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Die Welt ist flach: Eine kurze Geschichte des 21. Jahrhunderts
 
 
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Die Welt ist flach: Eine kurze Geschichte des 21. Jahrhunderts [Gebundene Ausgabe]

Thomas L. Friedman , Michael Bayer , Hans Freundl , Thomas Pfeiffer
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


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Thomas L. Friedman
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Weit über zwei Millionen Mal hat sich dieses Buch in der englischsprachigen Ausgabe verkauft. Warum? Friedman, Pulitzer-Preisträger und Kolumnist der New York Times, erklärt seinen verunsicherten Landsleuten die Globalisierung. Und er formuliert, was sie und alle anderen Bewohner der "ersten Welt" tun können, um in einer immer flacher werdenden Welt zu bestehen.

Die Einebnung der Welt vollzog sich zuletzt vor allem mit Hilfe von drei Innovationen: dem PC, dem Glasfaserkabel und den Workflow-Software-Lösungen. Individuen können immer besser im globalen Rahmen kooperieren und konkurrieren. Aufgaben werden immer konsequenter dort erledigt, wo dies am effizientesten möglich ist. Beispiele gefällig?

Amerikanische Wirtschaftsprüfer und Steuerberater lassen Routinearbeiten wie Steuererklärungen (anonymisiert) in Indien ausführen, um sich z.B. auf Strategiefragen konzentrieren zu können. Radiologen kleinerer und mittelgroßer US-Krankenhäuser delegieren die Auswertung von CT-Scans an Ärzte in Indien und Australien. Das digital übermittelte Bild wird am anderen Ende der Welt analysiert, während der amerikanische Arzt schläft.

Outsourcing ist aber nur ein Aspekt der flachen Welt. Ihr eigentlicher Clou liegt, so der Autor, darin, dass sie Individuen in die Lage versetzt, ihren eigenen Weg erfolgreich zu gehen. Kyle zum Beispiel. Er ist 17, schwerbehindert und kann nicht zur Schule gehen. Er baut einen eBay-Shop auf. Wenig später kündigen seine Eltern ihre Jobs, um Kyle zu helfen, und "haben schon mehr Geld verdient als jemals in unseren Jobs". Sie stellen fest: "Bei eBay ist Kyle nicht behindert."

In Beispielen wie diesen liegt die ganz große Stärke des Buches. Es macht erlebbar, was Globalisierung für den Einzelnen bedeuten kann. Auch wenn es sicher differenziertere Globalisierungstheorien gibt als die Friedmans: In Bezug auf die Beispiele kann ihm kaum ein Autor das Wasser reichen. Vor allem in ihnen erweist er sich als ausgezeichneter Beobachter, einfühlsamer Interviewer und brillanter Stilist. -- Roland Große Holtforth, Literaturtest

Pressestimmen

»Geschickt mischt Friedman Analyse und Reportage, sein Buch ist unterhaltsam und für jedermann verständlich (…) Mit ‚Die Welt ist flach’ hat Friedman eine beeindruckende Analyse vorgelegt: Schritt für Schritt gelingt es dem Autor, die Faktoren zu isolieren und zu beschreiben, die die Globalisierung ermöglicht haben und vorantreiben. (Sein Buch enthält wichtige Denkanstöße, auch für diejenigen, die der Globalisierung kritischer gegenüber stehen.«     (Georg Gruber www.dradio.de )

»Friedmans Einblicke beschränken sich nicht auf spannende Details. Er hat das große Ganze im Griff und hilft dem Leser, die vielen Details einzuordnen. Die Schlußfolgerungen für Unternehmen und Wirtschaftspolitiker bringt der Autor dabei mit ganz einfachen Worten auf den Punkt.«  

(Die Zeit )

»Wir haben alle Rohmaterialien - die Infrastruktur, die Ausbildung, die Regierungsform -, um in der Welt erfolgreich zu sein. Wir müssen nur davon Gebrauch machen, und das tun wir zu wenig. Wir sind ein bischen fett, dummm und faul geworden. Die Verflachung der Welt (Globalisierung; Anm.) ist eine ähnlich große Herausforderung wie der Kalte Krieg und bedarf einer ähnlich umfassenden Reaktion.«   (Die Presse, Interview mit Thomas Friedman )

»Der amerikanische Journalist Thomas Friedmanhat eine kleine Geschichte des 21. Jahrhunderts verfasst. In ‚Die Welt ist flach’ beschreibt er besser als jeder vor ihm, wie und warum Globalisierung und elektronische Netze das Leben jedes Einzelnen radikal verändern.«  (Welt am Sonntag )


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Gleichzeitig zu dick und zu flach..., 31. März 2007
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Welt ist flach: Eine kurze Geschichte des 21. Jahrhunderts (Gebundene Ausgabe)
... ist dieses Buch, das meiner Ansicht nach überschätzt wird. Das liegt meiner Meinung nach daran, daß Autor Thomas L. Friedman eine populäre Wirtschaftssendung im amerikanischen Fernsehen moderiert. So ist Friedman den Amerikanern bereits aus dem TV bekannt und sein Buch verkauft sich daher von selbst. Natürlich wird es dann auch im deutschen Fernsehen und in anderen Ländern als Millionen-Bestseller aus Amerika angepriesen und irgendwann glaubt jeder, dieses Buch lesen zu müssen... soviel zum Thema Globalisierung.

