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Die Welt ohne uns: Reise über eine unbevölkerte Erde
 
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Die Welt ohne uns: Reise über eine unbevölkerte Erde (Broschiert)

von Alan Weisman (Autor), Hainer Kober (Übersetzer)
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)
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Die Welt ohne uns: Reise über eine unbevölkerte Erde + Lexikon des Unwissens: Worauf es bisher keine Antwort gibt (sachbuch)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Auszusterben ist ein ganz normaler Vorgang. Jeden Tag machen bedrohte Tierarten es uns vor. Ohnehin wird sich in Jahrmilliarden die Sonne derart ausgedehnt haben, dass für die Erde kein Platz mehr ist. Spätestens dann wird es auch jenes Tier, dass wir salopp Homo sapiens sapiens nennen, nicht mehr geben. Alles in allem ist es also schlecht bestellt um uns.

Was aber wäre, wenn die Welt auf das natürliche Aussterben des Menschen nicht mehr warten würde? Was würde passieren, wenn die mit soviel Unvernunft ausgestattete Gattung Homo plötzlich und spurlos von der Welt verschwände? Was würde aus unseren Megastätten, aus den architektonischen Meisterwerken, was aus dem Kölner Dom? Und was würde aus der Natur ohne Umweltverschmutzung, ohne Krieg, ohne Raubbau und unnatürliche Zerstörung? In seinem faszinierenden Bestseller Die Welt ohne uns hat der US-amerikanische Wissenschaftsjournalist Alan Weisman diesen Gedanken zu Ende gedacht. Ausgehend von den neuesten Erkenntnissen der Biologie, Physik, Geologie und Ingenieurskunst beschreibt er ein wahrlich abenteuerliches (und beizeiten natürlich auch spekulatives) Szenario, das den Bogen von zwei Tagen bis zu 6,5 Milliarden Jahren spannt. Und das ist von der ersten bis zur letzten Seite lesenswert.

Vermutlich sind wir in den nächsten Jahren nicht vom Aussterben bedroht. Vermutlich wird es uns noch viel zu lange geben. Aber es gibt ja ein Mittel, zumindest zu verhindern, dass wir der Umwelt zu sehr schaden. Wenn wir beispielsweise alle Die Welt ohne uns lesen würden, dann könnten wir zumindest für die Dauer der Lektüre keine Dummheiten machen. Die Welt ohne uns jedenfalls hätte es verdient. So lange es solche Bücher gibt, ist ja ohnehin noch nicht alles verloren. -- Thomas Köster

Pressestimmen

»Alan Weisman wagt ein kühnes Experiment.« Der Spiegel »Der renommierte Journalist beschreibt den Zerfall des Menschengemachten leidenschaftlich und detailliert.« Stuttgarter Zeitung »Weismans Schilderungen überzeugen mit einem enormen Detailreichtum.« Hamburger Abendblatt

