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Die Welt in 100 Jahren: Mit einem einführenden Essay "Zukunft von gestern" von Georg Ruppelt
 
 
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Die Welt in 100 Jahren: Mit einem einführenden Essay "Zukunft von gestern" von Georg Ruppelt [Sondereinband]

Arthur Brehmer
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Sondereinband: 319 Seiten
  • Verlag: Olms; Auflage: Nachdruck der Ausgabe Berlin 1910. (März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3487083043
  • ISBN-13: 978-3487083049
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17,8 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.835 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Arthur Brehmer
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Die Lektüre zählt zum Anregendsten und Aufregendsten, die man sich vorstellen kann." (Denis Scheck) --Druckfrisch (ARD), 30. Mai 2010

Wissenschaftsbuch des Jahres 2010 in der Kategorie "ÜBERRASCHUNG - das originellste Buch": "Darf ein Buch, das vor 100 Jahren erstmals publiziert wurde, Wissenschaftsbuch des Jahres 2010 werden? Ausnahmsweise: Ja![...] Der Reiz des Buchs liegt natürlich darin, dass die Zukunft inzwischen Gegenwart geworden ist und wir die Treffsicherheit der Experten überprüfen können." --bild der wissenschaft 12/2010

"Viele dieser Zukunftsmärchen sind wahr geworden. Auf andere warten wir noch immer. Den Weltfrieden zum Beispiel. Während wir darauf warten, lesen!" --NDR Kulturjournal, 16.08.2010

"A runaway success in 1910, the book has been reprinted 100 years later – again to huge acclaim." --Derek Scally, Irish Times, 24.7.2010

Kurzbeschreibung

In den Jahren 1909 und 1910 entstand dieses reich illustrierte Buch über eine damals ferne Zukunft, das, anders als die literarischen Visionen jener Zeit, von Experten verschiedener Bereiche geschriebene und möglichst sachliche Prognosen versammelte. Dem einflussreichen Journalisten Arthur Brehmer (1858 - 1923) gelang es, prominente Autoren zu gewinnen, sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Ernst Lübbert (1879 - 1915) schuf die kongenialen Illustrationen.
Es entstand ein Werk, das inhaltlich bereits in Richtung der Futurologie unserer Tage weist. Ganz gewiss kann man die heutige Arbeit der Zukunftsforscher, die mit Hilfe unermesslicher Datenmengen und Rechnerkapazitäten vorsichtig gewisse Trends für kommende Jahrzehnte vorauszusagen suchen, nicht mit der "Welt in 100 Jahren" vergleichen. Aber immerhin, die Experten von 1910 haben einige Treffer, "aus der Lostrommel der Zukunft" gezogen, wie Goethe es ausgedrückt hat, die erstaunlich sind.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Sondereinband
"Die Welt in hundert Jahren" ist ein heute zum Glück wiederentdeckter Klassiker der Futorologie des frühen 20. Jahrhunderts. Es handelt sich um eine Aufsatzsammlung damaliger "Kapazitäten" zu allen möglichen Aspekten des, jawohl, heutigen Lebens, denn das Buch erschien 1910! Es illustriert eindrucksvoll die damalige Fortschritts- und Zukunftsgläubigkeit, die optimistische Einstellung gegenüber der Zukunft der Menschheit. Die Treffgenauigkeit der Prognosen ist unterschiedlich. Geradezu unheimlich paßgenau sind "Das drahtlose Jahrhundert", das mit leichten Modifikationen die heutige Mobilfunk- und Internetwelt beschreibt, und "Das tausendjährige Reich der Maschinen", das die Solarenergie und weitere brandaktuelle Techniken prophezeit. Im "Jahrhundert des Radiums" wird zwar technisch nicht ganz zutreffend, aber sinngemäß völlig korrekt auf Massenvernichtungswaffen verwiesen, die eigentlich jeden Krieg unmöglich machen sollten.
Neben solchen Sternstunden gibt es aber natürlich auch Fehlprognosen, die skurril ("Die Frau in 100 Jahren") bis ärgerlich sind ("Die Kolonien in 100 Jahren"). Aber gerade an diese Fehlprognosen sollte man sich erinnern, wenn wieder einmal großmäulige "Zukunftsforscher" bierernste Prognosen zum Jahr 2050 verkünden.
Daneben finden sich auch ironische bis leicht zynische Aufsätze ("Die Literatur in 100 Jahren", "Das Theater in 100 Jahren") sowie stark humanistisch geprägte Aufsätze ("Unterricht und Erziehung in 100 Jahren", "Die Religion in 100 Jahren"). Gerade "Die Religion in 100 Jahren" ist bestechend geschrieben und vor dem aktuellen Hintergrund leider immer noch Zukunftsmusik. Das Buch endet standesgemäß mit DEM Klassiker der Science-Fiction: dem Weltuntergang.
Besonders hervorzuheben sind weiterhin die genialen avantgardistischen Illustrationen von Ernst Lübbert, die sich bereits leicht vom Jugendstil lösen und teilweise einen Hang zu Skurrilität und Humor zeigen. Alles in allem ein Juwel, das wirklich JEDEM ans Herz gelegt werden sollte!
Für gelernte DDR-Bürger: der in der DDR allseits bekannte Klassiker "Weltall Erde Mensch" ist nicht halb so treffsicher in der Prognose!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zukunftshoffnungen um 1900 3. Dezember 2010
Format:Sondereinband
Im Jahr 1909 hat der Journalist Arthur Brehmer ausgewählte Zeitgenossen gebeten, über die Welt in 100 Jahren, also im Jahr 2010 zu reflektieren. Herausgekommen ist ein spannender Sammelband mit Zukunftsprojektionen und Phantasien.

