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Die Welle. CD
 
 

Die Welle. CD (Audio CD)

von Reinhold Tritt (Autor), Morton Rhue (Autor), Gernot Endemann (Autor), Isabella Grothe (Autor), Celine Fontanges (Autor)
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3473665517
  • ISBN-13: 978-3473665518
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (215 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 1.744.926 in Bücher (Die Bestseller Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wäre Die Welle ein Roman, man könnte den Inhalt des Buchs kaum glauben. Aber so (oder doch zumindest ähnlich) ist es wirklich passiert, in der Klasse des Lehrers Ron Jones in den USA -- einer Klasse an einer Schule also, die sich so weit weg wähnte vom deutschen Nazi-Terror, und die dann doch auf schmerzliche Weise am eigenen Leib erfahren musste, dass die Regeln des Faschismus auch heute noch funktionieren und dass es jeden treffen kann.

In Die Welle beginnt alles mit einem Film über den Holocaust. Der junge Lehrer Ben Ross zeigt den Schülern der Gordon High School Bilder von ausgermergelten Juden im Konzentrationslager. Alle sind angewidert und entsetzt, aber eine Gruppe um Laurie Saunders von der Schülerzeitung "Die Ente" kann und will nicht glauben, dass Menschen zu derlei Grausamkeiten überhaupt fähig sind. Um sie und andere zu überzeugen, startet Ross ein Experiment, dass auf fast unbemerkte Art und Weise Methoden der Diktatur installiert. Und plötzlich zerfällt der Klassenverbund in Opfer und Täter -- bis die Situation auf schreckliche Weise eskaliert.

Inzwischen gehört Die Welle des 55-jährigen Autors Morton Rhue (Ich knall euch ab!, Asphalt Tribe) zum Kanon auch an deutschen Schulen. Und das ist gut so. Denn das Buch räumt mit dem weit verbreiteten Vorurteil auf, dass der Nationalsozialismus ein historisches Phänomen war, das nicht wiederkommen kann. "Wie kann man Millionen von Menschen abschlachten, ohne dass jemand etwas davon weiß?" Auch wenn Die Welle Fragen wie diese nicht beantworten kann, so wirft der Roman sie doch auf. Umso wichtiger ist seine Lektüre. --Isa Gerck -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .



