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Die Welt als Spiel: Spieltheorie in Gesellschaft, Wirtschaft und Natur [Taschenbuch]

Pierre Basieux
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

1. August 2008
Ob rätselhaftes Naturschauspiel, spannendes Glücksspiel oder harter Wettbewerb in Sport, Beruf und Wirtschaft - das Spiel gehört zum Leben, und wir sollten seine Regeln kennen. Überall findet die Spieltheorie ähnliche Grundmuster. Betrachten wir das Spiel also genauer, denn wir haben keine Alternative ¿ zum kreativen Spiel um unser Überleben, zum innovativen Spiel mit unseren Ideen und zum existenziellen Spiel auf der Suche nach Sinn. Vom Autor von "Die Welt als Roulette" und anderen erfolgreichen Büchern zur Mathematik.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: rororo (1. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499623110
  • ISBN-13: 978-3499623110
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 98.144 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Pierre Basieux studierte Mathematik, Physik, Philosophie, promovierte mit einem Thema aus dem Bereich Operations Research und Spieltheorie und war einige Jahre als Gymnasiallehrer tätig. In den achtziger Jahren war er bei einem multinationalen Konzern in leitender Position für Planung, Steuerung und Logistik verantwortlich. Seit 1990 arbeitet er als selbständiger Unternehmensberater.

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Kundenrezensionen

3.1 von 5 Sternen
3.1 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Horizont erweiternder Essay 9. September 2008
Format:Taschenbuch
Das Buch ist in drei 'Kreise' unterteilt.
Der 1. Kreis behandelt die (künstlichen) Gesellschaftsspiele (Spiele 'in vitro') und die klassische Spieltheorie. Neben bekannten Spielen werden auch klassische Glücksspiele wie Lotto, Roulette, Black Jack und Poker angeschnitten, mit ihren meistens negativen Erwartungen. Als ein 'unpopuläres' Spiel wird auch Mathematik und das Mathematisieren dargestellt ' das auch tatsächlich Eigenschaften wie das Scrabble-Spiel enthält.

Sodann behandelt der Autor im 2. Kreis 'Spiele in der Wirklichkeit', und die beginnen wieder mit den bekannten, aber real existierenden Glücksspielen (Lotto, Roulette, Black Jack, Poker), die nun dank der Nutzung spezieller Gegebenheiten überraschenderweise eine positive Gewinnerwartung haben können; hier schließen sich Sportwetten und Börsenspekulationen an ' wobei zahlreiche Vorurteile anhand praktischer Beispiele ausgeräumt werden.
Es folgt ein Kapitel über das intuitive und begrenzt rationale Verhalten des Menschen, der sich oft nicht an die theoretischen Eigenschaften des 'Homo rationalis oeconomicus' halten will ' so zum Beispiel beim Ultimatumspiel. Die Psychologie der Intuition mit ihren Bauchentscheidungen und Faustregeln werden durchleuchtet: wieder ein Gebiet, wo zahlreiche Vorurteile demaskiert werden. Und anschließend daran: die Prinzipien der deskriptiven, experimentellen Ökonomie ' im Gegensatz zur normativen, d.h. zur Soll-Ökonomie.
Das interessanteste und überraschendste Kapitel des 2. Kreises betrifft jedoch, was der Autor mit 'Spiele um Regelfindung' bezeichnet: Lebensregeln und Ethik; hierbei werden die religiösen und wirtschaftspolitischen Dogmen der Kritik eines Humanisten unterzogen.

