Ursula und ihr Freund Peter fahren nach Ascona in den Urlaub und begegnen dort aller Art Leute, mit denen sie ihren Ferienaufenthalt verbringen. Beide stellen sich in der Liebe etwas dümmlich an und glauben durch ihren Aufenthalt sich einander besser kennenzulernen, bald erkennen sie, dass es gut ist wenn sie sich dem anderen hingeben...
Das Buch ist eine einwandfreie Strandlektüre und fällt in das Schema des typischen Reise- oder Urlaubsromans. Gefallen finden kann man an den farbig gezeichneten Figuren und deren Charakterzügen, deren Äußerungen gut absehbar sind. Vor allem Ursula stellt sich Peter gegenüber etwas mädchenhaft und dümmlich in der Liebe an, weist jedoch dennoch einen Zug von der weiblichen Emanzipation der 20-er Jahre auf, indem sie entschlossen Dinge sagt, die ihr gerade aus dem Mund fallen. Die Handlung fällt in das Jahr 1933 und die Autorin lässt politische Anspielungen über Deutschland zu dieser Zeit geschickt aus dem Spiel, anstattdessen konzentriert sie sich auf das herrliche Klima in Ascona und umschreibt verschiedene Orte, die sie selbst schon kennt und im Roman wiedergibt. Die Handlung ist nichts Besonderes, es werden schlichtweg einfache Dialoge geführt und von einem Urlaubsort zum nächsten weitergefahren. Mich hat das Werk nicht sonderlich touchiert, es war irgendwie anspruchslos, man hätte es genauso gut schon als Kind lesen können, da es etwas kindisch geschrieben ist. Die btb-Ausgabe ist mit einem umfangreichen Nachwort mit Hintergrundinfos zur Autorin und zu anderen Romanen von ihr angereichert. Zudem besitzt das Buch viele Schwarz-Weiß-Bilder von Ascona und der umliegenden Gegend, somit kann sich der Leser die Atmosphäre noch besser verdeutlichen.
Dieser Text wurde von einer 18-jährigen verfasst.