kulturnews.de

Im Kino läuft gerade die Verfilmung von Morton Rhues "Die Welle", dem Lektüreklassiker über ein außer Kontrolle geratenes Schulprojekt zum Thema Autokratie. Ein guter Zeitpunkt, um die in den 80er-Jahren veröffentlichte Geschichte auch als Hörstück auf den Markt zu bringen. Dieses Zwei-CD-Hörspiel ist allerdings keine eigenständige Produktion, sondern ein reines Nebenprodukt des Films: Originale Filmdialoge wurden inklusive der atmosphärischen Geräuschkulisse zusammengeschnitten; als Erzähler fungiert Stefan Kaminski, der die Gesprächsfetzen miteinander verbindet und Teile der Handlung zusammenfasst. Grundsätzlich funktioniert das sehr gut, auch wenn man ein wenig braucht, um die Stimmen den Charakteren zuzuordnen. Was nervt, ist der Vortrag Kaminskis: Er klingt so betulich wie die Sprecher alter Kinderhörspielkassetten. Da die Story eh eine sehr junge ist, verleiht das dem gesamten Hörspiel den Anstrich einer Produktion, die allenfalls in Jugend- oder Klassenzimmern Gehör findet. (jul) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Enttäuschung, 7. April 2008
Die Begeisterung für das Buch "Die Welle" kann ich ganz und gar nicht teilen. Ich habe mir dieses Buch gekauft, da ich das Thema "Wie entsteht Faschismus" sehr interessant finde. Doch das Buch ist eine Enttäuschung! Die ganze Handlung ist viel zu sehr vorhersehbar, die Gedanken der Charaktere schwach und überhaupt fehlt die Tiefe in diesem Buch. Auch wenn das Buch aufzeigt, wie schnell (in diesem Buch aber etwas zu schnell!!) sich so eine Bewegung entwickeln kann, ist es doch alles viel zu oberflächlich geschildert. Alles in allem würde ich dieses Buch nicht weiter empfehlen.
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98 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Selbst das beste Beispiel für Manipulation und Massenkonformität: der unhinterfragte Glaube an die Richtigkeit der "Welle", 20. Dezember 2008
Von ludwigwitzani (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Ein Politiklehrer an einer amerikanischen Highschool unternimmt einen Unterrichtsversuch, bei dem seine Schüler, ein schlapper und fauler Haufen, durch Symbole, Disziplin und Führung plötzlich um 180 Grad verwandelt und zu einer für alle Zwecke zu missbrauchenden Kampftruppe werden. Moral von der Geschicht: Die Schüler, Mitglieder einer freien Gesellschaft, haben sich selbst in kürzester Zeit zu einer jener willenlosen Massen formen lassen, mit denen die Nazis Europa in den Weltkrieg stürzten.
Inzwischen gibt es kaum einen Schüler, der während seiner Schullaufbahn diesem Plot in Gestalt des Films oder des Buches "Die Welle" entkommt. Der vermeintliche Tatsachenbericht "über einen Schulversuch, der zu weit ging" hat inzwischen fast den Rang eines Glaubensbekenntnisses angenommen, das da heißt: Oh Herr, beschützte mich vor dem Nazi in mir und meiner eigenen Verführbarkeit durch Autoritäten, so dass nie mehr geschehen kann, was in der Nazi-Zeit geschah."
In Wahrheit handelt es sich bei diesem Buch um eines der erschreckendsten Beispiele für massenmedial verbreiteten Schwachsinn. Dass Menschen manipulierbar sind, ist natürlich richtig, aber die Sozialpsychologie weiß seit langem, dass dazu zunächst und vor allem die extreme Isolierung von der normalen Lebenswirklichkeit gehört, sodann eine pausenlose emotionale und kognitive Reizüberflutung, die dem zu Manipulierenden keine Möglichkeit lässt, zu Sinnen zu kommen. Nach diesem Muster, unterstützt durch Schlafentzug und eine bestimmte Diät, funktioniert die so genannte Gehirnwäsche" bei Sekten oder religiösen Organisationen, ein Unternehmen, das aber immer wieder in Gefahr gerät, wenn die gerade erst Manipulierten wieder in Kontakt mit der Wirklichkeit geraten.
Vergleicht man dieses vielfach erforschte und wissenschaftlich anerkannte sozialpsychologische Design von Manipulation und Gehirnwäsche mit dem so genannten Schulversuch an der fraglichen US- Highschool wird sofort klar, dass die vom Autor behauptete Manipulierung einer Schülergruppe so wie beschrieben nie und nimmer stattgefunden haben kann. Eine so weitgehende Mentalitätsveränderung, wie sie in dem Buch behauptet wird, kann nicht durch einen Lehrer verursacht werden, der seine Schüler gerade mal zwei, maximal drei Stunden pro Woche sieht. Und selbst wenn er es versuchen sollte, hätte er gegen die mentalitätsbildende Kraft, die von Mitschülern anderer Kurse, Freunden, Geschwistern, Eltern, den Massenmedien und den Freizeitveranstaltungen, also von 99 % der Schülerwirklichkeit ausgeht, keine Chance. Jeder, der diese Zeilen liest und zweifelt, stelle sich nur einmal für eine Sekunde vor, wie lächerlich es ihm vorgekommen würde, wenn sein Politik- oder Geschichtslehrer in der Stunde plötzlich die Faust geballt und "Kraft durch Disziplin" gefordert hätte.
Handelt es sich also bei dem Plot der "Welle" um absoluten Nonsens, ist der weltweite Erfolg dieses Machwerkes doch auch wieder erschütternd und lehrreich zugleich. Denn wenn sich die Lobpreiser dieses Werkes, das landauf landab an den Schulen gezeigt wird, vor den Gefahren der Manipulation, der Verführung und der Konformitätsneigung wirklich so fürchten, dann liefern sie mit Buch und Film Die Welle" und dem allgemein propagierten Glauben an die Richtigkeit der dort vermittelten Botschaft selbst den besten Beweis für die Verführbarkeit der Menschen. Aber es ist dann wie immer in der Geschichte eine Verführbarkeit und Verdummung durch die, die uns vermeintlich vor der Verführbarkeit und der Verdummung schützen wollen. Dem unbedingt notwendigen Ziel einer Erziehung gegen rechts- und linksradikale Intoleranz leistet "Die Welle" in ihrer gedanklichen Dürftigkeit deswegen leider einen Bärendienst.
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102 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Das Gegenteil von Gut ist nicht Böse, sondern "Gut gemeint"., 5. März 2008
Es ist unbestritten wichtig, sich bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Nationalsozialismus zu fragen, wie es soweit kommen konnte.
Die Idee, selbstgerechtes "Mir könnte das nicht passieren!"-Denken mal auszuhebeln, ist da sehr gut - denn seinerzeit "passierte" das vielen Millionen Menschen, und zwar nicht nur in Deutschland. Hitler und seine Ideologie fanden weltweit Befürworter.

