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Die Wikinger - Angriff der Nordmänner
 
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Die Wikinger - Angriff der Nordmänner

Michal Zebrowski , Marina Alexandrowa , Jerzy Hoffman    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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  • Die Wikinger 2 - Die Söhne Odins EUR 4,97

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Produktinformation

  • Darsteller: Michal Zebrowski, Marina Alexandrowa, Malgorzata Foremniak
  • Regisseur(e): Jerzy Hoffman
  • Komponist: Krzesimir Debski
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Polnisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 18. Juni 2009
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 103 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00274S6US
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.826 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Polen im frühen 9. Jahrhundert. Der böse König Popiel sitzt auf dem Holzthron und lässt jeden köpfen, dessen Nase ihm nicht passt. Und das sind in letzter Zeit ziemlich viele, denn seine intrigante Gattin, die Ex-Sklavin, zieht gegen jeden zu Felde, der die künftige Thronfolge ihres Sklavinnenbastards in Frage stellen könnte. Die Überlebenden der Säuberungen sammeln sich auf dem Land und formieren unter der Leitung des ehemaligen königlichen Heerführers eine potente Widerstandsbewegung.

Produktbeschreibungen

Polen im 9. Jahrhundert. Das Volk betet den Sonnengott an, dass die Verwüstungen durch die Nordmänner ein Ende nehmen.

Zu dieser Zeit stirbt der alte König und sein brutaler und blutrünstiger Bruder Popiel (Bogdan Stupka) übernimmt die Herrschaft.

Der einzelgängerische Ziemek (Michal Zebrowski) fühlt sich durch die Situation herausgefordert und beginnt, gemeinsam mit dem ehemaligen Befehlshaber der Truppen, Piastun (Daniel Olbrychski), den Widerstand gegen den König zu formieren, aber der König ruft die Wikinger zu Hilfe. In einem Duell kann Ziemek den Anführer der Wikinger besiegen, Popiel flieht in einen Turm und sperrt sich ein. Dort trifft ihn Ziemek zum

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
"Wer seine Macht missbraucht, ist ihrer nicht würdig."
(Wincenty Kadlubek, Bischof von Krakau, 1150-1223)

Die am Anfang des 12. Jahrhunderts vom Benediktinermönch Gallus Anonymus verfasste "Cronica et gesta ducum sive principum Polonorum" beginnt in der Mitte des 9. Jh. mit Popiel, dem legendären Fürsten Popiel. Die Chronik beschreibt den despotischen Herrscher von Gniezno als bösartig und gewalttätig. Auf Drängen seiner Ehefrau habe Popiel seine Verwandten der Verschwörung bezichtigt und hinrichten lassen. Nachdem der Despot seine Polanen schutzlos den Angriffen der Wikinger ausgeliefert habe, sei er um das 840 von Piast abgesetzt worden. Daraufhin soll sich Popiel in seinem Turm bei Kruszwica am Golposee verschanzt haben und dort mitsamt seiner intriganten Gattin von Mäusen aufgefressen worden sein.....

.....diese vorhistorische Legende diente dem polnischen Regisseur Jerzy Hoffman als Rahmenhandlung und Kulisse für seinen Film "Stara basn. Kiedy slonce bylo bogiem" ("Alte Erzählung. Als die Sonne Gott war"), der am 19. 2003 September in Polen uraufgeführt wurde. In seinem 35. und bisher letzten Film nimmt sich der heute 77jährige einmal mehr eines polnischen Nationalepos - diesmal aus der vorchristlichen Zeit des Landes - an. Wie bereits 1999 in "Ogniem i mieczem" ("Die Kreuzritter 5 - Mit Feuer und Schwert") wartet er mit der "Crème de la Crème" der Schauspieler des historischen polnischen Films auf, die er nach Józef Ignacy Kraszewskis Roman "Stara basn" und Józef Hens Drehbuch agieren lässt.....

Fürst Popiel (Bogdan Stupka) ermordet einen seiner beiden Neffen und schiebt das Verbrechen dessen Bruder zu, den er "zur Strafe dafür" blenden lässt. Seine anderen Verwandten lädt er an sein "Sterbebett", damit sie seinem Sohn die Treue schwören. Der "Versöhnungstrunk" ist jedoch vergiftet. Seinen Getreuen präsentiert Popiel die Getöteten so, als dass sie sich gegenseitig erschlagen hätten. Als jedoch ein Hund das Gesicht eines Toten ableckt und kurz darauf tot umfällt, quittiert Popiels Heerführer Piastun (Daniel Olbrychski) seinen Dienst. Die zerstrittenen Polanenstämme müssen Popiel nicht nur Getreide liefern, das er in seinem Turm bunkert, sondern auch Geiseln stellen. Piastun beschwört die Einheit der Stämme, die sich nun auch noch der von Popiel herbeigerufenen Wikinger erwehren müssen......

