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Die Weltvernichtungsmaschine - Vom Kreditboom zur Wirtschaftskrise
 
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Die Weltvernichtungsmaschine - Vom Kreditboom zur Wirtschaftskrise [Broschiert]

Stefan Frank
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 200 Seiten
  • Verlag: Conte; Auflage: 2. Aktual. (Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936950946
  • ISBN-13: 978-3936950946
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Stefan Frank
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

[...] Franks lakonischer Humor muss den Tatsachen der Wirtschaftskrise wenig hinzufügen, um den Leser zu erheitern. [...] Frank macht die Finanzinstrumente verständlich, die den Aufschwung der vergangenen Jahrzehnte ermöglichten und den Niedergang ausgelöst haben [...]. Frank schildert, warum diese Instrumente entstanden sind und wie sie funktionieren – nicht ohne Bewunderung für den Erfindungsreichtum der Finanzingenieure. Das Verhältnis von Informationsertrag und Lektüreaufwand ist für den Leser sehr günstig. [...] „Eine Rezession beseitigt die Fehler des Booms.“ Dieser Satz soll den Unsinn der Rettungspakete und Konjunkturprogramme entlarven. Auch Staaten können sich an Schulden überheben. Frank fordert deshalb die Mobilisierung privater Spender, etwa durch „Benefizkonzerte mit Herbert Grönemeyer, BAP und Peter Maffay“. Solche Ironie ist natürlich nicht der erwartete „linke“ Debattenbeitrag zur Zukunft des Kapitalismus. Warum auch? Gegen den Kapitalismus treten heute ohnehin die konservativen Sozialrevolutionäre in den Regierungen und ihre Wirtschaftsfachleute an. --Christoph Albrecht in der FAZ, 25. Juni 2009

So unterhaltsam wie klug: [...] Lesenswert ist Franks Krisengeschichte [...] weil [er] sie witziger und prägnanter erzählt als manch anderer Autor. Und weil er dafür weniger als 200 luftige Seiten braucht. [...] Die starken Thesen machen das Buch unterhaltsam. --Philip Faigle, Zeit online, 06. August 2009

Schon der Titel des Buches, eine Anspielung auf den Film "Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben", verrät, wie der Autor Stefan Frank sein durchaus ernstes Thema anzugehen gedenkt: auf humorvolle, mitunter sarkastische Art. (…) Stefan Frank ist eine amüsante und lehrreiche Analyse der Krise gelungen. Als besonderer Vorzug sei erwähnt, dass er dabei ganz ohne erhobenen Zeigefinger auskommt. (…) Das Wissen um die Abgründe des Finanzsystems und die Risiken vieler dubioser "Finanzinstrumente", das er bietet, könnte dazu beitragen, deren kritisches Bewusstsein zu schärfen. Werner Bührer --Süddeutsche Zeitung, 12.09.2009

Nun nimmt uns der deutsche Journalist Stefan Frank mit in eine Welt, wo systemrelevante Banken den Staat erpressen können und Notenbanker Alan Greenspan ungebremst teils hanebüchene Prognosen machen konnte. Der Buchautor blickt immer wieder in die Geschichte zurück und macht damit deutlich, dass die Fähigkeit, aus vergangenen Fehlern zu lernen, sehr gering ist. Zu den vergnüglichen Teilen des Buchs gehören die Ausführungen zum «Skyscraper-Index». --Tages-Anzeiger, Zürich, Montag, 21.09.2009

Franks lakonischer Humor muss den Tatsachen der Wirtschaftskrise wenig hinzufügen, um den Leser zu erheitern. ... Frank macht die Finanzinstrumente verständlich, die den Aufschwung der vergangenen Jahrzehnte ermöglichten und den Niedergang ausgelöst haben ... Frank schildert, warum diese Instrumente entstanden sind und wie sie funktionieren – nicht ohne Bewunderung für den Erfindungsreichtum der Finanzingenieure. Das Verhältnis von Informationsertrag und Lektüreaufwand ist für den Leser sehr günstig. ... „Eine Rezession beseitigt die Fehler des Booms.“ Dieser Satz soll den Unsinn der Rettungspakete und Konjunkturprogramme entlarven. Auch Staaten können sich an Schulden überheben. Frank fordert deshalb die Mobilisierung privater Spender, etwa durch „Benefizkonzerte mit Herbert Grönemeyer, BAP und Peter Maffay“. Solche Ironie ist natürlich nicht der erwartete „linke“ Debattenbeitrag zur Zukunft des Kapitalismus. Warum auch? Gegen den Kapitalismus treten heute ohnehin die konservativen Sozialrevolutionäre in den Regierungen und ihre Wirtschaftsfachleute an. – Christoph Albrecht --F.A.Z., 25. Juni 2009

