Viele Menschen halten das Thema 2012 - populär durch den Maya Kalender - für reine Geldmacherei. Das mag sein, dennoch ist das vorliegende Buch auf alle Fälle wert zu lesen. Zunächst einmal hat die Autorin ein Auge für das Wesentliche und bereitet wirklich eine Fülle an Informationen auf, die aber trotz der einfachen Beschreibung nicht als Bettlektüre verkannt werden sollten, den die Themen erfordern nun einmal Konzentration.
In dem Buch werden unter den drei Hauptpunkten 1. Weltuntergang 2. Neue Weltordnung 3. Bewusstseinswandel alle möglichen Gefahren und Chancen bis 2012 und nach 2012 diskuttiert. Die Autorin befindet sich dabei nicht in einer polarisierenden Position, sondern ist mehr eine objektive "Nachtichtensprecherin", soll heißen: Sie beschreibt was alles passieren kann und getan würden müsste. Dabei behält sie stets eine gegen alle Leichtgläubigkeit gerichtete kritische Haltung. Ihre große Leistung besteht darin das gesamte in dem Buch enthaltene Material zusammnegstragen und gut lesbar aufbereitet zu haben.
Auch wenn man nicht an 2012 glaubt, wie es auch nicht der Autor des Vorwortes tut, so befinden sich in dem Buch eine Menge Informationen zu Themen wie Naturkatastrophen, Krankheiten, Armut, Umweltzerstöung und -ausbeutung, soziale, wirtschaftliche, technologische und politische Probleme, die eine besondere Aufmerksamkeit für die nächsten Jahre erfordern werden. So ist das Buch auf alle Fälle empfehlenswert, weil man einen erweiterten Blickhorizont erhält. Hierbei beweist die Autorin wahrlich eine gute Recherchierarbeit geleistet zu haben. Wenn man sich mit diesem Thema (2012) auseinandersetzt hat man schon in dem einen oder anderen Bereich gute Kenntnisse erworben, die von dem Buch noch einmal aufgegriffen werden. Alle ihre Darstellungen mit Quellen angeführt, bleibt in dem Buch kein einziges Thema aus, dass für 2012 (und grundsätzlich Zukunftsprobleme) essentiell wäre. Über eine detailierte Erklärung des Maya-Kalender Systems bis hin über die oben genannten Themen (mit ständiger Anführung renomierter Quellen) bis zu esoterischen Vrstellungen des Themas 2012 (Indigokinder, Außerirdische, Aufgestiegene Meister) bleibt nichts aus. Aber wie oben erwähnt beschreibt das Buch auch Chancen und nicht nur Gefahren. Dabei wird zunächst von einem Weltuntergang nicht ausgegangen, da er äußerst unwahrscheinlich ist. Prinzipiell geht die Autorin von einem Bewusstseinswandel aus - was auch meine eigen Vorstellung bedingt durch andere Materialien ist -, wofür sie durchaus auch viele stichhaltige Indizien liefert. (Beweise hierfür können schlecht erbracht werden, sondern erst, wenn es wahrlich zum Bewusstseinswandel gekommen ist.)Dieser betrifft vor allem soziale Veränderung wie mehr "Frauenpower", das steigende Bedürfnis sich ökologischer zu verhalten und die Erziehung der Kinder zu reformieren. Doch genug der Einzelheiten: Das Buch ist wirklich hervorragend aufbereitet und die Informationen strukturiert zusammengetragen. Mit Essays anderer Autoren über deren Zukunftsvisionen (darunter auch Edgar Mitchell) punktet das Buch mit einem zusätzlichen Plus. Doch die entscheidende Botschaft an jeden Einzelnen ist: Wer etwas verändern will, der sollte zunächst bei sich selbst beginnen. "Indem wir uns die Zukunft vorstellen, die wir haben möchten, erschaffen wir sie." Denn Ideen kann man nicht aufhalten, wenn sie einmal ins rollen gekommen sind.
Wer wissen will wie die Lage ber unsere Zukunft auf diesem Planeten üwirklich aussieht, der lese dieses Buch. Zusätzlich zu emphfehlen ist Wilhelm Schmid: Ökologische Lebenskunst.