Ok, es gibt ein paar interessante Theorien und Ideen zur Globalisierung in dem Buch, die hätte der Autor aber mit zwei bis drei ausführlichen Essays oder Artikeln in einem Wirtschaftsmagazin gründlich genug darlegen können. Friedman bläht seine zwei bis drei Ideen jedoch durch Wiederholungen und gnadenloses Name-Dropping zu einem langatmigen Wälzer auf. Außerdem ist der Autor absolut nicht wertneutral. Mir drängte sich beim Lesen immer wieder das alte Sprichwort auf: "Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.". Wobei von simplem Brot eigentlich keine Rede sein kann, sondern eher von persönlichen Einladungen ins Hauptquartier der entsprechenden Konzerne mit Erster-Klasse-Flug in exotische Regionen wie Hong-Kong, Mumbai oder Singapur mitsamt entsprechender Unterbringung und Verpflegung. Es folgt eine Firmenführung betreut durch die PR-Abteilung und ein Interview mit dem Geschäftsführer. Da der Autor eine eigene Wirtschafts-Fernsehsendung im amerikanischen Fernsehen moderiert, wird er von den Firmen und Konzernen natürlich entsprechend hofiert, damit er über sie berichtet. Die Firmen erhalten dafür kostenlose Sendezeit zur Selbstdarstellung und indirekte Werbung. Das Buch fiel für den Autor dabei als Nebenprodukt ab, und das merkt man ihm leider an. Entsprechend eingefärbt sieht auch die darin enthaltene Wirtschaftstheorie aus. Und sie kommt mir dabei recht einfach gestrickt vor, was an ihrer Entstehungsgeschichte durch die vereinfachende Fernseh-Sichtweise liegen mag. Seltsamerweise störte es mich auch diesmal, wenn der Autor zwischendrin von seinem Privatleben erzählt, um sein Buch damit zu würzen. Dabei mag ich das sonst gerne, insbesondere wenn es in fundierten Sachbüchern stattfindet. Ich fürchte fast, daß es mich hier stört, weil das Buch für ein Sachbuch eben nicht fundiert genug ist sondern sowieso schon viel zuviel persönliche Meinung enthält. So schafft dieses Buch das Paradox, gleichzeitig zu dick und doch zu flach zu sein.

Ich finde, es genügt vollkommen, ein paar Rezensionen über den Inhalt des Buches zu lesen, anstatt sich durch den ganzen dicken Wälzer zu quälen. Wer ihn aber trotzdem unbedingt durchlesen will, sollte wenigstens die preiswertere Taschenbuchausgabe abwarten.
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88 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Erstaunlich flach, 17. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Welt ist flach: Eine kurze Geschichte des 21. Jahrhunderts (Gebundene Ausgabe)
Habe nach dem enormen 'Hype', der um dieses Buch veranstaltet wird, mit großen Erwartungen diese Ausführungen über die angeblich "'flache Welt"' gelesen. Bin allerdings eher enttäuscht.

Das Buch beschreibt drei Phasen der Globalisierung. Von den Anfängen des internationalen Handels bis in unsere heutige durch Informationstechnologie geprägte Welt. Insbesondere das wirtschaftliche Potenzial Indiens und Chinas wird ständig betont und unaufhörlich darauf hingewiesen, dass die westlichen Industrienationen in Zukunft entweder einen Teil ihres Wohlstands an diese beiden Staaten werden abgeben müssen oder sie und ihre Unternehmen ihre Geschäftsmodelle den Realitäten der heutigen Märkte (sprich enorme Kostenvorteile und jede Menge junge Ingenieure in Südostasien usw.) anpassen müssen.

Was mir an diesem Buch nicht gefällt ist die Tatsache, dass Friedman es meisterlich versteht dem Leser genau dass zu geben was dieser heute lesen will und von einem Buch über Globalisierung erwartet. Das soll heißen, dass es sich hierbei um eine Art "Self-Fulfilling-Prophecy" in Buchform handelt. Schließlich ist es momentan im Trend, die Potentiale in Indien und China in den Himmel zu loben. Ich sage ausdrücklich nicht, dass dies unbedingt falsch ist. Allerdings habe ich einfach den Eindruck, dass dieses Buch ein typisches Produkt der amerikanischen 'Sachbuch-Bestseller-Industrie' ist. Anfang der 90. waren es Bücher über Japan und dass die japanische Wirtschaft den Westen überrollen werde. Ende der 90. Jahre waren es Abhandlungen über die New Economy, welche dazu führen werde, dass alle traditionellen Industrieunternehmen unweigerlich verschwinden werden, wenn sie sich nicht den Gegebenheiten der "Neuen Zeit" anpassen werden. Aktuell befinden wir uns in der '"Indien und China überrollen den Westen' Phase", was durch dieses Buch und seinen Erfolg dokumentiert wird. In diesem Sinne werden alle Argumentationen von Friedman auf einseitige und schlichtweg unkritische Art und Weise so dargelegt, dass sie intuitiv in sein Konzept der flachen Welt und der 'dreifachen Globalisierung' passen (genau wie in anderen Büchern über Japan vor 15 Jahren oder die New Economy vor 7 oder 8 Jahren, die in ihrer Einseitigkeit damals auch logisch und richtig schienen, sich im Nachhinein aber allenfalls als "amüsant" charakterisieren lassen).