Auffällig ist der fast durchweg optimistische, teils poetische Ton. Die Zukunft wird in jedem Fall deutlich besser. Im Jahr 2010 lebt der Mensch freiheitlicher, gesünder, friedlicher, wohlhabender, kultivierter und zivilisierter. Dafür sorgen insbesondere Fortschritte der Technik. Der erste Weltkrieg, der aus allen Zukunftsträumen rüde geweckt hat, scheint am Horizont noch nicht erkennbar gewesen zu sein.

Natürlich gibt es Fehlprognosen zuhauf (ab 1950 gibt es keine Kavallerie mehr, Theater werden nur noch bei Premieren besucht, es gibt keine Berufspoeten mehr usw.).

Bemerkenswert aber sind die "Vorhersage-Treffer". Das 21. Jahrhundert wurde als Jahrhundert der drahtlosen Kommunikation beschrieben. Texte und Bilder können "drahtlos" übertragen werden. Eine Art Videotelefonie ist dann möglich.

Auch auf die Gefahr der gegenseitigen Vernichtung durch leistungsfähige Waffensysteme wird hingewiesen. Die Metapher der Weltvernichtung auf "Knopfdruck", die auch heute noch im Gebrauch ist, wird bemüht. Interessant ist die Argumentation der Pazifistin Berta von Suttner, die gerade die Gefahr der Vernichtung als Garant für Frieden ansieht. In den 80er Jahren hätte von Suttner damit übrigens nicht auf Seiten der Friedensbewegung gestanden, sondern eher im Lager des Nachrüsters Helmut Kohl.

Ein Sonderlob hat der Verlag Olms verdient. Das Buch ist hochwertig gestaltet und zu einem sehr anständigen Preis zu erwerben. Jeder, der sich für Zukunftsthemen interessiert, sollte das tun.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Sondereinband
Seit einigen Tagen schreiben wir das Jahr 2011. Und wie immer zum Jahreswechsel wagen sogenannte Experten Prognosen für die nächsten Monate. Kaum einer lässt sich noch auf Vorhersagen für die nächsten Jahre ein. Was wird in zehn, in fünfzig ... oder gar in hundert Jahren sein? Schulterzucken!

Heutzutage wagt niemand mehr einen derartig weiten Blick in die Zukunft. Er würde schnell der Anmaßung oder der Scharlatanerie bezichtigt. Nicht so vor hundert Jahren. In den Jahren 1909 und 1910 gelang es dem einflussreichen Journalisten und Schriftsteller Arthur Brehmer (1858-1923), prominente Persönlichkeiten der damaligen Zeit dafür zu gewinnen, sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Darunter waren z. B. die Friedensnobelpreisträgerin (1905) Bertha von Suttner oder der damals sehr bekannte österreichische Schriftsteller Hermann Bahr.

So entstand mit "Die Welt in 100 Jahren" ein Buch, das in der Folge ein gesuchtes und seltenes Objekt auf dem Antiquariatsmarkt war. Die Leser des Jahres 2011 haben nun das große Glück, dass der Olms Verlag in Hildesheim einen Nachdruck des damaligen Bestsellers herausgebracht hat.

