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Die Welt im Notizbuch
 
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Die Welt im Notizbuch [Gebundene Ausgabe]

Ryszard Kapuscinski
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Eichborn (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821811854
  • ISBN-13: 978-3821811857
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 12,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 589.024 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ryszard Kapu?ci?ski
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Lieben Sie Geschichten? Menschen, Ereignisse, Spannung? Oder halten Sie es mehr mit Essays, mutigen Gedankenflügen zu außergewöhnlichen Zielen? In beiden Fällen lesen Sie bitte etwas anderes. Zwar treten bei Kapuscinski durchaus Menschen auf, reale Menschen, meist Literaten. Aber all diese Mini-Portraits führen nicht über sich selbst hinaus, bleiben Anekdote. Auch Geschichten werden erzählt, so ist es nicht, aber nur Mikro-Dramen als Anschauungsmaterial für die konstatierte globale Misere. Und statt auf den Transkontinentalflug gedankenreicher Essayistik bittet der Autor die Leser lediglich zur Floßfahrt auf dem Strom privater Reflexionen. Ein Driften, das Zeit lässt für genaue Blicke auf die Welt entlang des Ufers, Blicke immerhin eines hochgebildeten Bewusstseins, eines weit gereisten Europäers. Aber die Passagiere müssen bereit sein zu einer Lektüre von über 300 Seiten. Da Kapuscinski den Gedankenstrom nicht durch Staumauern aus Kapitelüberschriften unterbricht, erschient das Buch tendenziell endlos. Warum gerade auf Seite 335 Schluss ist, bleibt unklar.

Es muss eine Leserschaft geben für dergleichen, denn dies ist bereits der zweite Band, den Eichborn herausgibt. Sie hören schon: Der Rezensent gehört nicht unbedingt zu dieser Gemeinde. Dabei: Ich habe viel angestrichen, wundervolle Funde lassen sich machen. Der Satz Werner Heisenbergs etwa: "... denn wo kein Inhalt mehr nach Gestaltung drängt, hilft es nichts, neue Formen zu erfinden." Vielleicht so etwas wie die Erklärung für Kapuscinskis Schreiben. Vermuteter Antrieb von Kapuscinski Lesern: Wir letzten gebildeten Europäer hören uns beim Denken zu und kein Franzose wird uns einreden, es handle sich auch bloß um weißes Rauschen. --Michael Winteroll

Kurzbeschreibung

Aus Gedankensplittern, Reportagen, Fragmenten und Essays vieler Jahre formt sich eine Welt, die wir zu kennen meinen - die wir so aber noch nie gesehen haben.
Ryszard Kapuscinski ist 1932 in der ostpolnischen Stadt Pinsk geboren, die heute zu Weißrußland gehört. (Das war damals, wie er selber sagt, "Dritte Welt").
1945 kam seine Familie nach Warschau, wo er studierte. In den fünfziger Jahren wurde er als Korrespondent nach Asien und in den Mittleren Osten, später auch nach Lateinamerika und nach Afrika entsandt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Welthaltig 17. Mai 2003
Format:Taschenbuch
Als Ryszard Kapuscinski Polen verliess, um als Korrespondent von der Welt zu berichten, begann sie sich in viele Staaten aufzulösen. Zu Beginn der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts verabschiedeten sich die Kolonisierten von den Kolonisten. Es entstand die sogenannte Dritte Welt. Die Unabhängigkeit, zunächst gefeiert, erwies sich als schmerzhafter Prozess. Die jungen Staaten gerieten ins Magnetfeld des Kalten Krieges.
An dieser Bruchstelle setzen die Berichte Kapuscinskis ein. Die Frage ist müssig, ob es sich hier um Journalismus oder Literatur handelt. Es ist beides und das Tragische daran ist, dass uns diese Form des Journalismus abhanden kommt. Ein Journalismus, der dem Leser kulturelle Hintergründe und geschichtliche Zusammenhänge vermittelt, der den Menschen Anteil nehmend in seiner Lebenswelt zeigt, kurz, der den Blick erhellend auf die Welt richtet.
Es ist ein Journalismus, der eines benötigt, was in unserer medial übersäuerten Welt fehlt: Zeit, viel Zeit. Kapuscinski nimmt sie sich und setzt sich aus. Er will kennen lernen, wovon er berichtet. Er will mit den Menschen zusammen leben und vor allem auch leiden. Er will wissen, was Hunger, Krankheit, Siechtum, Kälte, Nässe und Hitze bedeuten. Der Tod lauert, es ist Krieg. Es sind schmutzige, schäbige, kleine und blutige Kriege. Er muss sie am eigenen Leibe ertragen. Er berichtet darüber. Indem er davon berichtet, leidet er mit. Es ist nicht unsere geordnete Welt, deren Frieden auch durch hässliche Tagesschaubilder nicht gestört wird, die er uns zeigt. Er weiss, dass wir in Ruhe konsumieren wollen. Auch diese Bilder, welche uns die mediale Unterhaltungsmaschine frei Haus liefert und die so rasch von der Werbung weg gedrängt werden.
Das vorliegende Buch, fragmentarisch zusammengestellt, enthält Erinnerungen, Notizen, Gedanken, Beobachtungen, Betrachtungen, Erkenntnisse, die der Autor in den Jahren 1989-96 aufgezeichnet hat. Sie zeigen, wie er arbeitet, wovon er sich leiten lässt, welche Sprachform er für angemessen hält. Sie zeigen aber auch wie die Veränderung der politischen Landschaft seit 1989 ins Bewusstsein einsickert, was die sprunghafte Entwicklung von Kommunikations-und Informationstechnologie in einer sogenannt globalisierten Welt bedeuten. Auch für den Reporter, auch für seine Arbeit und sein Leben. Aus seinem Berichtsfeld reflektiert er zurück in die uns bekannte und vertraute Welt. So nimmt er auch Kunst und Kultur in den Blick, schreibt über das Vergehende und Bleibende.
Es ist ein Buch mit philosophischer Tiefe, geschrieben von einem leidenschaftlich engagierten Menschen. Der Leser möge sich darin finden..
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Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Es war eine große Freude, diese spannenden Geschichten zu lesen, die herrliche Sprache von R.Kapucsinski (und seines Übersetzers) zu genießen und sich mit diesem Buch lange Zugfahrten quer durch Australien 'verkürzen' zu lassen!
Man begleitet den Autor geradezu auf seinen Reisen, durch seine Gedankengänge, nimmt teil an seinen Erfahrungen und versteht danach vieles in der Welt besser (was manchmal äußerst schmerzhaft sein kann)! Was für ein begnadeter Schriftsteller! Sehr empfehlenswert, wenn man beim Lesen auch zum Nachdenken über diese unsere Welt kommen möchte!
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