mensch zu Mensch. Und genau daher weht der sanfte, hoffnungsvolle Wind von morgen. Die Vernachlässigung dieses Aspektes ist ein Manko dieses Buches. In diesem Zusammenhang spielt auch die Idee von Mikrokrediten Die Armut besiegen. Das Programm des Friedensnobelpreisträgers eine entscheidende Rolle. Ich sehe das Ganze nicht blauäugig, sondern bin mir der Tatsache bewusst, dass aktuell Quasimonopole entstanden sind, die wiederum Abhängigkeiten beinhalten. Trotzdem sind die Chancen für alle, als selbstbewusste Marktteilnehmer zu reüssieren, vorhanden und werden Mächte von gestern in ihre Schranken weisen.

Vom Multitasking, also der Immererreicharkeit und der Informationsflut, sollte man sich von Zeit zu Zeit ausklinken, schreibt Simon zu Recht auf Seite 185. "Für bestimmte Aufgaben braucht man einfach Zeit, Ruhe und Störungsfreiheit." Wie wahr. Und ausgerechnet dabei hilft mir ein neues, kleines, sensationelles elektronisches Gerät, das ich seit einiger Zeit bei mir habe, mit dem ich lesen kann, elektronisch, ein Lesesack voller Bücher, den ich für die Zeiten der Ruhe immer dabei habe: Kindle eReader, Wi-Fi, 15 cm (6 Zoll) E Ink Display, deutsches Menü

Als Ergänzung zu diesem Buch würde ich empfehlen:
Anständig wirtschaften: Warum Ökonomie Moral braucht
Die neue Dimension des Marketings: Vom Kunden zum Menschen
Die ersten Tage der Zukunft. Wie wir mit dem Internet unser Denken verändern und die Welt retten können
Management by Me - Warum wir keine Helden und Idole mehr brauchen. Praktische Philosophie des Internets.
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am 31. Mai 2011
In seinem neuesten Buch "Die Wirtschaftstrends Der Zukunft" beschreibt Professor Hermann Simon die sechs wesentlichsten Wirtschaftstrends, welche während der Krise zum Teil unterbrochen wurden, sich heute aber wieder durchsetzen und von Management und Unternehmensführung zu berücksichtigen sind.

Vorweg möchte ich Simon`s letztem Satz im Buch zustimmen: Man sollte diesen Trends keineswegs naiv Glauben schenken, sondern sie als Vorschläge und Denkanstöße betrachten und gegebenenfalls nutzen.
Nichts desto trotz sehe ich das Buch als einen guten "Guide" für jeden, der im Management bzw. der Unternehmensführung tätig ist oder es in der Zukunft sein wird.

Hermann Simon nutzt Beispiele aus seiner reichhaltigen Lebenserfahrung um die sechs Trends interessant zu beschreiben und den Leser zum Nachdenken anzuregen. Immer wieder wird man von unglaublichen Fakten überrascht und erstaunt.

Sei es die Exportstrategie erfolgreicher deutscher Firmen, die die beschleunigte Globalisierung mit ihren neuen Märkten in Asien und Indien bereits nutzen oder die Fakten zur demographischen Situation in Deutschland. Auch die geographische Lage Deutschlands und die damit entstehenden Chancen im Zeitalter der Globalisierung habe ich persönlich noch nie so betrachtet.

Außerdem kritisiert Hermann Simon den immer stärker werdenden Einfluss der Politik und Bürokratie in die Wirtschaftswelt. So ruft er den Leser dazu auf sich gegen "die drohende Strangulation durch die Bürokratie" zu wehren. Wie ich finde, ist dies längst überfällig.

Besonders interessant erschien mir das Kapitel "Totale Vernetzung". Hier geht es beispielsweise um die Zukunft des Buches und der Zeitung, sowie die Auswirkungen des Internets auf Marketing und Vertrieb. Ich sehe in diesem Feld viele Möglichkeiten für die Zukunft, allerdings kann es mir nicht vorstellen irgendwann nur noch von einem Digitalen Medium (E Reader) zu lesen. Trotzdem denke ich, dass dieser Trend Marketing Prozesse, z.B. in Form von "Vernetzung mit Kunden" vereinfachen wird.

