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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klasse Fantasy-Roman für Leute, die einen neuen Autor suchen,
Von HalloSpencer (Neuental, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Welt am Abgrund (Gebundene Ausgabe)
Das Buch einem bestimmten Genre zuzuordnen fällt schwer. Es ist ein historischer Roman, der zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts in China und Europa spielt. Es ist ein Thriller, der einem skurillen Duo auf der Suche nach einem jahrhundertealten Geheimnis folgt. Es ist Science Fiction mit unglaublichen Maschinen vor einem alternativen Geschichtsverlauf, es ist ein Fantasyroman über ein mysteriöses Volk, das unter der Erde lebt.Darüber hinaus gibt es eine sehr ungewöhnliche Liebesgeschichte, ein Kind mit übernatürlichen Fähigkeiten a la Stephen Kings "Carrie" und dann tauchen auch noch Cowboys und Indianer auf. Man hat den Eindruck, dass der Autor alles, was am Popcorn-Kino Spaß macht, in einem großen (Genre-)Cocktailmixer gekippt hat. Und das Ergebnis schmeckt ziemlich lecker. ;-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Geheimtipp - hoffentlich nicht mehr lange...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Welt am Abgrund (Gebundene Ausgabe)
Das Onlineportal Geisterspiegel.de schrieb 2008 in Zusammenarbeit mit dem Wismarer Persimplex Buchverlag einen Romanwettbewerb aus. Den Sieg errang Andreas Zwengel mit seinem vorliegenden Debüt Die Welt am Abgrund. Dabei handelt es sich um astreinen Steampunk, der jedoch nicht ' wie gewohnt ' im viktorianischen London angesiedelt ist, sondern mit einem überraschend neuem Setting aufwaten kann.Ausgangspunkt der Erzählung ist das chinesische Kaiserreich um 1900, welches zusehend unter den Einfluss europäischer Kolonialmächte gerät. Einen der historischen Hintergründe bildet u. a. der bekannte Boxeraufstand. Inmitten dieser Unruhen wird die Familie des Berliner Vermessungsingenieur Anton Slabon ermordet und dessen Tochter entführt. Die Spur des Verbrechens führt den Leser ins Deutsche Reich, wo sich das verschleppte Kind in Frankfurt einer Reihe von Test unterziehen muss. Diese werden durch eine geheimnisvolle Gruppierung durchgeführt. Die Tochter des Ingenieurs stellt sich dabei als übersinnlich begabtes Wesen heraus. Parallel geht der Geheimrat von Holstein mit dem ehemaligen Polizisten Walter Seyferd in Berlin mysteriösen Zeichen nach, die in ganz Europa im Untergrund erscheinen. So etwa auch in einem U-Bahnschacht der deutschen Hauptstadt, in welchem die beiden Ermittler zudem noch auf burgundisch sprechende Albinos stoßen. Die Zeichen erweisen sich als Karte und so kommen die beiden Ermittler einem jahrhundertealtem Geheimnis auf die Schliche. All die Vorkommnisse scheinen in einem großen Zusammenhang zu stehen. Inhaltlich bietet das Debüt einen wunderbaren Genremix, in welchem Luftschiffe und Reisen unter die Erde ebenso wenig fehlen, wie der Auftritt von Buffalo Bill persönlich. Verwoben wird dieser zunächst eher undurchsichtige Plot, welcher den Leser sowohl fordert als auch zum miträtseln einlädt, mit dem Charme des Wilhelminischen Zeitalters. Zudem punktet Zwengel mit seinem Wissen über die damalige Zeit, was seinem Debüt noch mehr Tiefe verleiht. Zudem gelingt es ihm, die Leser mit immer neuen Wendungen zu überraschen. Ein wahrhaft außergewöhnliches Werk, ganz in der Tradition und im Sinne des Steampunk. Ein wahrer Geheimtipp! Aber hoffentlich nicht mehr allzu lange. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Steam!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Welt am Abgrund (Gebundene Ausgabe)
Ich hörte Andreas Zwengel auf der Leipziger Buchmesse, wo er verschiedene Kapiteln aus dem Buch las. In einer gelungenen Szene schildert er den (beengenden) Kampf in einer Kutsche. Das hat mein Interesse geweckt, auch wenn ich kein Steampunk-Leser bin und bis jetzt kein Buch in diesem Genre gelesen habe. Und was hat bitteschön Buffalo Bill mit dem chinesischen Boxeraufstand zu tun? Ja, darauf gibt es eine Antwort, die hier natürlich nicht verraten wird.Das Buch spielt um die Jahrhundertwende (1900) an verschiedenen Schauplätzen, sei es China, Deutschland oder Österreich und lässt anfänglich vieles offen. Es ist ein Puzzle, das sich hier mit jedem Kapitel vor dem Leser auftut und das schon ein wenig Achtsamkeit erfordert, um die vielen Protagonisten und Schauplätze nicht durcheinander zu würfeln. Dabei bringt Zwengel die Kapitel recht knapp auf den Punkt, wenn man bedenkt, dass schon mal Wochen, Monate oder Jahre dazwischen liegen können. Schließlich und endlich, wie in jeder guten Geschichte, werden die Fäden zusammen geführt und ergeben das vollständige Bild und die Antworten auf so manche Fragen, die man sich während des Lesens gestellt hat. Zwengels Debut ist durchaus gelungen und man darf hoffen, dass er mit einem weiteren Buch nachlegen wird. Ich würde mir aber wünschen, dass er sich dann mehr Zeit lässt und all den kleineren Geschichten einen größeren Raum bietet. "Die Welt am Abgrund" hätte ohne Probleme 100 Seiten mehr vertragen und das ist eigentlich schon wieder mehr Lob, denn Kritik. Fans dieses Genres werden auf ihre Rechnung kommen. Mir hat es jedenfalls gefallen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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