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Kommentar: 24,4 x 17,6 x 3,2 cm, Gebundene Ausgabe Nikol, 2013. 320 Seiten minimale Lagerspuren, innen wie neu, Mängelexemplar mit Strichen im Schnitt V1
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Die Welt der Wikinger Gebundene Ausgabe – Januar 2013

9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Nikol (Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868201831
  • ISBN-13: 978-3868201833
  • Größe und/oder Gewicht: 17,9 x 3,5 x 24,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Arnulf Krause ist promovierter Germanist und Skandinavist, erfolgreicher Sachbuchautor und Experte für germanische Heldensagen und die Dichtung der Edda. Er lehrt als Honorarprofessor am Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Bonn. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort Wikinger - dieses Wort weckt Bilder von Drachenbooten in tiefen Fjorden und auf stürmischer See, von wagemutigen Männern mit rauen Sitten, von Waffenklang und reichen Schätzen. Damit verbinden sich Abenteuerlust und Beutegier, Fernweh und Skrupellosigkeit ohne moralische Schranken. Die Wikinger gelten als die letzten Heiden des Nordens, die Odin, Thor und zahlreiche andere Gottheiten anbeteten. Ihr viel zitierter Schicksalsglaube sah sie als Schlachttote in Walhall einziehen, dem Kriegerparadies Odins, wo ihnen Walküren den Met ausschenkten. Doch selbst dort fanden die Wikinger keine ewige Ruhe, sondern bereiteten sich auf die letzte Schlacht am Ende aller Zeiten vor: In der Götterdämmerung würden sie gegen die dämonischen Mächte der Finsternis ins Feld ziehen und mit ihren Göttern untergehen ... Dergestalt genießen die Männer aus Nordeuropa Berühmtheit und anscheinend unsterblichen Ruhm fast ein Jahrtausend nach ihrer Zeit. Mit den ihnen zugesprochenen Schlagworten wie Ehre, Mut, Rache, Runen, Edda und Sagas sowie den sagenhaften Drachenbooten bedienen sie romantische Gefühle, fantastische Geschichten und esoterische Bedürfnisse. Vor 1945 vereinnahmte man in Deutschland die Skandinavier sogar als historische Blutsverwandte, gewissermaßen als vorbildgebende Zierde des Germanentums. Hinter solchen Gespinsten aus Mythen, Klischees und Ideologien verbirgt sich ein Volk des frühen Mittelalters: die Vorfahren der Dänen und Schweden, der Norweger, Isländer und Färöer. Was es von ihnen nach bestem Wissen zu berichten gibt, entlarvt nicht alles Gesagte als falsch, entpuppt die Wikinger aber doch als ganz anders! In die Annalen der Jahrhunderte von 793 bis 1066 trugen sie sich als beutegierige Piraten ein, denen Menschenleben wenig galten. Von Irland bis nach Italien und vom Ebro bis zur Elbe verbreiteten ihre Schiffe Angst und Schrecken. Klöster, Handelsplätze, ganze Städte ließen sie in Flammen aufgehen. Für das Reich der Franken, aus dem Deutschland und Frankreich hervorgingen, symbolisierte ein Ereignis am sinnfälligsten die Schmach jener Überfälle und Raubzüge: Die Männer aus dem Norden entweihten die ehrwürdige Aachener Pfalzkapelle Karls des Großen als Pferdestall. Aber solche Schreckensmeldungen sind nur ein Teil der historischen Wahrheit um die sagenumwobenen Wikinger. In Wirklichkeit nutzten die Nordleute vom Rande Europas als gute Pragmatiker schlicht die Gelegenheiten, die sich ihnen boten. So machten sie aus dem frühen Mittelalter ihr Zeitalter - das der Wikinger. Sie waren die Global Player ihrer Epoche. Dabei