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99 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Hab's mir anders vorgestellt, 29. April 2008
Von Nancy Weber "dm-lady" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Gedankenspiele à la "Was wäre wenn ..." haben mich von jeher interessiert - vom ganz kleinen Detail (z. B. was wäre wenn ich 10 Minuten später über die Straßenkreuzung gehe) bis hin zu so großen und umfassenden Fragen wie die, die sich der Autor als Thema des Buches gewählt hat - Was wäre wenn morgen alle Menschen verschwunden sind?
Man macht sich natürlich seine eigenen Gedanken darüber: Wie lange würden die Häuser stehen, was würde aus unseren Haustieren werden, wie schnell könnte der Grad der Umweltverschmutzung rückgängig gemacht werden usw. Zunächst scheint das Buch auch in diese Richtung zu gehen, mit der Beschreibung, wie ein Haus in sich zusammenfällt oder was mit der New Yorker U-Bahn geschähe. Für meinen Geschmack etwas zu detailreich geschildert - man muss ja nun nicht jede einzelne Schraube unter die Lupe nehmen. Aber okay, dachte ich, vermutlich gibt es nicht sooo viel zu betrachten und irgendwie muss der Mann ja die über 360 Seiten gefüllt haben. Leider kippte das Verhältnis dann ziemlich stark um. Was zunächst zu viel war, wurde plötzlich viel zu wenig, so dass ich mich wirklich nach einigen Seiten fragen musste, was das jetzt noch mit dem Thema zu tun hat. Klar, um ein Verständnis für ein Zukunftsszenario zu bekommen, muss man einen Blick in den Ist-Zustand werfen und kommt dabei nicht um Physik oder Chemie herum. Z. B. warum Plastik fast unzerstörbar ist, welche Halbwertzeit diverse radioaktive Stoffe haben, wie das Leben im Wasser in diversen Korallenriffs aussieht, welche chemischen oder physikalischen Vorgänge bei der Produktion von XYZ ablaufen usw. Ohne diese Beleuchtung verstünde man wohl nur die Hälfte von dem Bild der Zukunft. Auch hier hatte der Autor wieder eine Menge Wörter aufgetürmt um wenig zu sagen. Und jedes Mal wenn es dann an den entscheidenden Punkt kam - Unterrichtsstunde beendet, jetzt wird das Zukunftsszenario aufgebaut - war ich völlig enttäuscht darüber, dass das eigentliche Thema in wenigen Zeilen lieblos hingeklatscht wurde wie ein Rührei in die Pfanne. Peng, da liegt es. Und nun? Sprung zum nächsten Thema, seitenweise Palaber, nächstes Ei hinklatschen, neues Thema.
Okay, nach der Hälfte des Buches dachte ich: Dass ich irgendwie völlig andere Vorstellungen von so einem Buch habe, ist ja nicht die Schuld des Autors. Ich hatte mir mehr etwas wie ein Bild aus Worten vorgestellt: Morgen sind alle Menschen weg, unsere Pflanzen in den Wohnungen werden wohl vertrocknen, nach wenigen Tagen werden die wilden Tiere freimütiger in den Städten herumstreunern und nach Essbarem suchen, nach x Tagen fällt die Notversorgung in Kraft-, Gas- und Wasserwerken aus - dadurch wird es zu Explosionen oder was auch immer kommen, nach x Wochen geschieht dies, nach x Jahren das usw. Eigentlich so ähnlich wie es in dem Zeitstrahl ganz vorn und ganz hinten knapp dargestellt wird. Aber Pustekuchen. Mit erhobenem Zeigefinger schimpft der Autor über die Menschen und was sie alles anrichten. An vielen Stellen war ich doch sehr erschrocken, weil mir teilweise das Ausmaß nicht so bewusst war. Aber dass der Mensch sich zu viel einbildet und zu rücksichtslos ist, wissen wir ja nicht erst seit gestern. Somit empfand ich das doch ein wenig als fehl am Platze. Und irgendwie frage ich mich jetzt, wo ich das Buch beendet habe, was ich eigentlich gelesen habe. Da waren eine Menge Worte, aber einen richtigen Kern hatte das ganze eher nicht bzw. hätte man diesen wohl in einem etwas umfangreicheren Zeitungsartikel unterbringen können. Na ja, und wie viele hier beanstandet haben, muss ich deshalb auch sagen, dass das eigentliche Thema irgendwie verfehlt wurde. Vielleicht 15 % des gesamten Buches drehen sich um "Was wäre wenn ...". Deshalb ist es für micht enttäuschend gewesen.
Ich gebe trotzdem 3 Sterne weil ich zugegebenermaßen ein paar Dinge dazu gelernt habe bzw. Themen entdeckt habe, mit denen es sich näher zu beschäftigen lohnt, z. B. der fast unberührte Waldstreifen in Weißrussland bzw. Polen oder die verlassene unterirdische Stadt, die in den Stein eingearbeitet wurde. Davon hatte ich noch nie gehört und die Beschreibungen haben mein Interesse geweckt.
Aber sonst ist dieses Buch wie ein Croissant: Es sieht nach viel aus und man bekommt beim Hinschauen Appetit, aber eigentlich ist nur eine Menge Luft drin.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Die Welt mit uns..., 31. Oktober 2007
...wäre der passendere Titel für dieses Buch gewesen. In der Tat, das "Gedankenexperiment" einer von jetzt auf gleich verschwundenen Menschheit ist ungemein faszinierend. Das Buch beginnt denn auch vielversprechend mit der Beschreibung des wahrscheinlich rasanten Verfalls einer modernen Großstadt wie New York. Allerdings verwandeln sich die folgenden Kapitel zunehmend zu einer reinen Beschreibung des Ist-Zustandes, d.h. der vielfältigen Schädigungen, die der Mensch der Umwelt zufügt. All das hat man aber schon häufig an anderer Stelle gelesen, und oftmals ausführlicher. Leider spielt Weisman sein "was wäre wenn"-Szenario auch nicht konsequent durch, sondern betrachtet die verschiedenen menschlichen Eingriffe in die Natur als isolierte Phänomene. Angesichts dessen, was einer plötzlich entvölkerten Erde durch den von Weisman beschriebenen fast gleichzeitigen Ausfall aller 441 Kernkraftwerke bevorstünde, erübrigen sich letztlich alle weiteren Gedankenspiele.
Fazit: auf die Taschenbuchausgabe warten.
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59 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Spannende Science Fiction, 2. September 2007
Von Andreas P. Rauch - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Was wäre wenn...

... die Menschheit von heute auf morgen von der Erde verschwünde, spurlos sozusagen?

Das könnte der Auftakt eines spannenden SF-Romans sein, bei dem ein paar einzelne Protagonisten über eine verwaiste Erde laufen. Der amerikanische Journalist Alan Weisman hat auf eine solche Geschichte verzichtet und liefert hier "nur" den Rahmen: Was wäre also mit den Spuren der Menschheit, ihren Bauwerken und anderen Hinterlassenschaften? Wie lange würden unsere Bauwerke stehen, unsere Städte erkennbar bleiben? Was würde aus unseren Haustieren? Was aus unseren Industrieanlagen?