Schon der Titel des Buches, eine Anspielung auf den Film "Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben", verrät, wie der Autor Stefan Frank sein durchaus ernstes Thema anzugehen gedenkt: auf humorvolle, mitunter sarkastische Art. (…) Stefan Frank ist eine amüsante und lehrreiche Analyse der Krise gelungen. Als besonderer Vorzug sei erwähnt, dass er dabei ganz ohne erhobenen Zeigefinger auskommt. (…) Das Wissen um die Abgründe des Finanzsystems und die Risiken vieler dubioser "Finanzinstrumente", das er bietet, könnte dazu beitragen, deren kritisches Bewusstsein zu schärfen. Werner Bührer --Süddeutsche Zeitung, 12. September 2009

So unterhaltsam wie klug: ... Lesenswert ist Franks Krisengeschichte ... weil [er] sie witziger und prägnanter erzählt als manch anderer Autor. Und weil er dafür weniger als 200 luftige Seiten braucht ... Die starken Thesen machen das Buch unterhaltsam. Philip Faigle --Zeit Online, 6. August 2009

"Wirtschaftkrise - gäähhn? Wirtschaftskrisenbücher - igitt?" Nicht so voreilig. ... Der Wirtschaftspublizist Stefan Frank zeigt, dass es auch anders geht. In seinem neuen Buch analysiert er nicht nur die Krise und ihre unmittelbaren Auslöser, sondern stellt sie in einen historischen Zusammenhang. Den Leser erwarten ein spannender und kurzweiliger Überblick über die Entwicklung des Geldes und der Finanzmärkte vom Mittelalter bis heute, Vergleiche der jetzigen mit früheren ökonomischen Krisen und deren überraschende Parallelen, eine detaillierte und verständliche Erklärung der dubiosen, teils gar nicht so neuen Finanzinstrumente der Banken, vieles mehr - und außerdem noch vernünftige Vorschläge. ... Ein amüsantes, informatives, aufwändig recherchiertes, anspruchsvolles, aber jargonfreies und vor allem: lehrreiches Buch. Nicht einschlafen: Lesen! --Schnüss - Das Bonner Stadtmagazin, Mai 2009

Nun nimmt uns der deutsche Journalist Stefan Frank mit in eine Welt, wo systemrelevante Banken den Staat erpressen können und Notenbanker Alan Greenspan ungebremst teils hanebüchene Prognosen machen konnte. Der Buchautor blickt immer wieder in die Geschichte zurück und macht damit deutlich, dass die Fähigkeit, aus vergangenen Fehlern zu lernen, sehr gering ist. Zu den vergnüglichen Teilen des Buchs gehören die Ausführungen zum „Skyscraper-Index“. --Tages-Anzeiger (Zürich), 21.September 2009

Schnüss - Das Bonner Stadtmagazin, Mai 2009

"Wirtschaftkrise - gäähhn? Wirtschaftskrisenbücher - igitt?" Nicht so voreilig. [...] Der Wirtschaftspublizist Stefan Frank zeigt, dass es auch anders geht. In seinem neuen Buch analysiert er nicht nur die Krise und ihre unmittelbaren Auslöser, sondern stellt sie in einen historischen Zusammenhang. Den Leser erwarten ein spannender und kurzweiliger Überblick über die Entwicklung des Geldes und der Finanzmärkte vom Mittelalter bis heute, Vergleiche der jetzigen mit früheren ökonomischen Krisen und deren überraschende Parallelen, eine detaillierte und verständliche Erklärung der dubiosen, teils gar nicht so neuen Finanzinstrumente der Banken, vieles mehr - und außerdem noch vernünftige Vorschläge. [...] Ein amüsantes, informatives, aufwändig recherchiertes, anspruchsvolles, aber jargonfreies und vor allem: lehrreiches Buch. Nicht einschlafen: Lesen!