Die 22 Textbeiträge wagten Voraussagen in verschiedenen Bereichen, von der Naturwissenschaft bis zur Kultur. Da die Wende zum 20. Jahrhundert von einem Aufschwung der Wissenschaften und Technik geprägt war, überwiegen natürlich die Zukunftsgedanken zu diesen Themen. Neben solch utopischen Ideen wie dem Sonntagsnachmittagsausflug zum Mond gibt es aber auch Prognosen, die hundert Jahre später ein Volltreffer geworden sind: z. B. das "Telefon in der Westentasche" (sprich Handy).

Auch Themen wie die Frauenemanzipation, die Arbeiterbewegung oder der Pazifismus waren damals hochaktuell und ihre mögliche Entwicklung wurde von den Autoren eingehend betrachtet. Was alle Beiträge eint, ist der Fortschrittsglaube: Es geht vorwärts, aufwärts mit der Menschheit. Alles wird besser. Das Leben wird schöner, leichter und länger.

Schöne neue Welt der Technik! Vier Jahre nach dem Erscheinen von "Die Welt in 100 Jahren" zerstörte der Erste Weltkrieg so manchen Fortschrittsglauben auf schreckliche Art und Weise. So fiel der Illustrator des Bandes, Ernst Lübbert, im August 1915 bei einem Sturmangriff an der Ostfront.

"Die Welt in 100 Jahren" ist selbst nach hundert Jahren noch eine interessante und spannende Lektüre, deren Reiz darin liegt, dass die Zukunftsprognosen von damals inzwischen mit unserer Gegenwart verglichen werden können. Da verwundert es nicht, dass das Buch zum "Wissenschaftsbuch des Jahres 2010" gekürt wurde.

Manfred Orlick
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1 Stern aus Anstand
Ein tolles Thema und dann so mies umgesetzt. Ich habe das über 300 Seiten starke Buch nicht gelesen. Audio CDs machen i.d.R. 4-6 CDs daraus. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Eine Meinung veröffentlicht
Ästhetisches Stückwerk
Anno 1908 hatte der Journalist Arthur Brehmer eine Idee: Er bat 22 damals berühmte Zeitgenossen um einen Essay, wie sie sich die Welt in 100 Jahren -- also heutzutage --... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von weiser111 veröffentlicht
Definitiv zu teuer
Dieses Buch erfordert eine zweigeteilte Rezension und eine Erklärung für die 2-Punkte-Bewertung, die am Ende dabei herauskommt:

1. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Jens Mander veröffentlicht
Danke für die Neuauflage
In einem Vortrag hörte ich vor rund zehn Jahren zum ersten Mal von diesem Buch. Ich freue mich, dass es neu aufgelegt wurde. Das Werk ist wirklich lesenswert. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Hannelore Schiefer veröffentlicht
Der Blick auf das Jahr 2010 aus dem Jahre 1910
Man ist verblüfft das vor 100 Jahren in manchen Vorhersagen die Menschen so gut gelegen haben - am Beispiel des I-Phone zeigt sich das man dies bereits damals prognostiziert... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Thorsten Wiedau veröffentlicht
Sehr cooles Buch!
Es ist interessant zu lesen, wie sich die Menschen auf der Basis Ihres damaligen Wissens die Zukunft vorgestellt haben. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Andreas Fleck veröffentlicht
Na ja
Die vielen Punkte deuten darauf hin, dass der Verlag oder irgendjemand der Interesse daran hat die nötigen guten Freunde bemühte um diese Bewertungen abzugeben. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Aldofreund veröffentlicht
super gut
Das Buch ist super gut und entspricht voll meinen Erwartungen.
Bewerte es also mit der höchsten Punktzahl die möglich ist.

LG Anne
Vor 18 Monaten von Anne Glatz veröffentlicht
Für Liebhaber der Belle Epoqué/ der Futurologie/ von...
Dieses Buch zu lesen bereitete mir Tage voller Leselust, sogar Lesewollust. Es ist der Nachdruck eines Werkes aus dem Jahre 1910, ein futurologischer Blick der Vergangenheit auf... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Kankin Gawain veröffentlicht
Ein sehr interessanter futurologischer Sammelband
1910, also vor genau vor 100 Jahren entstand dieser reichlich illustrierte Prachtband als Buntdruck in der Berliner Verlagsanstalt. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Carl-heinrich Bock veröffentlicht
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