Wer sich zumindest ein bisschen mit Wirtschaft und Globalisierung auskennt wird in diesem Buch nichts Neues lesen. Insbesondere die scheinbar nicht zu einem Ende kommenden Anekdoten Friedmans über seine Reisen nach Südostasien nerven. Rein inhaltlich hätte man das Buch auf einen Zehntel des Umfangs beschränken können, ohne signifikante inhaltliche Abstriche machen zu müssen. Wieso mittlerweile auch in Deutschland ein enormer 'Hype' um dieses Buch gemacht wird, kann ich so nicht nachvollziehen. Allenfalls für Leute zu empfehlen, die von Wirtschaft und Globalisierung nicht viel Ahnung haben, aller anderen lesen hier "Aus Amerika nichts Neues".
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Schlimmer als Fadheit, 8. Januar 2011
Von 
Dr. Christian Donninger "vulgo Chrilly" (Altmelon, Waldviertel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Der Autor besucht ein indisches Technologiezentrum. Dort erklärt ihm der Leiter: "The playing field has leveled". Daraus schliesst Friedmann messerschaft: Die Erde ist flach. Es übersteigt offensichtlich sein mathematisches Bildungsniveau: Auf einer Kugeloberfläche befinden sich auch alle auf demselben Niveau.

Die Plattitüde "die Erde ist flach" wird im Folgenden gebetsmühlenartig wiederholt.

Friedmann ist ein Minnesänger der neoliberalen Globalisierung. Zunächst muss er seinen Landsleuten einmal beibringen, dass es außerhalb Amerikas überhaupt eine Welt gibt. Und die dort wohnen sind auch nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen. Siehe "the playing field has leveled". Das mag für viele Amis eine schockierende Nachricht sein. Er beruhigt sie aber: Die gehen auch alle zu McDonalds und leben dem american-way-of-life. Eigentlich sind es Amis die halt zufällig einen indischen Pass besitzen.

Ich arbeite seit Jahren in einem (wechselnden) Team mit Pakistani/Indern (Desi in Urdu), Arabern, Deutschen und Amerikanern zusammen. Tatsächlich hat es einige Konflikte gekostet, damit wir bei Treffen NICHT zu McDonalds gehen. Besonders die Desi sind heiss drauf. Nun gehen wir nur zu McDonalds, wenn es kein Desi-Restaurant gibt. Das ist Gottseidank selten.

Unter dieser amerikanisierten Oberfläche gibt es aber erhebliche kulturelle Unterschiede. Z.B. einen anderen Zeitbegriff. Einem Desi oder Araber Deutsche Planung beizubringen ist unmöglich. Das scheitert schon am Ösi-Wesen. Umgekehrt flippt ein Deutscher aus, wenn er ein Flugticket für ein Treffen in Abu-Dhabi bekommt, bei dem kein Retourticket dabei ist. Auf die Frage "wann fliegen wir zurück" kommt die lapidare Antwort "we will see". Der Deutsche möchte aber seiner Frau sagen, wann er wieder zurück kommt. Worauf ihm der Gastgeber entgeistert antwortet: Er kann sie doch eh bei der Fahrt zum Flughafen anrufen.

Es gibt auch bedeutende Unterschiede in der Auffassung, wann etwas fertig ist. Aus Desi Sicht ist alles perfekt, der Ösi meint, na ja, ein bisserl noch feilen wär nicht schlecht, für den Deutschen sind es gerade 80%. Es gibt aber auch Deutsch-Indische Gemeinsamkeiten. Z.B. dass Amis mit ihrem dauerndem "great" und "nice" nerven.

Es gibt auch Konflikte, weil die Desi und Araber - zurecht - nicht einsehen wollen, warum ein Europäer oder Ami schon allein auf Grund des Passes und der Hautfarbe mehr bezahlt bekommt.

Man kann mit diesen Unterschieden auch leben lernen. Aber es ist weit von der schönen neuen Welt entfernt die Friedmann dem Leser präsentiert.

Ich habe das Buch im Büro meines pakistanischen Projektmanagers in Abu-Dhabi im Englischen Original gelesen. Obwohl mir ziemlich fad war, habe ich bald w.o. gegeben. Fadheit ist ein schlimmer Zustand. Es war aber spannender und abwechslungsreicher dem Deckenventilator zuzusehen als diese gebetsmühlenartige Wiederholung von Plattheiten zu konsumieren.
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