entwickelten sie eine Dynamik, die ihresgleichen suchte. Obwohl die Skandinavier daheim in bescheidenen Bauerngesellschaften lebten, bestimmten sie die Geschicke Europas entscheidend mit. Die Wikinger waren nicht die Herren der Welt und begründeten keine Imperien; gleichwohl hinterließen sie Spuren bis in die Gegenwart - von Amerika bis Russland. Um Beute und Gewinn zu machen, um ertragreiche Landwirtschaft zu betreiben und Macht zu erringen, schlüpften sie in die verschiedensten Rollen: Als Bauern und Fischer kolonisierten sie Island und die anderen Inseln des Nordatlantiks; als Entdecker kamen sie nach Grönland und Kanada; als Piraten terrorisierten sie Europa; als Söldner kämpften sie in England, an der Seine und am Bosporus; als Händler erschlossen sie neue Routen, die sie tief nach Russland und bis Bagdad führten; als Krieger und Politiker errangen sie zeitweilig den englischen Königsthron, begründeten die nordfranzösische Normandie (das "Land der Nordmänner") und waren maßgeblich an den Gründungen der frühen russischen Staaten von Nowgorod und Kiew beteiligt. Die Wikinger erwiesen sich als ausgesprochene Realisten, die zur Erreichung ihrer Ziele alle Möglichkeiten ausschöpften und eine erstaunliche Flexibilität an den Tag legten. Sie arbeiteten als Bauern und Fischer, aber auch als Händler, Seeräuber und Söldner. Mancher Skandinavier des frühen Mittelalters vereinte sämtliche Rollen in einer Person - um den zumeist kargen Lebensumständen des Nordens zu entkommen und Profit zu machen. Noch immer gibt der Boden Nordeuropas und ehemaliger Wikingergebiete Schätze preis, die von den wie auch immer erworbenen Reichtümern zeugen: Tausende von Silbermünzen aus vieler Herren Länder, Schmuckstücke, ehemalige Kirchenschätze und vieles mehr. So trugen die Wikinger zum Wandel der Welt vor 1?000 Jahren bei - und veränderten sich selbst. Entgegen dem Klischee vom traditionsverbundenen nordgermanischen Krieger und Anhänger Odins setzten sie sich auch in ihren Heimatländern mannigfaltigen Einflüssen aus. Aus allen Himmelsrichtungen strömten Waren, Reisende, Ideen und Glaubensvorstellungen dorthin. Die Skandinavier standen für fast drei Jahrhunderte im Brennpunkt der Weltgeschichte und wurden zu einem Versuchsfeld der Kulturen. Schließlich waren sie in ihrer Zeit den größten Veränderungen ausgesetzt: Die modernen Nationen Nordeuropas entwickelten sich, ihre Sprachen veränderten sich, ihre Menschen nahmen das Christentum an, Städte wurden gegründet ... Und damit wurden die Pragmatiker der Macht und des Gewinns letztendlich selbst Geschichte, denn fortan hatten sich die nun herrschenden christlichen Könige und Gesellschaften der Wikinger den Glaubensbrüdern des Abendlandes anzupassen. Was blieb, war die Erinnerung an jene Zeit, als ein an sich unspektakuläres Bauernvolk auszog, in der Welt berühmt und berüchtigt zu werden. Bei aller aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse gebotenen Nüchternheit verbinden sich Geschichte und Abenteuer selten so intensiv wie in der Zeit der Wikinger. Das vorliegende Buch trägt dem Rechnung: Ohne zu dämonisieren oder zu idealisieren, bietet es ein vielfarbiges Kaleidoskop der Welt der Wikinger mit all ihren bunten wie düsteren Farben. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von timediver® HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 13. Oktober 2006
Format: Gebundene Ausgabe
"De Wikinger koom..."

