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Die Welt als Ganzes - Deutsche Fotografie nach 1989 [Gebundene Ausgabe]

Ulf Erdmann Ziegler , Ursula Zeller


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Produktinformation


Mehr über den Autor

Ulf Erdmann Ziegler, geboren 1959 in Neumünster/Holstein. Kunstkritische Arbeiten und Essays für taz, Die Zeit, FAZ, Merkur und Monopol. 2008 ausgezeichnet mit dem Hebbel-Preis. Er lebt in Frankfurt am Main. Nichts Weißes ist sein erstes Buch im Suhrkamp Verlag.

Produktbeschreibungen

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Welche Bedeutung hat die Dokumentarfotografie in der Ära der bewegten Bilder, der unzähligen Fernsehkanäle, die den Zuschauer täglich durch die Welt führen? Die Welt als Ganzes - Fotografie aus Deutschland nach 1989 gibt auf diese Frage keine Antwort, sondern nimmt ihr die Berechtigung. Das Foto ist dem laufenden Bild nicht unterlegen, sondern anders und spätestens mit dem Bedürfnis beim Videorecorder die Standbild-Taste zu drücken, hat die Fotografie ihre Notwendigkeit bewiesen.

Diese Publikation belegt die Qualität der deutschen Dokumentarfotografie in den neunziger Jahren. Auf 144 Seiten werden die Werkgruppen von 17 Fotografen präsentiert. Wolfgang Bellwinkel dokumentiert die "Nachkriegszeit" in Bosnien-Herzegowina 1995/96 nach dem Friedensabkommen von Dayton. Seine fotografische Studie ist ein zeitgleicher Blick in die Vergangenheit des Konfliktes sowie den schwierigen Friedensprozess. Ein hierfür beeindruckendes Zeugnis ist eine Abbildung, die zwei annähernd identische Häuser in einer friedlichen Winterlandschaft zeigt. Das eine ist intakt und belebt, wohingegen das andere als ausgebrannte Ruine wie ein Mahnmal des Krieges wirkt. Die Bilder der Arbeit "Der Mensch, der einst vom Himmel fiel" aus den Jahren 1992 bis 1996 von Karin Apollonia Müller beeindrucken durch ihre poetische Entfremdung. So trägt auf einer Aufnahme eine Person eine Luftmatratze aus dem seichten Wasser des Meeres, während unser Blick auf ein zur Seite geneigtes Segelschiff im Hintergrund des Bildes fällt. Ulrike Myrzik und Manfred Jarisch erarbeiteten zwischen 1994 und 1996 während mehrerer Reisen nach "China" eine fotografische Serie zur Modernisierung Chinas. Dabei entstand durch die Kombination von Architektur- und Porträtfotografie ein eindrucksvolles Zeitdokument.

Eingeleitet wird die Veröffentlichung durch einen kenntnisreichen Textbeitrag des Essayisten und Kritikers Ulf Erdmann Ziegler über die Entwicklung der Dokumentarfotografie im ausgehenden 20. Jahrhundert sowie einem Interview mit Markus Rasp, dem langjährigen Leiter des grafischen Teams des Süddeutsche Zeitung Magazins. Die Welt als Ganzes - Fotografie aus Deutschland nach 1989 beeindruckt durch ihre Arbeiten im Spannungsfeld von Dokumentation und Kunst und wurde mit dem "25. Kodak Fotobuchpreis 2000" ausgezeichnet. --Stefan Meyer


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