Das Buch "Die Welle" wirbelte in den 70ern viel Staub auf. Allerdings ist dieser inzwischen wieder recht dick auf diesem Werk gelandet. Die ansich gute Idee, Schüler - ohne, daß sie es merken - in den Sog von Gruppenzwang, Ausgrenzung Anderer und elitärem Denken geraten zu lassen mit Gründung einer eigenen Organisation, einem eigenen Emblem und festen ethischen Werten verflacht aber leider recht schnell in allzu Offensichtlichem.
"Richtig" und "Falsch" werden, um so richtig deutlich zu sein in der Botschaft, von Anfang an festgemauert und der mahnende Zeigefinger hebt sich auf jeder Seite. Die kritische Schülerin ist aus nur ihr bekannten Gründen von Anfang an kritisch und die Welle-begeisterten Experimentler unglaublich fix im gefährlichen Fahrwasser.
Der stete Hinweis auf den Deutschen Faschismus verwirrt mich zunehmend. Es wäre (zumindest in der heutigen Zeit) ehrlicher, man würde die drohende Gefahr nicht ausschließlich auf die Zeit zwischen 1933-45 fokussieren, werden doch auch in der "Welle" Entwicklungen beschrieben, die man in jeder Sportmanschaft latent antreffen kann: "WIR sind die Besten, die Kings, die einzig Wahren! Und der Andere ist der Feind!"

WOOO nun die Grenzüberschreitung stattgefunden haben soll, die vom alltäglichen Ausgrenzungsverhalten in Holocoust-Nähe rutscht - es tut mir leid, das war mir in der "Welle" absolut nicht plausibel!
Ein Teenager-Pärchen zankt sich? ER reagiert ungewohnt heftig? Auweia! Und ein Junge wird verprügelt, von dem der Leser und die nunmehr aufgeschreckten Jugendlichen eher nebenbei erfahren, daß er Jude ist? Na sag mal an...

Dabei kommt es doch ansonsten NIIIIEEE vor, daß Schüler von anderen Schülern verdroschen werden und Pärchen sich streiten... Und feste Gruppierungen (Politik, Sport, Musikbands, Eliteschulen etc.) reagieren normalerweise absolut relaxt und nie geballt-abwehrend auf Kritiken von außen oder gar auf Konkurrenz...

Zumindest scheint der Ort des Welle-Geschehens, jene USA-Schule, von jeher so ein Ort von Friede-Freude-Eierkuchen gewesen zu sein, bar jeder Gruppierung bzw. jeden Gruppendenkens...

