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Produktinformation
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Alain Robbe-Grillet wurde am 18. August 1922 in Brest geboren. Er hat Landwirtschaft studiert und später am Institut National des Statistiques gearbeitet. 1953 publizierte er seinen ersten Roman: Les Gommes. In der Editions de Minuit versammelten sich mit Alan Robbe-Grillet, Michel Butor, Nathalie Sarraute, Marguerite Duras und Claude Simon die Gründungsfiguren des Nouveau Roman. »Der Nouveau Roman war von Anfang an sehr bekannt, aber genauso verkannt« hat Robbe-Grillet imner wieder gesagt. »Robbe-Grillet will die Objektivität in der Literatur einführen, schrieben die Kritiker. Ich protestierte schon damals dagegen - aber niemand nahm es zur Kenntnis.«
2001, kurz vor seinem 80. Geburtstag, überraschte Robbe-Grillet Leser und Kritik mit seinem Roman La Reprise (Die Wiederholung, 2002), der als »Gründungstext des 21. Jahrhunderts«, als »einer der modernsten Texte der letzten Jahre« gefeiert wurde.
Am 18. Feburar 2008 ist Alain Robbe-Grillet 85jährig in Caen gestorben.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Verwirrspiel um eine Mordaffäre,
Rezension bezieht sich auf: Die Wiederholung: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Alterswerk des letzten großen Avantgardisten der französischen Nachkriegsliteratur gleicht einem verschachtelten Spiegelkabinett. Virtuos und kraftvoll lässt Alain Robbe-Grillet imaginäre Erzähler in wechselnden Ebenen und eigenwilliger Struktur agieren. Die Titel gebende Wiederholung meint neben den Bezügen auf einen Essay Kierkegaards auch die schemenhafte Erinnerung an eine „entschwundene, in Bruchstücken wieder auftauchende Vergangenheit". Der Autor entwirft ein Tableau von Figuren inmitten des zerstörten Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg. Ihre Motivationen überlagert von taktischen Instruktionen unsichtbarer Hintermänner. Als eine Art Kaleidoskop werden Vermutungen und Tatbestände immer wieder gebrochen und erhalten neue Bedeutungen, so dass in verworrenen Mustern ständig wechselnde Konstellationen entstehen. In der Hauptstadt florieren Schwarzmarkt, Drogenhandel und Prostitution. Ruinen in den Straßen und den Seelen. Provisorien die Grenzen der Besatzungszonen und die Identitäten falscher Pässe. Ein Mikrokosmos ohne Sicherheiten. So beobachten mehrere Männer unter falschem Namen einander, ohne dass ihr nebulöser Auftrag einen anderen Sinn zu haben scheint als den, ihn auszuführen. Tote verschwinden und Vermisste tauchen auf. Die Machenschaften der Geheimdienste, in deren Auftrag die Agenten unterwegs sind, bleiben im Dunkeln. Zum Ende hin vervollständigen martialische Sexualphantasien das Spektrum dieser Zwischenwelt. Hintergründig und geheimnisvoll, gerät der sprachlich brillante Roman (Übersetzung: Andrea Spingler) zu einem Sinnbild des Erkennens und Verlierens, das sich durchaus mit den Klassikern der Literatur des 20. Jahrhunderts messen kann. Gleichzeitig erscheint einer der ersten Romane des inzwischen achtzigjährigen Bretonen („Der Augenzeuge", 1953) in einer Nachauflage. Beide Bücher bieten Gelegenheit, einen der Altmeister des Nouveau Roman über eine Spanne von fünfzig Jahren neu zu entdecken. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Verwirrspiel,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Wiederholung: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Alain Robbe-Grillet ist in seinem letzten großen Roman wieder einmal ein großer Wurf gelungen. In einem scheinbar verwirrenden Verwechslungsspiel spiegelt sich der Protagonist mit dem Autor und dieser mit seinem alter ego. Mit großer Freude kann der Leser die verschiedenen Fährten verfolgen und zusammenführen. Sicherlich ein Buch, das man nicht in einem Zug lesen wird. Nebenbei taucht ein Berlin der Nachkriesgsjahre - aus französischer Sicht - aus dem Dunkeln auf, wie es so selten dargestellt wurde.
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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Verwirrend,
Rezension bezieht sich auf: Die Wiederholung: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich finde das Buch verwirrend. Es ist nicht besonders umfangreich und schnell gelesen. Die Sprache ist nicht zu komplex, aber der Inhalt wendet sich hin und her mit wechselnden Erzählern und Zeitperspektiven.Das Buch ist angesiedelt im Nachkriegsberlin, aber dieses Berlin bleibt ziemlich blass. Wenn es nicht wegen der hier tätigen verschiedenen Geheimdienste wäre, hätte es auch Hamburg, Paris oder Boston sein können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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