1. Teil: Die Königsmacherin
2. Teil: Die Beutefrau
3. Teil: Die Welfenkaiserin
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Es ist das Jahr 818, als Ludwig der Fromme, der Sohn Karls des Großen, die schönsten Töchter edler Familien aus dem ganzen Reich nach Aachen bringen lässt. Auf einer Brautschau will der verwitwete Kaiser eine neue Ehefrau finden. Die Überraschung ist groß, als sich der Herscher ausgerechnet für die eigenwillige Welfentochter Judith entscheidet. Der Kaiser liebt seine neue Gemalin über alles und lässt der klugen Frau freie Hand, was Ludwigs Vertraute und vor allem seine erwachsenen Söhne mit Bestürzung beobachten. Aus Misstrauen wird Hass, als dem Kaiserpaar ein Sohn geboren Wird. Judiths Feinde zerren die Kaiserin wegen Ehebruchs und Zauberei vor Gericht. Von diesem Moment an müssen Mutter und KInd um ihr Leben fürchten.
Auch für diesen letzten Teil regnet es von meiner Seite aus nur Lobeshymden. Die Geschichte um die Kaiserin Judith ist dermaßen spannend und interessant geschrieben, dass Zeit und Raum eine völlig nebensächliche Bedeutung bekommen. Applaudieren kann ich für die Verknüpfung dieser Geschichte mit dem vorherigen Teil. Die Welfenkaserin kann man durchaus als eigenständigen Roman lesen aber mit den Vorkenntnissen aus Die Beutefrau wird das Lesevergnügen noch gesteigert. Die Autorin hat ein reales Bild der Karolingerzeit um 800 gezeichnet, die so tatsächlich hätte gewesen sein können. Ob nun jedes Detail der Wahrheit entspreicht sei dabei dahin gestellt und spielt für das große Ganze eher eine untergeordnete Rolle. Die Farben, Formen und Reaktionen der Figuren auf verschiedenen Situation lassen die Worte lebendig werden. Auch dieses Buch empfehle ich wärmstens weiter denn es bietet zusätzlich, zu kurzweiligen Lesestunden noch jedemenge Wissenwertes und Lehrreiches.