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Die Welt und wir. Gesamtwerk: Die Welt und wir, Bd.1/1, Sprache, Subjekt, Zeit: Bd I, 1 [Gebundene Ausgabe]

Gerold Prauss
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. März 1990
Was ist der Mensch? Was ist Sprache, Geist, Bewusstsein, Selbstbewusstsein, Seele, Absicht, Wille, Freiheit, Subjektivität? Wie hängt dies alles mit der Natur, der es entstammt, zusammen? Wer stellt diese Grundfragen der Philosophie heute noch, und wer gibt Antworten darauf? Gerhard Prauss deckt einen bisher noch nicht gesehenen Zusammenhang auf, der philosophisch weiterführt.Ein philosophisches Grundlagenwerk, das als eine Erneuerung systematischen Philosophierens aus dem Geist der großen drei Kritiken Immanuel Kants begrüßt worden ist.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 414 Seiten
  • Verlag: Metzler (1. März 1990)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3476006980
  • ISBN-13: 978-3476006981
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.194.915 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die Postmoderne ist tot, es lebe die Philosophie - Gerold Prauss legt einen erregenden Systementwurf über die Welt und uns vor". (FAZ)

Über den Autor

Gerold Prauss, Prof. für Philosophie in Freiburg (emeriert). Veröffentlichungen zur Philosophie der Antike, Neuzeit und Gegenwart, Schwerpunkte: Erkenntnis- und Handlungstheorie, Ontologie, Leib-Seele-Problematik. Lehrtätigkeit in Yale, Bonn, Heidelberg, Köln, Münster, 1985-2004 Freiburg.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Gerold Prauss "Die Welt und wir" 1. Band 30. Mai 2013
Von F. Schulz
Von Amazon bestätigter Kauf
Mit diesem ersten Band „Die Welt und wir“ betritt ein Gigant unter den Denkern des 20. Jahrhundert die uralte Baustelle „Gnothi seauton“, und beginnt zuerst damit, den peinlichen Müll und Schutt von 3000 Jahren beiseite zu räumen, das heißt, darüber aufzuklären, um dann unendlich mühsam die ersten elementaren Strukturen jeder menschlichen Erkenntnis und Aussage offen zu legen.
Dazu kann "dann" erst das unbrauchbare antike Zeitmodel einer statischen „Zeitlinie“ mit einem „Jetztpunkt“ irgendwo, durch ein dynamisches Zeitmodell ersetzt werden, wodurch erst ein allgegenwärtiger Raum in unserer Erkenntnisstruktur widerspruchsfrei denkbar wird, der dann erst als „Jetzt“ und „Hier“ jeder Erkenntnis auch ein Selbstbewußtsein ermöglicht, das eine Erkenntnis haben kann.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine glänzende Rhetorik 18. Dezember 2006
"Die Welt und wir" ist das Lebenswerk eines der besten Kantkenner und scharfsinnigsten Erkenntnistheoretiker der Gegenwart. Prauss legt den großangelegten Versuch vor, den transzendentalen Idealismus wieder zu seinen Rechten zu verhelfen, und seine weitgespannte, äußerst differenzierte Argumentation kann hier auch nicht im entferntesten referiert oder gar bewertet werden. In der Universtitätsphilosophie der Gegenwart wird dieses Buch so ziemlich übersehen, was einerseits mit der Tristesse der analytischen Philosophie und ihren empiristischen Grundüberzeugungen zu tun haben mag, andererseits auch auf den Anspruch des Werkes zurückgeführt werden muß. Und noch auf einen dritten Grund. Der Verlag spricht von der "glänzenden Rhetorik", und sofern man darunter die direkte Ansprache des Lesers zu verstehen bereit ist ("Hier sehen Sie", "jetzt werden Sie erkennen") ist es vielleicht wirklich wahr. Ansonsten ist es das Buch eines schriftstellerisch vollkommen unbegabten Menschen, und es ist ein Skandal, daß der Leser für viel Geld ein nicht einmal oberflächlich lektorierter Text zugemutet wird, immer umständlich verschachtelte, nur schwer verständliche Sätze, niemals ein anschauliches Beispiel, keine saubere Polemik, niemals ein einprägsamer Begriff... Die Lektüre ist eine Zumutung, und deshalb soll an dieser Stelle einmal an den bedeutendsten Erkenntnistheoretiker des 20. Jahrhunderts, Nicolai Hartmann erinnert werden. Man vergleiche die Bücher von Hartmann und Prauss, und man kann der Philosophie unserer Tage nur das schlechteste Zeugnis aussprechen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die spannendste Arbeit unserer Zeit 12. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Was Gerold Prauss mit dieser Arbeit „Die Welt und wir" beginnt, ist mehr als ein wahrhaft atemberaubender Dombau, und zwar auf einem Fundament, das kleiner ist und dennoch um nichts geringer, als der Ort des Urknalls, der hier allerdings als die Denkbarkeit eines Augenblicks beginnt, - wobei der Vergleich keineswegs zufällig ist. Diese großen Worte könnten eigentlich nur zu dem Beginn eines Unternehmens passen, das niemals gelingen kann. So wird es auch wohl mancher annehmen.

Und so gab im 20. Jahrhundert wohl kaum ein spannenderes Buch. Gerold Prauss, Professor der Philosophie in Freiburg, listet zuerst all die Holzwege auf, auf denen bis heute die Philosophie im Gestrüpp der Widersprüche und „scheiternden Versuche" enden mußte, ob es z.B. Dinge ohne Eigenschaften wie die uralte Vorstellung einer reinen Materie oder Substanz waren, an denen nur die Eigenschaften wechseln können, oder ob es Eigenschaften ohne Dinge, wie etwa die Photonen geben könne, und wie beides - Ding und Eigenschaft - überhaupt zusammenhängt und wie nicht.

Es sind aber nicht nur für ferne weltfremde Wissenschaften und Philosophien Fragen von elementarer Wichtigkeit, sondern betreffen dann unser eigenstes so stolzes selbstverständliches Selbstverständnis und Urteilen: denn was ist die Zeit in unserem kurzen Leben, die wir mit vollen Händen tagtäglich verschwenden, als hätten wir ein endloses Konto, und hätten wir mit den empirischen Wissenschaften das Maß aller Dinge auch des Menschen in den Händen. Neben der Bibel ist kein Buch so zu empfehlen. Friedhelm Schulz

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