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Die Welle [Taschenbuch]

Morton Rhue , Hans-Georg Noack
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (298 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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Wäre Die Welle ein Roman, man könnte den Inhalt des Buchs kaum glauben. Aber so (oder doch zumindest ähnlich) ist es wirklich passiert, in der Klasse des Lehrers Ron Jones in den USA -- einer Klasse an einer Schule also, die sich so weit weg wähnte vom deutschen Nazi-Terror, und die dann doch auf schmerzliche Weise am eigenen Leib erfahren musste, dass die Regeln des Faschismus auch heute noch funktionieren und dass es jeden treffen kann.

In Die Welle beginnt alles mit einem Film über den Holocaust. Der junge Lehrer Ben Ross zeigt den Schülern der Gordon High School Bilder von ausgermergelten Juden im Konzentrationslager. Alle sind angewidert und entsetzt, aber eine Gruppe um Laurie Saunders von der Schülerzeitung "Die Ente" kann und will nicht glauben, dass Menschen zu derlei Grausamkeiten überhaupt fähig sind. Um sie und andere zu überzeugen, startet Ross ein Experiment, dass auf fast unbemerkte Art und Weise Methoden der Diktatur installiert. Und plötzlich zerfällt der Klassenverbund in Opfer und Täter -- bis die Situation auf schreckliche Weise eskaliert.

Inzwischen gehört Die Welle des 55-jährigen Autors Morton Rhue (Ich knall euch ab!, Asphalt Tribe) zum Kanon auch an deutschen Schulen. Und das ist gut so. Denn das Buch räumt mit dem weit verbreiteten Vorurteil auf, dass der Nationalsozialismus ein historisches Phänomen war, das nicht wiederkommen kann. "Wie kann man Millionen von Menschen abschlachten, ohne dass jemand etwas davon weiß?" Auch wenn Die Welle Fragen wie diese nicht beantworten kann, so wirft der Roman sie doch auf. Umso wichtiger ist seine Lektüre. --Isa Gerck

Der Verlag über das Buch

Klassiker in neuem Gewand -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

Ein Lehrer, eine Schulklasse, ein Experiment. Und eine erschreckende Erkenntnis: Faschismus ist nicht etwas, das nur andere Menschen betrifft. Faschismus ist hier mitten unter uns und in jedem von uns. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Morton Rhue

Morton Rhue wurde am 5.Mai 1950 auf Long Island, New York, geboren und wuchs auch dort auf. Als junger Mann reiste er durch die Vereinigten Staaten und Europa und verdiente sich sein Geld mit verschiedenen Jobs, z.B. als Schiffssteward und Straßenmusiker. 1974 machte er seinen Abschluss am Beloit College und arbeitete danach einige Jahre lang als Zeitungsreporter und Werbetexter. Zu dieser Zeit schrieb er bereits Kurzgeschichten und veröffentlichte sie unter anderem in "The New York Times", der bekanntesten amerikanischen Tageszeitung, in "The New Yorker" und im "Esquire Magazine".

Schließlich entschloss sich Morton Rhue dazu, das Schreiben von Büchern zu seinem Hauptberuf zu machen. Seitdem hat er eine große Menge von Romanen und Kurzgeschichten verfasst. Einige davon sind die Romanfassungen zu Spielfilmen. Zum Beispiel hat er ein solches "Buch zum Film" auch zu dem Kinofilm "Free Willy" geschrieben.

Sein in Deutschland bekanntestes Buch, "Die Welle", hat eine ähnliche Vorgeschichte. Der kalifornische Lehrer Ron Jones, selbst Buchautor, hat die Handlung des Buches erlebt. Im Sommer 1969 fragte ihn seine High-School-Klasse in Palo Alto, wie Hitler in Deutschland einen solchen Erfolg gehabt haben könne. Daraufhin machte er eine Art Rollenspiel mit ihnen, in dem er nach und nach bedingungslosen Gehorsam und völliges Aufgehen des einzelnen in der Gruppe verlangte...die Welle hatte begonnen! Dieses Faschimusexperiment geriet Ron Jones beinahe außer Kontrolle und brachte nicht nur in den Köpfen seiner Schülerinnen und Schüler viele Veränderungen. Für ihn persönlich hatte es sehr unangenehme Folgen: Er wurde entlassen. Ron Jones wurde bald darauf Leiter eines Rehabilitationszentrums für behinderte Kinder. Sein Erlebnis an der High-School schrieb er auf. Nachdem diese Geschichte durch eine Verfilmung Aufsehen erregt hatte, machte Morton Rhue einen Roman daraus.

In Deutschland erschien dieses Buch 1984 und ist seitdem ein Bestseller, der sich über zwei Millionen mal verkauft hat und noch immer Schullektüre ist. Sein neuester Roman, „Ich knall euch ab“ erschien im Januar 2002. Darin erzählt er die Geschichte von zwei Jugendlichen, die an ihrer Schule Amok laufen – er erzählt aber auch von Ausgrenzung, Mobbing und Feindseligkeit zwischen den Mitschülern. Ein brisantes und aktuelles Buch.

Morton Rhue lebt heute nach wie vor in New York. Als freier Schriftsteller kann er eine Menge Zeit zu Hause mit seinen Kindern verbringen. Seine Hobbies sind Angeln, Skifahren und Tennis.


Preise und Auszeichnungen für Morton Rhue´s "Welle"

- Preis der Leseratten, 1984
- Buch des Monats, Oktober 1984, ausgewählt von der JUBU-Crew, Göttingen
- Empfehlungsliste "Der Bunte Hund", 1984


Bei Ravensburger erschienen:

- Die Welle

- Ich knall euch ab!

- Asphalt Tribe

- Boot Camp -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Laurie Saunders saß im Redaktionsbüro der Schülerzeitung der Gordon High School und kaute an ihrem Kugelschreiber. Sie war ein hübsches Mädchen mit hellbraunem Haar und einem fast immerwährenden Lächeln, das nur schwand, wenn sie aufgeregt war oder an Kugelschreibern kaute. Das hatte sie in letzter Zeit ziemlich häufig getan. In ihrem Vorrat gab es keinen einzigen Schreiber mehr, der nicht am oberen Ende völlig zerrissen war. Immerhin war das allemal noch besser als Rauchen.

Laurie sah sich in dem kleinen Büro um, das mit Schreibtischen, Schreibmaschinen und Zeichenplatten vollgestopft war. Eigentlich sollte in diesem Augenblick an jeder Schreibmaschine jemand sitzen und Beiträge für die Schülerzeitung »Ente« ausbrüten. Auch Zeichner und Gestalter sollten an den Lichttischen hocken und die nächste Ausgabe vorbereiten. Tatsächlich war jedoch außer Laurie niemand im Raum. Das Problem bestand einfach darin, daß draußen ein herrlicher Tag war.

Laurie spürte, wie das Plastikröhrchen ihres Kugelschreibers zerbrach. Ihre Mutter hatte ihr prophezeit, eines Tages würde sie so heftig an einem Schreiber kauen, daß er zersplittere. Und dann würde ein langer Plastiksplitter ihr in den Hals rutschen, und sie würde daran ersticken. Nur Mutter konnte auf so einen Gedanken kommen, dachte Laurie seufzend.

Sie schaute auf die Uhr an der Wand. Von der laufenden Schulstunde blieben nur noch ein paar Minuten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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