[...] Franks lakonischer Humor muss den Tatsachen der Wirtschaftskrise wenig hinzufügen, um den Leser zu erheitern. [...] Frank macht die Finanzinstrumente verständlich, die den Aufschwung der vergangenen Jahrzehnte ermöglichten und den Niedergang ausgelöst haben [...]. Frank schildert, warum diese Instrumente entstanden sind und wie sie funktionieren – nicht ohne Bewunderung für den Erfindungsreichtum der Finanzingenieure. Das Verhältnis von Informationsertrag und Lektüreaufwand ist für den Leser sehr günstig. [...] „Eine Rezession beseitigt die Fehler des Booms.“ Dieser Satz soll den Unsinn der Rettungspakete und Konjunkturprogramme entlarven. Auch Staaten können sich an Schulden überheben. Frank fordert deshalb die Mobilisierung privater Spender, etwa durch „Benefizkonzerte mit Herbert Grönemeyer, BAP und Peter Maffay“. Solche Ironie ist natürlich nicht der erwartete „linke“ Debattenbeitrag zur Zukunft des Kapitalismus. Warum auch? Gegen den Kapitalismus treten heute ohnehin die konservativen Sozialrevolutionäre in den Regierungen und ihre Wirtschaftsfachleute an. --Christoph Albrecht in der FAZ, 25. Juni 2009
So unterhaltsam wie klug: [...] Lesenswert ist Franks Krisengeschichte [...] weil [er] sie witziger und prägnanter erzählt als manch anderer Autor. Und weil er dafür weniger als 200 luftige Seiten braucht. [...] Die starken Thesen machen das Buch unterhaltsam. --Philip Faigle, Zeit online, 06. August 2009
Schon der Titel des Buches, eine Anspielung auf den Film "Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben", verrät, wie der Autor Stefan Frank sein durchaus ernstes Thema anzugehen gedenkt: auf humorvolle, mitunter sarkastische Art. (…) Stefan Frank ist eine amüsante und lehrreiche Analyse der Krise gelungen. Als besonderer Vorzug sei erwähnt, dass er dabei ganz ohne erhobenen Zeigefinger auskommt. (…) Das Wissen um die Abgründe des Finanzsystems und die Risiken vieler dubioser "Finanzinstrumente", das er bietet, könnte dazu beitragen, deren kritisches Bewusstsein zu schärfen. Werner Bührer --Süddeutsche Zeitung, 12.09.2009
Nun nimmt uns der deutsche Journalist Stefan Frank mit in eine Welt, wo systemrelevante Banken den Staat erpressen können und Notenbanker Alan Greenspan ungebremst teils hanebüchene Prognosen machen konnte. Der Buchautor blickt immer wieder in die Geschichte zurück und macht damit deutlich, dass die Fähigkeit, aus vergangenen Fehlern zu lernen, sehr gering ist. Zu den vergnüglichen Teilen des Buchs gehören die Ausführungen zum «Skyscraper-Index». --Tages-Anzeiger, Zürich, Montag, 21.09.2009
Franks lakonischer Humor muss den Tatsachen der Wirtschaftskrise wenig hinzufügen, um den Leser zu erheitern. ... Frank macht die Finanzinstrumente verständlich, die den Aufschwung der vergangenen Jahrzehnte ermöglichten und den Niedergang ausgelöst haben ... Frank schildert, warum diese Instrumente entstanden sind und wie sie funktionieren – nicht ohne Bewunderung für den Erfindungsreichtum der Finanzingenieure. Das Verhältnis von Informationsertrag und Lektüreaufwand ist für den Leser sehr günstig. ... „Eine Rezession beseitigt die Fehler des Booms.“ Dieser Satz soll den Unsinn der Rettungspakete und Konjunkturprogramme entlarven. Auch Staaten können sich an Schulden überheben. Frank fordert deshalb die Mobilisierung privater Spender, etwa durch „Benefizkonzerte mit Herbert Grönemeyer, BAP und Peter Maffay“. Solche Ironie ist natürlich nicht der erwartete „linke“ Debattenbeitrag zur Zukunft des Kapitalismus. Warum auch? Gegen den Kapitalismus treten heute ohnehin die konservativen Sozialrevolutionäre in den Regierungen und ihre Wirtschaftsfachleute an. – Christoph Albrecht --F.A.Z., 25. Juni 2009
Schon der Titel des Buches, eine Anspielung auf den Film "Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben", verrät, wie der Autor Stefan Frank sein durchaus ernstes Thema anzugehen gedenkt: auf humorvolle, mitunter sarkastische Art. (…) Stefan Frank ist eine amüsante und lehrreiche Analyse der Krise gelungen. Als besonderer Vorzug sei erwähnt, dass er dabei ganz ohne erhobenen Zeigefinger auskommt. (…) Das Wissen um die Abgründe des Finanzsystems und die Risiken vieler dubioser "Finanzinstrumente", das er bietet, könnte dazu beitragen, deren kritisches Bewusstsein zu schärfen. Werner Bührer --Süddeutsche Zeitung, 12. September 2009
So unterhaltsam wie klug: ... Lesenswert ist Franks Krisengeschichte ... weil [er] sie witziger und prägnanter erzählt als manch anderer Autor. Und weil er dafür weniger als 200 luftige Seiten braucht ... Die starken Thesen machen das Buch unterhaltsam. Philip Faigle --Zeit Online, 6. August 2009
"Wirtschaftkrise - gäähhn? Wirtschaftskrisenbücher - igitt?" Nicht so voreilig. ... Der Wirtschaftspublizist Stefan Frank zeigt, dass es auch anders geht. In seinem neuen Buch analysiert er nicht nur die Krise und ihre unmittelbaren Auslöser, sondern stellt sie in einen historischen Zusammenhang. Den Leser erwarten ein spannender und kurzweiliger Überblick über die Entwicklung des Geldes und der Finanzmärkte vom Mittelalter bis heute, Vergleiche der jetzigen mit früheren ökonomischen Krisen und deren überraschende Parallelen, eine detaillierte und verständliche Erklärung der dubiosen, teils gar nicht so neuen Finanzinstrumente der Banken, vieles mehr - und außerdem noch vernünftige Vorschläge. ... Ein amüsantes, informatives, aufwändig recherchiertes, anspruchsvolles, aber jargonfreies und vor allem: lehrreiches Buch. Nicht einschlafen: Lesen! --Schnüss - Das Bonner Stadtmagazin, Mai 2009
Nun nimmt uns der deutsche Journalist Stefan Frank mit in eine Welt, wo systemrelevante Banken den Staat erpressen können und Notenbanker Alan Greenspan ungebremst teils hanebüchene Prognosen machen konnte. Der Buchautor blickt immer wieder in die Geschichte zurück und macht damit deutlich, dass die Fähigkeit, aus vergangenen Fehlern zu lernen, sehr gering ist. Zu den vergnüglichen Teilen des Buchs gehören die Ausführungen zum „Skyscraper-Index“. --Tages-Anzeiger (Zürich), 21.September 2009