(Warnruf der Warfenfriesen)

Das brandneue in Aufbau, Inhalt und visueller Gestaltung einzigartige Buch beschreibt in 10 packenden Kapiteln die Vorgeschichte, Expansion, Entdeckungsfahrten, Christianisierung, Staatengründungen etc. der mittelalterlichen Skandinavier. Das als "Wikingerzeit" definierte Vierteljahrtausend, begann am 08.06.793 mit dem Überfall auf das Kloster Lindisfarne in der englischen Grafschaft Northumberland und endete mit den Schlachten vom Stamfordbridge und Hastings (1066). Als Wölfe des Meeres versetzten die Wikinger die europäischen Küsten und die Flussläufe bis weit ins Hinterland in Angst und Schrecken und segelten über den Atlantik bis Nordamerika. Als Waräger trieben sie Handel über die Ostsee hinaus, gründeten das alte Russland und gelangten bis zum Bosporus und an den Tigris. "Frankonisiert" schufen die einstigen heidnischen Verehrer Odins den mittelalterlichen Feudalstaat und sollten als christliche Ritter zu Verbündeten des Vatikans und Protagonisten des ersten Kreuzzuges avancieren. Das letzte Kapitel widmet sich der heroischen und sentimentalen Romantik, mit der die auch und besonders als wagemutige Entdecker und kalkulierende Händler in Erscheinung getretenen unbeugsamen Krieger, die mitunter auch zu "Bersekern" werden konnten, schließlich zu "edlen Wikingern" verklärt wurden.

Alle Kapitel werden durch 15 "Exkurse" aufgelockert und bereichert, die auf grauen Untergrund farblich abgesetzt, religiöse, kulturelle, wirtschaftliche, soziale und andere Themen, wie Götterwelt, Runen, Skalden, die Wikingerin, Walhall etc. präsentieren.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wiens Thrillerautor Albert Knorr TOP 1000 REZENSENT am 19. April 2008
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich habe mir drei Bücher über die Wikinger zugelegt. Das Buch von Arnulf ist ein gelungener Kompromiss. Nicht alles ist immer auch belegt, einiges umstritten und manchmal muss man ein Auge zudrücken ;-)

Allerdings ist es sehr anschaulich und durchaus spannend. Immer wieder gleitet man beim Lesen ab und fühlt sich in die Wikinger-Zeit versetzt. Etwas, dass ich bei reinen Sachbüchern vermisse. Natürlich wird dadurch auch das ein oder andere Detail verschwiegen oder ausgeschmückt, aber das geht in Ordnung.

Es liest sich sehr schnell und durch die kurzen "Alltagsgeschichten der Wikinger" bleibt einem auch vieles in Erinnerung.

Ich würde mir das Buch sicher wiederkaufen, muss aber einräumen, dass es nicht gerade günstig ist. Daher nur 4 Sterne.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gudrun Rabenwald am 28. Dezember 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Auch für das Wikingerbuch von Arnulf Krause gilt, dass das Lesen seiner Darstellung viel Freude bereitet. Nie wird der Stoff trocken dargeboten, immer lesen sich die Kapitel und die Exkurse spannend, unterhaltsam und informativ. Das gilt auch für die Darstellung über das Verhältnis der Deutschen zu den Wikingern im 19. und 20. Jahrhundert. Zu der "Welt der Wikinger" kann man nur eines schreiben: Lesen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kai Sellmann am 24. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
...keine Wissentschaftliche Abhandlung sondern ein Sachbuch für Erwachsene. Herr Krause schreibt so locker, dass man das Buch in einem Rutsch liest. Wer sich für die Welt der Wikinger interessiert kann beruhigt zugreifen.
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Edwin Mandelkow am 22. Dezember 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Nach den Werken "Die Geschichte der Germanen" und "Die Welt der Kelten" habe ich nun das Sachbuch "Die Welt der Wickinger" gelesen.

"Die Welt der Wickinger" ist ein spannendes und informatives Standardwerk von Arnulf Krause.

In dem 10 Kapitel umfassenden Werk erfährt man alles über die Wickinger. Es werden die Vorgeschicht, Expansion, Entdeckungsfahrten, Christanisierung, Staatengründung beschrieben.

Vieles war bekannt, aber ebenso vieles war unbekannt. Staatengründung wie Island, Grönland etc. Die Entdeckungsreisen durch das Land der Rus bis nach Konstantinopel etc. Rituale der Beisetzungen etc.

Vielen Dank für dieses hoch interessante Sachbuch. Es ist sehr spannend geschrieben, sehr informativ und trotz Sachbuch leicht zu lesen.
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