.....deren Dolmetscher, dargestellt von Wiktor Zborowski, dem Hünen Longinus Podbipieta aus "Ogniem i Mieczem", noch einen Kopf kleiner als Jarl Sigvald (Dariusz Juzyszyn) geraten ist. Hauptperson des Films ist jedoch Ziemek (Siemowit), der Sohn von Piast, dargestellt von Superstar Michal Zebrowski. Dieser verliebt sich in Dzwia (Marina Aleksandrova), die Tochter des Stammesältesten Wisz (Ryszard Filipski), der von Popiel Schergen Smerda (Maciej Kozlowski) heimtückisch ermordet wird. Neben Dziwa, die dem Tempel des viergesichtigen Gott Swietowit als Priesterin versprochen wurde, ist auch ihre Schwester Mila (Katarzyna Bujakiewicz) ein echter Eyecatcher. Beeindruckend sind auch die 87jährige Krystyna Feldman als Orakel und Maria Niklinska als Kräuterfrau Zywia.

Neben dem Tempel des viergesichtigen Swietowit ist auch die gewaltige Holzburg des Fürsten sehr gut gelungen. Bekleidung, Waffen und Rüstungen der Slawen und der Nordmänner weisen ebenfalls ein hohes Maß an Authentizität vor. Auch die Witwenverbrennung bei den Slawen
- im Film wird Anna Dymna als Jaga zusammen mit ihrem Toten Gemahl Wisz verbrannt - und der Sonnenkult sind historisch belegt. Einzig die berittenen Wikinger sind fragwürdig.

Wie bei fast allen von der MIG Film GmbH vertriebenen Filmen, ist neben einem kommerziell reißerischen, tatsächlich jedoch irritierenden, deutschen Titel auch eine Kürzung des ursprünglich 135minütigen TV-Dreiteilers auf 103 Minuten festzustellen. Die auch dramaturgisch gelingene Geschichte um den legendären Urgroßvater des ersten, historisch belegten Fürsten Polens, Mieszko I., bietet spannende Unterhaltung und ist mit 4 Amazonsternen zu bewerten.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Muckefuk
Format:DVD
Was vielen Blockbuster - "Hollywood-Prokuktionen", die sich eines historischen Themas annehmen, immer schon eigen war und es auch immer noch ist: Entweder wird die Handlung aus historischer Perspektive so verzerrt und derartig verfälscht, dass sie selbst nur mit rudimentärem historischem Hintergrundwissen unglaubhaft wirkt, oder aber die Kostüme und Setbauten gehören eher in ein Fantasy-Spekatakel (vgl.hierzu Gladiator und Königreich der Himmel). Beides schreckt mich immer wieder ab. Es ärgert mich immer. Aber bei dieser polnischen Filmproduktion, die zwar( das scheint zur Zeit die große Mode zu sein) einen völlig falschen Titel trägt, ist das anders. Dieser Film ist ehrlich und glaubwürdig, authentisch. Die Kostüme, die ganze Ausstattung, die Sets profitieren von den Erkenntnissen experimenteller Archäologie (vgl. das Begräbnis des Fürsten). Es ist erfreulich, dass im Stile von "Die Normannen kommen" (die deutschen Titel sind immer etwas irreführend, engl. Originaltitel "The Warlord") mit Charlton Heston aus den 1960er Jahren ein kleiner, aber feiner Historienfilm entstanden ist, der ,das ist noch immer selten heute, glaubwürdig unterhält.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
"Wer seine Macht missbraucht, ist ihrer nicht würdig."
(Wincenty Kadlubek, Bischof von Krakau, 1150-1223)

Die am Anfang des 12. Jahrhunderts vom Benediktinermönch Gallus Anonymus verfasste "Cronica et gesta ducum sive principum Polonorum" beginnt in der Mitte des 9. Jh. mit Popiel, dem legendären Fürsten Popiel. Die Chronik beschreibt den despotischen Herrscher von Gniezno als bösartig und gewalttätig. Auf Drängen seiner Ehefrau habe Popiel seine Verwandten der Verschwörung bezichtigt und hinrichten lassen. Nachdem der Despot seine Polanen schutzlos den Angriffen der Wikinger ausgeliefert habe, sei er um das 840 von Piast abgesetzt worden. Daraufhin soll sich Popiel in seinem Turm bei Kruszwica am Golposee verschanzt haben und dort mitsamt seiner intriganten Gattin von Mäusen aufgefressen worden sein.....