Im 3.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höchst informativ 28. Juli 2008
Format:Taschenbuch
Der Mathematiker Dr. Pierre Basieux, bekannt durch seine Standardwerke über Roulette und Mathematik, gibt hier einen spannend geschriebenen Einblick in die praktische Relevanz der Spieltheorie für viele Bereiche unseres Lebens, von der Politik und der Wirtschaft bis hinein in die private Sphäre, z.B. bei der optimalen Partnerwahl. Längst hat sich die Spieltheorie zu einer ernst genommenen seriösen Wissenschaft gemausert. Viele Politiker und Manager erhoffen sich von ihr Erklärungsansätze für eigenes optimales strategisches Handeln.
Basieux zeigt aber auch deutlich die Schwächen bzw. Grenzen dieser Wissenschaft (eigentlich generell aller Wissenschaften incl. der Mathematik) auf und beleuchtet die Ursachen hierfür (u.a. Asymmetrien).
Besonders aktuell wird das Buch durch seine Bezüge zu den gegenwärtigen Finanz- und Börsenturbulenzen (Kleiner Tipp an Börsenanalysten: Buch unbedingt lesen!). Viele Abläufe lassen sich jetzt besser verstehen.
Fünf Sterne, da höchst informativ und sehr gut geschrieben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die Welt als Spiel" 9. Januar 2011
Format:Taschenbuch
Zugegeben: Die klassische Spieltheorie macht in diesem preiswerten populärwissen-
schaftlichen Buch nur den sog. "Ersten Kreis" aus, alo etwa ein gutes Drittel. Wer also nur die klassische Spieltherorie im Sinn hat, kann auf zahlreiche Fachbücher zurückgreifen. Die Stärken des Buches liegen jedoch in den anderen beiden "Kreisen" wo der Autor weit über den Tellerrand der klassischen Spieltheorie hinausblickt.Der zweite "Kreis" behandelt "die Spiele der Wirklichkeit", darunter versteht der Autor 1. Glücksspiele, die durch geeignete Invormationsnutzung zu Geschicklichkeitsspielen werden können. 2. Entscheidungen und menschliches Verhalten, das sehr oft intuitiv und begrenzt rational ist (ein aktuelles Forschungsgebiet der Psychologie anhand paradoxer Spielsituationen), und 3. Glaubenssätze und Dogmen, die der Autor als "Spiele um Regelfindung" bezeichnet. Dass hierunter höchst strittige weltanschauliche, speziell religiöse und wirtschaftsidealistische, Anschiten zu finden sind, die mit den Ansichten humaner Geister wie Albert Einstein und Karl Popper kollidieren ist kein Wunder. Im "Dritten Kreis" behaldelt der Autor einige Interpretationen der Welt als "Spiele", und zeigt zum Beispiel die "Grenzen des Rationalen" sowie die "Illusion des Absoluten" auf. Gegen diese Erweiterung des Denkhorizonts kann wohl niemand etwas haben. Alles in allem aber ein sehr gelungenes Buch.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein eher ärgerliches Buch 4. April 2009
Format:Taschenbuch
Nachdem ich das hervorragende Buch "Abenteuer Mathematik" vom selben Autor gelesen habe, bin ich über diese Buch recht enttäuscht .

Was das Thema Spieltheorie betrifft, ist Pierre Basieux wenig Neues eingefallen : Er wiederholt ( teilweise wörtlich ) Inhalte des eben erwähnten Buchs . Anscheinend wollte er noch einmal mit seinen alten Ideen Geld machen, ohne sich geistig verausgaben zu müssen .
Immerhin findet man noch ein paar neue, recht interessante Seiten über das Thema.
An diesen ist allerdings zu kritisieren, dass sie teils schlampig oder fachlich fehlerhaft formuliert sind . Ich bin studierter Mathematiker und kann z. B. fehlende Voraussetzungen ergänzen, aber für viele andere mag da der entscheidende Stolperstein sein .
Beispiele :
a) Auf Seite 82 ist ein Diagramm zu sehen, dessen Abszisse mit "monetäre Ergebnisalternativen" bezeichnet ist, ohne dass dieser Begriff in irgendeiner Weise erklärt wird . Nach dem Zusammenhang kann man sich mit Mühe erschließen, dass da wohl in Wirklichkeit "monetärer Gewinn bzw. Verlust" gemeint ist .
b) Auf Seite 86 werden die Ruinwahrscheinlichkeiten der Spieler bei einem fairen Nullsummenspiel genannt . Was der Autor aber zu erwähnen vergisst, ist die Tatsache, dass es sich nicht um ein einziges Spiel, sondern um potenziell unendlich viele Wiederholungen des gleichen Spiels handeln muss . Das kann man daraus folgern, dass die genannten Ruinwahrscheinlichkeiten sich zu 1 addieren - aber kann man dieses Vorwissen wirklich bei jedem Leser voraussetzen ?

Über einen großen Teil des Buchs hinweg lässt der Autor sich dann über seine private Haltung zu Religion und Politik aus ; das mag zwar ganz interessant für viele sein, die die private Meinung des Autors interessiert ; aber mit dem Titelthema des Buchs hat das wirklich nichts zu tun .
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