In diesem Buch wird dann das Welle-Experiment als real-fiktives Aha-Erlebnis behauptet und Hitler als immer noch im Hintergrunde brodelnde Gefahr, so ein bissel wie das böse Sumpfmonster, das vielleicht noch nicht ganz tot ist und zwecks Eroberung der Weltherrschaft einst wieder hervordrängen könnte... Botschaft: Wenn wir alle ganz doll aufpassen, nur dann, kann nie wieder sowas wie in Deutschland geschehen.

Nicht EINMAL wird der Blick auf aktuell vorhandene, täglich zu erlebende Ursprungsquellen gelenkt: Verdroschen wird im Buch also (geschichtsträchtig) ein Jude, und das Grauen liegt offen vor uns. - Gab es an dieser Schule eigentlich Schwarze? Indios? Puertoricaner? Hat man an jener Schule schon mal was vom Ku-Klux-Klan gehört? Vom Vietnam-Krieg? Von der Christianisierung des schwarzen Kontinentes und der Ureinwohner des einst von Columbus entdeckten Landes?

Und in der heutigen Rezeption: Woran erinnert einen denn nur die Formulierung "Achse des Bösen"?

Ein Sprichwort, daß ich sehr mag, lautet: "Das Gegenteil von Gut ist nicht Böse, sondern Gut gemeint!" - Das trifft für mich auf die "Welle" zu. Das Böse hat braune Hemden an und lebte so in der Mitte des 20. Jahrhunderts in Deutschland, und fatalerweise fielen viele naive Leute darauf hinein. Und auch heute sind wir latent in Gefahr. Aber ein engagierter Lehrer kann einen dann mal irritieren, und morgen... spielen wir was Anderes.

Nie, absolut nie, wird das wahre Hier und Heute hinterfragt. Der Blick wird nur in die Großeltern-Genration gelenkt und wie sehr wir dafür anfällig "wären".

Wie wenig dieses Verhalten in den Siebzigern bereits ausgestorben war und wie anfällig (oder bereits angefallen) wir heute immer noch (und nicht "schon wieder") SIND, wird bequemerweise ausgeblendet.

Für die ansich gute Idee hätte ich gerne mehr Sterne vergeben. Aber das Buch macht es dem Leser allzueinfach, sich "richtig" zu positionieren. Es erzeugt Selbstgerechte und keine kritischen Nachdenker, schon gar keine sich-selbst-Hinterfrager. Auch in den Rezensionen liest mal allzuoft die Frage, wie man denn selbst DAMALS gewesen WÄRE.

Und das hilft uns im Alltag absolut nicht weiter. Um solche Diktaturen zu bekämpfen, müssen wir uns damit auseinandersetzen, wie wir SIND.
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4.0 von 5 Sternen Wie würde man sich selbst verhalten?
In diesem Buch wird erzählt, wie ein Lehrer mit einem Experiment versucht den Schülern klar zu machen, wie anfällig Gruppen für faschistoides Handeln und denken sein können... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Tagen von J. Hameister veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Für jeden leicht verständlich
Ben Ross, Lehrer an einer typischen amerikanischen High School, wagt aus einer Laune heraus ein Experiment: Er drillt die Schüler nach seinen Vorstellungen und gibt dieser... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von rebellyell666 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Gutes Buch für Jung und Alt
Also ich kann nur sagen 1a für Jung und Alt. Es ist vom Aufbau her gut gemacht!!!! Das einzigste das ich schlecht finde das immer wieder auch die nachnamen gennant werden so das... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von M. Ackermann veröffentlicht

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sehr empfehlenswerte lektüre. spiegelt wieder wie leicht es ist unzufriedene menschen zu steuern und sie gegen eine opposition aufzuwiegeln. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von E. Franz veröffentlicht

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Bei dem Roman Die Welle" von Morton Rhue, welcher als Originalausgabe 1981 bei Delacorte Press, New York, erschien, handelt es sich um ein Jugendbuch, das sich hauptsächlich um... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von S. Moerkerk veröffentlicht

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