Thrillertip? Aha. Kaufen. Lesen. Fazit: Haha. Dieses Buch ist so schlecht, daß man sich überlegt, ob man in Hohngelächter ausbrechen soll oder sich eher ärgert, daß eine durchaus spannenden Idee derart literarisch massakriert wurde.
Diese Geschichte beginnt zerfahren, wird zerfahren weitererzählt, und endet leider nicht besser. Der Autor beginnt Handlungsstränge, läßt diese im Nichts verenden und springt beständig durch verschiedene Zeitschienen, ohne das daraus ein logischer Faden entstünde. Der Satz "hat sich in seinem eigenen Script verheddert" kam mir nicht nur einmal in den Sinn. Apropos Logik: Das man diese von "Thrillern", die die Religion zum Thema haben, nicht unbedingt zwanghaft erwarten sollte, ist klar. Dies bedeutet aber nicht, einen Plot so mit Ungereimtheiten zu durchlöchern, daß sich ein Truppenübungsplatz daneben wie ein Golfrasen ausnimmt.
Zum völlig an den Haaren herbeigezogenen Ende, bei dem man den Eindruck nicht los wird, der Verfasser hatte selbst die Nase voll von diesem Buch, nur ein Wort: Lachhaft.
Machen Sie einen großen Bogen um diese Schwarte. Was der zuständige Lektor des Verlages besser auch getan hätte.