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Wenn man keine Ahnung davon hat wie es zur großen Krise gekommen ist, dann ist dieses Buch genau das Richtige. Man bekommt all die komplexen Zusammenhänge nicht nur auf leicht verständliche Art erklärt, sondern kann auch über die ganze Misere lachen. "Die Weltvernichtungsmaschine" bietet einen kurzen Überblick über die Geschichte der Finanzmärkte, beschreibt die Ursachen und Mechanismen der jetzigen Krise und wie es bankrottgewirtschafteten Unternehmen gelingt staatliche Gelder einzustreichen. Neben einer Darstellung der neuen Finanzinstrumente und einem Vergleich der jetzigen Krise mit früheren, bietet dieses Buch Einsicht in alle möglichen Fragen. Der Leser erfährt unter anderem, weshalb gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Zusammenbruchs besonders hohe Wolkenkratzer gebaut werden, dass Frank Pöpsel die falschen Aktien gekauft hat und warum die Idee vom unendlichen Immobilienboom auf einem Trugschluss basiert. Deshalb ist dieses Buch nicht nur für Makler, Bauunternehmer und Börsenhändler von Interesse, sondern auch für Leute, die keinen blassen Schimmer haben, was eine Ratingagentur, ein Credit Default Swap oder eine Collaterized Debt Obligation ist.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Frank Reibold TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Dieses Buch diskutiert die aktuelle Bankenkrise und deren eigentliche Ursache.

Zunächst beschreibt der Autor einige Krisen des 20. Jahrhunderts, u. a. die Weltwirtschaftskrise und Japan. Daraus wird ersichtlich, dass die jetzt vorgeschlagenen und durchgeführten Maßnahmen (Konjunkturprogramme, Leitzinsen nahe Null) schon ausprobiert wurden und nichts brachten.

Die Ursachen der aktuellen Bankenkrise wurden lange nicht richtig bewertet. Sie sind in der Kreditpolitik der Banken (z. B. Beleihung von Häusern zu 120 Prozent des Wertes) und vor allem in der Geldpolitik der Zentralbank zu finden. Die Vorhersagen der Experten waren meist falsch. So konnten sie z. B. keine Inflation erkennen, weil das allgemeine Preisniveau stabil blieb: Man muss jedoch die relativen Preise beachten (dieses Mal stiegen die Preise von Immobilien; vor der Weltwirtschaftskrise waren es die Aktien). Der damalige US-Notenbankchef Greenspan wird mit der Comicfigur Homer Simpson verglichen, welche Alarme im Atomkraftwerk beseitigt, indem sie Limonade auf die Signallampe schüttet (bei Greenspan war es "Liquidität".

Daran schließt sich eine lesenswerte Chronik der Krise und der "Rettungsprogramme" an, worauf zum besseren Verständnis eine kurze Geschichte des Geldes folgt.

Zunächst gab es nur Münzgeld. Dieses wurde zur Vereinfachung umfangreicher Käufe bei Goldschmieden hinterlegt, welche dafür Quittungen ausstellten. Bald wurden mehr Quittungen ausgestellt, als Münzen eingelagert waren. John Law schlug der bankrotten französischen Regierung im 18. Jahrhundert ein reines Papiergeld ohne jegliche Deckung vor. Auf dessen Grundlage konnten die Staatsausgaben gesteigert werden. Es kam zu einem Aktienboom, der jedoch zusammenbrach. Als Ausweg wurde der Goldstandard eingeführt, welcher die Geldschöpfung begrenzte. In den Jahren 1971 und 1973 beseitigte der US-Präsident Nixon die letzten Reste des Goldstandards. Seitdem häufen sich die Krisen, u. a. bei Banken, Aktien und Währungen. Diese Schwankungen machten neuartige Versicherungen notwendig, woraus Futures, Swaps und andere Finanzderivate entstanden. Experten dachten sich ausgefeilte Modelle zur Stabilisierung und Vorhersage aus. Als diese fehlschlugen, beeilte sich die US-Notenbank mit Hilfsmaßnahmen. Statt einer Verbesserung (besser: Abschaffung) der Modelle verlässt man sich seitdem auf staatliche Hilfen.