.....diese vorhistorische Legende diente dem polnischen Regisseur Jerzy Hoffman als Rahmenhandlung und Kulisse für seinen Film "Stara basn. Kiedy slonce bylo bogiem" ("Alte Erzählung. Als die Sonne Gott war"), der am 19. 2003 September in Polen uraufgeführt wurde. In seinem 35. und bisher letzten Film nimmt sich der heute 77jährige einmal mehr eines polnischen Nationalepos - diesmal aus der vorchristlichen Zeit des Landes - an. Wie bereits 1999 in "Ogniem i mieczem" ("Die Kreuzritter 5 - Mit Feuer und Schwert") wartet er mit der "Crème de la Crème" der Schauspieler des historischen polnischen Films auf, die er nach Józef Ignacy Kraszewskis Roman "Stara basn" und Józef Hens Drehbuch agieren lässt.....

Fürst Popiel (Bogdan Stupka) ermordet einen seiner beiden Neffen und schiebt das Verbrechen dessen Bruder zu, den er "zur Strafe dafür" blenden lässt. Seine anderen Verwandten lädt er an sein "Sterbebett", damit sie seinem Sohn die Treue schwören. Der "Versöhnungstrunk" ist jedoch vergiftet. Seinen Getreuen präsentiert Popiel die Getöteten so, als dass sie sich gegenseitig erschlagen hätten. Als jedoch ein Hund das Gesicht eines Toten ableckt und kurz darauf tot umfällt, quittiert Popiels Heerführer Piastun (Daniel Olbrychski) seinen Dienst. Die zerstrittenen Polanenstämme müssen Popiel nicht nur Getreide liefern, das er in seinem Turm bunkert, sondern auch Geiseln stellen. Piastun beschwört die Einheit der Stämme, die sich nun auch noch der von Popiel herbeigerufenen Wikinger erwehren müssen......

.....deren Dolmetscher, dargestellt von Wiktor Zborowski, dem Hünen Longinus Podbipieta aus "Ogniem i Mieczem", noch einen Kopf kleiner als Jarl Sigvald (Dariusz Juzyszyn) geraten ist. Hauptperson des Films ist jedoch Ziemek (Siemowit), der Sohn von Piast, dargestellt von Superstar Michal Zebrowski. Dieser verliebt sich in Dzwia (Marina Aleksandrova), die Tochter des Stammesältesten Wisz (Ryszard Filipski), der von Popiel Schergen Smerda (Maciej Kozlowski) heimtückisch ermordet wird. Neben Dziwa, die dem Tempel des viergesichtigen Gott Swietowit als Priesterin versprochen wurde, ist auch ihre Schwester Mila (Katarzyna Bujakiewicz) ein echter Eyecatcher. Beeindruckend sind auch die 87jährige Krystyna Feldman als Orakel und Maria Niklinska als Kräuterfrau Zywia.

Neben dem Tempel des viergesichtigen Swietowit ist auch die gewaltige Holzburg des Fürsten sehr gut gelungen. Bekleidung, Waffen und Rüstungen der Slawen und der Nordmänner weisen ebenfalls ein hohes Maß an Authentizität vor. Auch die Witwenverbrennung bei den Slawen
- im Film wird Anna Dymna als Jaga zusammen mit ihrem Toten Gemahl Wisz verbrannt - und der Sonnenkult sind historisch belegt. Einzig die berittenen Wikinger sind fragwürdig.

Wie bei fast allen von der MIG Film GmbH vertriebenen Filmen, ist neben einem kommerziell reißerischen, tatsächlich jedoch irritierenden, deutschen Titel auch eine Kürzung des ursprünglich 135minütigen TV-Dreiteilers auf 103 Minuten festzustellen. Die auch dramaturgisch gelingene Geschichte um den legendären Urgroßvater des ersten, historisch belegten Fürsten Polens, Mieszko I., bietet spannende Unterhaltung und ist mit 4 Amazonsternen zu bewerten.
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