Das führt zu der Frage, wie stark der Mensch die Erde bereits verändert hat - und Alan Weisman ist auf viel Überraschendes gestoßen. Die Vorstellung, die Menschheit hätte in vorindustrieller Zeit "im Einklang" mit einer weitgehend unberührten Natur gelebt, weist er deutlich als irrig auf. New Yorks U-Bahn stünde wohl schon nach wenigen Tagen unter Wasser, und bald würden einbrechende Straßenzüge neuen Flussläufen weichen. Einige unterirdische Anlagen wie einige vorgeschichtlichen Dörfer in der heutigen Türkei könnten dagegen die Jahrtausende überstehen. Ratten und andere auf Menschen (und ihre Abfälle) angewiesene Tiere würden wohl zu den Verlieren gehören, andere - besonders die Vögel - in einer menschenfreien Welt so aufblühen wie die neu aufschießenden Wälder.

Weisman geht die Zukunft aus der Sicht vieler Wissenschaftler an, vieler Erkenntnisse, und im Laufe des Buches wird deutlich, dass seine Spekulation teils ziemlich unsicher ist. Manches widerspricht sich (einmal ist der Mais eine überzüchtete Form einer Naturpflanze, die binnen weniger Jahre ohne Kultivierung verschwinden würde, laut anderer Stelle würde sich Mais wohl über weite Flächen ausbreiten). Das wäre an sich nicht schlimm, würde er durchgehend klar zwischen Fakten, gesicherten und allgemein geteilten Vermutungen und eher spekulativen Einzelmeinungen unterscheiden. Dass er es nicht tut, macht das Buch leichter lebsbar, mindert aber deutlich seinen "Bildungswert".

Vieles könnte und würde wohl auch anders kommen - dem genaueren Leser fällt das wohl auch auf. Weismans Buch ist, im besten Sinne, Science Fiction - das sich aber an gut recherchierten einzelnen Entwicklungen und Aspekten entlanghangelt, ohne ein überzeugendes "Gesamtbild" abzugeben. Das wäre noch spekulativer, aber vermutlich auch spannender zu lesen.

Wer immer sich für postapokalyptische SF interessiert, hat hier eine Fundgrube von Anregungen. Den "allgemeinen Leser" dürfte das komplette Fehlen an Illustrationen stören, dafür ist das Buch gut zu lesen und ungewöhnlich in seiner Art. Wer sich vertieft mit dem bisherigen und künftigen Einfluss des Menschen auf die Erde auseinandersetzen will, sollte dagegen zu anderen Büchern greifen - dieses ist zu ungenau und zu spekulativ.

Kurzum: Spannende und ungewöhnliche Unterhaltung, selbst wenn man mit dem Autoren nicht immer einer Meinung ist.
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5.0 von 5 Sternen Sehr anschaulich
Ich gebe diesem Buch 4 Sterne, da es uns vor Augen führt, für was der Mensch alles verantwortlich ist und wie nutzlos wir doch eigentlich sind. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Rivendell778899 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Es geht auch ohne uns
Die Welt ohne uns: Reise über eine unbevölkerte Erde ist zwar kein Endzeitroman, aber dennoch eine zum Nachdenken anregende Zeitreise. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Egon Graf veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Etwas irreführende Umschlagsbeschreibung - trotzdem sehr unterhaltsam und informativ
Der Journalist Alan Weisman versucht in diesem Buch zu beschreiben, was passieren würde, wäre die gesamte Menschheit von einem Augenblick auf den anderen einfach vom Antlitz des... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Thomas Kerstens veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Was für ein Gedankenexperiment!
"Die Welt ohne uns" ist der Versuch des amerikanischen Journalisten Alan Weisman, aufzuzeigen, was ohne den Menschen, seine Gegenwart, seine permanente Aktivität im Laufe der Zeit... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von S. Erlemann veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Keine guten Aussichten
Wer hier eine Story erwartet, eine Handlung, der wird enttäuscht. Das Buch bietet eine Vielzahl an Informationen darüber, was so alles schief läuft mit unserer Welt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Martin Brunner veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Die Welt ohne uns
tolles Buch, das einem die Augen öffnet, was passiert oder könnte passieren, wenn wir nicht mehr da sind. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Jens Edig veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Von der Ursuppe über den atomaren Brennstab zum....?
Und da behaupte noch ein Mensch, dass Naturwissenschaften laaaaangweiliges
Zeug wären - der US-amerikanische Journalist und Autor, Alan Weisman, ist
mit eben diesem... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Stephan Seither veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Keine Katastrophe
Weisman entwirft kein Katastrophenszenario, sondern spielt ganz nüchtern durch, was aus der Erde wird, wenn der Mensch seine Aktivitäten einstellt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Buchfink veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Mehr Langeweile als gedacht

Stellenweise ist das Buch sehr langweilig, nur ca. 2-3 Kapitel sind so interessant wie es der Umschlag andeutet, schade!
Vor 5 Monaten von MK aus H veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen So heimlich macht sich der Mensch nicht davon
Ist ja ein nettes und nicht unlesenswertes Buch mit viel Information über Ökologie so nebenbei.
Es gebricht halt an der selbstgewählten Voraussetzung: Die Welt ohne... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Ibn Chaldun veröffentlicht

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