Alles in allem bietet das Buch "Die Wirtschaftstrends der Zukunft" eine Fülle von hilfreichen Tipps und vor allem Denkanstößen, auch wenn einige der Trends meiner Meinung nach zu kritisch betrachtet sind. Auf der einen Seite macht das Buch Angst vor der Zukunft und dem was sie für die Wirtschaftswelt mit sich bringt, auf der anderen Seite baut es eine gewissen Spannung auf, wie sich diese Trends entwickeln werden und welche Auswirkungen sie auf uns haben.

Wer sich mit den in diesem Buch aufgezeigten Entwicklungslinien auseinandersetzt und sich darauf einstellt, wird davon profitieren.
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Das Buch behandelt Veränderungen in der Unternehmensumwelt und möchte den Eindruck vermitteln, dass man als Unternehmen bei Beachtung selbiger gut vorbereitet auf die Zukunft ist. Das ist prinzipiell gut, aber sowohl die Methodik (Was ist ein Trend?) als auch der Gehalt sind recht überschaubar.
Im Buch werden Entwicklungen beschrieben, die der Autor als die Zukunftstrends bezeichnet (schon beim Begriff Zukunfts-Trend ahnt man, dass hier einiges nicht richtig verstanden wurde - ein Trend ist ein Konstrukt, welches gedanklich die Vergangenheit mit der Zukunft verbindet, was aber soll ein Zukunfts-Trend sein?).
In der Einleitung werden Megatrends als ,No-Brainer' bezeichnet um dann jedoch genau dem Vorbild zu folgen: 6 Entwicklungslinien, 'die Management und Unternehmensführung sehr konkret betreffen' (S.9) werden beschrieben.
1.Beschleunigte Globalisierung (Deutschland ist erfolgreich wegen der ,Mittellage'?)
2.Stärkerer Einfluss der Politik (mehr Steuerberater)
3.Engere Verzahnung von Management und Kapital (Shareholder Value!)
4.Tektonische Verschiebung in der Produktwelt (Bottom of the Pyramid)
5.Nachhaltig verändertes Kundenverhalten (Vertrauensverlust)
6.Totale Vernetzung (wow, das Internet ist da!)
Es stimmt sicher, dass sich die Welt permanent ändert, aber es stimmt sicher auch, dass ein Unternehmen, welches erst jetzt z.B. auf die ,tektonische Verschiebung in der Produktwelt' (auf Hinweis von Hrn. Simon) reagiert, hat nun sicher schon ernstere Probleme.
Das ganze ist beschreibend aber keineswegs verstehend geschildert, der Mehrwert hält sich in Grenzen. Auffällig ist, dass sich Argumente überwiegend aus dem Zusammenbau von Zitaten ,ergeben' (Bsp. S.202: Warner sagt.., Olsen sagt..., Born sagt..., Koestler..., Rutherford... )
Alles gipfelt dann im letzten Kapitel (Tipps zur schnelleren Umsetzung). Insbesondere der Umgang mit der Zeit entlarvt den Autor als ewig gestrigen Patriarchen. Sein Vorschlag: wertvolle Managementzeit mit einem Obulus zu belegen Mehr als die Hälfte der Zeit des typischen Managers wird von Untergebenen beansprucht" (S.181) Solche Aussagen machen stutzig. Wenn es nicht so wäre, dass Manager und ,Untergebene' so viel Zeit miteinander verbringen, würde auch irgend etwas schief laufen, mit wem soll ein Manager sonst seine Zeit verbringen? Die Praxis muss aus dem letzten Jahrhundert sein, als der Manager sich noch abgrenzen musste. Die Grundannahme dieser Praxis ist doch, dass der Manager prinzipiell brillant ist und seine Zeit kostbar und die Untergebenen mit Banalitäten nerven. Gerade in wissensintensiven Zusammenarbeiten ist es jedoch oft genau andersrum: Manager nerven mit Reportwünschen und Eitelkeiten. Solche Aussagen bzgl. der Zeit interpretiere ich als Realitätsverlust im Management (die zitiert ,pretiale Steuerung' geht auf Werke Schmalenbachs aus dem Jahre 1919 zurück!).
Keine Frage, Organisationen müssen auf Veränderungen in der Unternehmensumwelt reagieren (z.B. durch Netzwerk-Organisationen), aber doch nicht so!
Die Lesezeit würde ich Hrn.Simon gerne in Rechnung stellen ...
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am 13. März 2011
