Kurzbeschreibung
Politische Heirat im 6. Jahrhundert n. Chr.
Eine zweijährige Reise zum Hochzeitstermin. Monika Gräfin von Borries erzählt in ihrem ersten, sorgfältig recherchierten Roman die spannende Geschichte der chinesischen Prinzessin Wencheng, ihrer strapaziösen Reise nach Tibet und ihrem späteren Wirken am königlichen Hof.
Die legendäre Wencheng wird bis heute als vieläugige Weiße Tara in Tibet verehrt. In Tibet sowie in China steht sie als Symbol für ein friedliches, sich kulturell gegenseitig befruchtendes Miteinander beider Völker. Die Weiße Tara ist ein Buch, das ein Zeichen für die Zukunft beider Länder setzen möchte und an ihre gemeinsamen historischen Wurzeln erinnert.
Nicht dass die Tatsache, dass eine Deutsche einen historischen Roman über China und Tibet schreibt, bereits ungewöhnlich genug wäre. Nein - dieser erfolgreiche Roman stieß auf ein solches Interesse in China selbst, dass der größte chinesische Verlag dieses Buch übersetzen ließ, um es unter Lizenz in China zu vertreiben."Garpa sah Wencheng zum ersten Mal durch den schmalen Spalt eines Vorhangs. Die junge Prinzessin saß aufrecht auf einem Seidenkissen und spielte mit der Pipa. Sie hatte ihren fliederfarbenen Kleiderrock über das Kissen gebreitet und trug unter diesem ärmellosen Kleid eine rotbraune Seidenbluse. Ein langer golddurchwirkter Schal bewegte sich lieblich im Spiel und war ihr ein wenig von der Schulter gerutscht. Das dichte schwarze Haar glänzte und war in einem mit rosa Blüten geschmückten "Spiralknoten" straff nach oben gesteckt. Rote Seidenquasten baumelten und wippten vom Hinterkopf im Takt der Musik. Ihre Augen waren konzentriert auf die wie aus Jade geschnitzten Finger, die zärtlich und doch energisch über die Saiten des Instruments strichen. Garpa war von dieser Erscheinung sofort verzaubert ..."Monika Gräfin von Borries wurde 1946 in Augsburg geboren. Sie studierte Pädagogik in Heidelberg und begann sich schon früh mit Ostasien zu beschäftigen. Zahlreiche Reisen führten sie in den letzten Jahren nach China und Tibet. Dabei interessierte sie sich immer besonders für die dort lebenden Menschen und deren Kultur. Seit 10 Jahren ist Monika Gräfin von Borries Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft in Kirchheimbolanden. Sie lebt heute in Niefernheim.
Autorenportrait
Monika Gräfin von Borries wurde 1946 in Augsburg geboren. Sie studierte Pädagogik in Heidelberg und begann sich schon früh mit Ostasien zu beschäftigen. Zahlreiche Reisen führten sie in den letzten Jahren nach China und Tibet. Dabei interessierte sie sich immer besonders für die dort lebenden Menschen und deren Kultur. Seit 10 Jahren ist Monika Gräfin von Borries Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft in Kirchheimbolanden. Sie lebt heute in Niefernheim.
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"Garpa sah Wencheng zum ersten Mal durch den schmalen Spalt eines Vorhangs. Die junge Prinzessin saß aufrecht auf einem Seidenkissen und spielte mit der Pipa. Sie hatte ihren fliederfarbenen Kleiderrock über das Kissen gebreitet und trug unter diesem ärmellosen Kleid eine rotbraune Seidenbluse. Ein langer golddurchwirkter Schal bewegte sich lieblich im Spiel und war ihr ein wenig von der Schulter gerutscht. Das dichte schwarze Haar glänzte und war in einem mit rosa Blüten geschmückten "Spiralknoten" straff nach oben gesteckt. Rote Seidenquasten baumelten und wippten vom Hinterkopf im Takt der Musik. Ihre Augen waren konzentriert auf die wie aus Jade geschnitzten Finger, die zärtlich und doch energisch über die Saiten des Instruments strichen. Garpa war von dieser Erscheinung sofort verzaubert ..."