Im Anschluss werden die neuen Derivate beschrieben und die Rolle der Ratingagenturen diskutiert. Bei diesen wurde vor längerer Zeit die Vergütung vom Käufer der Anleihen auf deren Ausgeber verlagert. Der Wettbewerb führte deshalb dazu, dass die Ratingagenturen den Unternehmen hohe Bewertungen liefern mussten.

Das letzte Kapitel bietet eine Zusammenfassung der Argumente. Die eigentliche Ursache der aktuellen Bankenkrise liegt in der Geldpolitik der Zentralbanken. Die Automatisierung des Aktien- und Derivatehandels durch Computermodelle verstärkte die Konjunkturschwankungen. Im Euroraum erzeugt die unterschiedliche Wirtschaftspolitik der Mitgliedstaaten zusätzliche Instabilität, weil die EZB einen damit nicht zu vereinbarenden einheitlichen Leitzins festlegen muss. Zusätzliche Regulierungsmaßnahmen können gegen die Geldpolitik der Zentralbanken nichts ausrichten. Der Staat kann über seine Konjunkturprogramme nur Geld (und Arbeit) umschichten. Die "Allgemeine Theorie" von Keynes ist nach Ansicht des Autors irrational und nur Zauberei. Sie hat auch nicht die Weltwirtschaftskrise beendet (der so genannte Multiplikator der Staatsausgaben für die entscheidenden Jahre ist 0,8; das Staatsgeld ist also zu 20 Prozent versickert).

Der Autor sieht die primäre Ursache der Bankenkrise in der Aufhebung des Goldstandards durch Nixon, welche die aggressive Geldpolitik der Notenbank erst ermöglichte. Wie bei John Law musste auch diese 30-jährige Blase platzen. Wenn das jetzt unterbunden wird, muss die nächste Krise zwangsläufig noch größer sein. Deshalb wird die aktuelle Verfassung des internationalen Finanzsystems mit der "Weltvernichtungsmaschine" aus dem Film "Dr. Seltsam" verglichen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Obwohl der Ablauf eines Konjunkturzyklus weder erläutert noch theoretisch begründet wird, ist die Darstellung aus der Sich der "österreichischen Schule" der Volkswirtschaftslehre richtig: Die Geldpolitik der Zentralbanken steuert über Zinsmanipulationen die Konjunktur und die Inflation erhöht die Preise in bestimmten Branchen. Die Aufhebung des Goldstandards musste deshalb die in dem Buch dargestellten Folgen haben. Am Ende fordert der Autor das Ende der Kreditexpansion; man weiß aber nicht, ob damit eine Forderung nach einer Wiedereinführung des Goldstandards verbunden sein soll. Ich würde das jedenfalls begrüßen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rezensent
Format:Broschiert
Ich habe mit dem Thema Wirtschaft normalerweise nix am Hut, verstehe davon nichts und finde es todlangweilig. Aber die momentane Finanzkrise ist ja doch in aller Munde, da komme sogar ich mal darüber ins Gespräch, und dabei mir hat ein Freund dieses Buch empfohlen, weil ich mich beschwert habe, dass man eigentlich nirgendwo mal so richtig verständlich erklärt bekommt, wieso weshalb warum.
Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt! Im Gegensatz zu der arroganten Art, in der die Presse darüber schreibt, beschreibt der Autor nicht nur auf verständliche, sondern auch witzige (aber auch nicht alberne) Art, wie die Krise entstanden ist. Sehr interessant ist auch, wie er sie mit früheren Krisen vergleicht und erklärt, wie der Finanzmarkt eigentlich grundsätzlich funktioniert, wie er sich entwickelt hat und wo die Probleme liegen, die im Moment gar nicht wirklich von der Politik in Angriff genommen werden.
Ich hätte nie gedacht, dass ich ein Buch zu so einem Thema mal so spannend finden würde!
Kann ich ebenfalls nur weiterempfehlen!
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