Das Buch enthält alle Informationen, um zum Thema Trends wieder auf dem aktuellen Stand zu sein (welcher Trend, Hintergründe). Was ich vermisse, sind Anregungen, wie bei diesen Veränderungen erfolgreiche Produkte entwickelt werden können. Das wird im Praxishandbuch Produktentwicklung genau beschrieben. Beide Bücher zusammen sind ein unschlagbares Team, wenn auch von unterschiedlichen Autoren.
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Wer würde nicht gerne wissen, was die Zukunft bringt? Prognosen gibt es zuhauf, doch viele erweisen sich früher oder später als falsch. Im Unterschied dazu können Trends laut Hermann Simon ein recht realistisches Bild der Zukunft zeichnen. Schließlich zeigen sie sich bereits in der Gegenwart und sind damit nicht vollkommen aus der Luft gegriffen. So bietet Simons Buch denn auch keine großen Überraschungen. Dafür aber stellt es sechs realistische Entwicklungen vor, mit denen Unternehmer rechnen müssen. Gleich mitgeliefert werden Anregungen, wie diese Trends in Chancen zu verwandeln sind. Teilweise sind das ungewöhnliche Maßnahmen, die aber durchaus zu realisieren sind. Allein das letzte Kapitel, das sich mit einer effektiveren Umsetzung befasst, wirkt etwas fehl am Platz. Die hier gelieferten Tipps haben eher allgemeinen Charakter und sind in jedem zweiten Managementratgeber zu finden. Das tut dem Gesamtnutzen des Buches aber keinen Abbruch. getAbstract empfiehlt es allen Unternehmern und Managern als hilfreichen Wegweiser in die Zukunft.
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am 26. März 2011
Ich bin mit einigen Zweifeln an das Buch von Simon herangegangen. Zu viele Bücher selbstbewusster Autoren existieren, die leider nicht das versprechen, was sie halten. Gerade wenn es um weiche Disziplinen wie die Vorausschau in die Zukunft geht, verschwimmen häufig die Grenzen zwischen Realität, Prognose und letzteres nicht selten auf nicht-wissenschaftliche Art und Weise. Und ebenso häufig sind diese Prophezeiungs-Bücher eine nicht immer durchschaubare Ansammlung dahergesagter Fakten.
Und nun wissen Sie bereits, was mich an diesem Buch begeistert hat, ja ich möchte sagen, die Lektüre war spannend: Absolut realitätsnahe Schilderungen der Vergangenheit, des Ist-Zustands (alles mit wissenschaftlichen Quellen, Zahlen oder Fakten untermauert) und Ausblick bzw. Lösungsansätzen, einfach eine perfekte Kombination von allem. Das Buch gleicht einer wissenschaftlichen Ausarbeitung, ohne aber die Bodenhaftung zu verlieren. Anschauliche Beispiele in Form von erlebten Geschichten oder aber Grafiken verdeutlichen stets die Seriösität der getätigten Aussagen. Nicht ohne Humor wird auf Zeiten ohne Handy verwiesen, von Internet und dessen Foren ganz zu schweigen.
Besonders imponiert hat mir der Trend Nr. 3 (Engere Verzahung von Management und Kapital - Shareholder Value-Betrachtung und Führungskontinuität) und Trend Nr. 5 über das "nachhaltig veränderte Kundenverhalten" (hier insbesondere die Vorschläge zur Produktgestaltung und Rabattierung). Ganz stark das Schlusskapitel "Herausforderung effektivere Umsetzung", wo der Aspekt der zeitlichen Gestaltung und des Timings eine Hauptrolle einnehmen. Tolle Ausblicke, prima Anstöße, einfach gut und schnell zu lesen, das Buch ist eine klare Kaufempfehlung, der Preis ist absolut angemessen gesetzt worden!
Einziger Kritikpunkt liegt im Ego des Autors: Herr Simon wird nicht müde zu betonen, wie häufig er verreist ist, dass er etliche Vorträge gehalten hat, wie viel Erfahrung er doch hat usw. Hier hätte sich der Autor deutlich zurücknehmen sollen, wenn er zum Beispiel einen von ihm gehaltenen Vortrag im Ausland im Buch dann in englischer Sprache zitiert, statt einfach die Kernaussage auf deutsch im Buch widerzugeben. Er muss sich schließlich nicht selbst zitieren... Aber: Hier ist ein wirklich weiser Mensch am Werk, dem das sicherlich verziehen werden sollte! :-)
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