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Ein gigantisches Mahnzeichen von Gerold Prauss, 27. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Welt und wir. Gesamtwerk: Die Welt und wir, Bd.2/2, Subjekt und Objekt der Praxis: Bd. II/2 (Gebundene Ausgabe)
Mir steht es sicher nicht an, eine abschließende Würdigung dieser gewaltigen Arbeit von Gerold Prauss zu formulieren, die für jedes Studienfachfach und jede Schule zur Pflichtlektüre gehören müßte und würde auch zu einem besseren sprachlichen Deutschverständnis konditionieren.
Mit meinen unmaßgeblichen Worten kann ich nur betonen und unterstreichen, daß Gerold Prauss mit diesem letzten Band ein Orientierungs- und Mahnzeichen aufgerichtet hat gegen ein natürliches Gefälle empirischer bis empiristischer Emsigkeit und Beflissenheit, - Prauss selbst würde sagen, "was bis heute ausgeblieben ist, und was Immanuel Kant vor 200 Jahren nicht mehr erreichen konnte.", gegen eine Dingverfallenheit, für dessen Abgründigkeit heute nicht zuletzt der entartete Islamismus blind macht , statt uns die Augen zu öffnen, als sei Religiosität und Animismus eine Kultur als Fessel und Determinante ohne Gewissen und Verantwortung.
Prauss weist in diesem letzten Band widerspruchsfrei die menschliche Willensfreiheit nach, und darauf aufbauend Intersubjektivität zwischen Menschen im Unterschied zu Tieren, und so am Ende auch Gewissen und Verantwortung, das immer Selbsterkenntnis voraussetzt.
Wie immer räumt Prauss Berge von Geröll, Schutt und tradiertes Gerümpel beiseite, das der gegenwärtigen Philosophie und allgemeinen Selbsterkenntnis den Blick auf das Wesen des Menschen und seiner Welt versperrt.
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