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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lebendige Schilderung alter Kulturen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Weisse Tara: Wencheng - chinesische Prinzessin, tibetische Königin (Gebundene Ausgabe)
Die Familie der chinesischen Prinzessin, ihre lange Reise nach Tibet und die Zeit ihrer Eingewöhnung in eine völlig fremde Kultur, dies alles wird mit viel Hintergrundinformationen und dennoch immer lebendig geschildert. Die Figur der weißen Tara ist nicht nur interessant, weil es die populärste weibliche Gottheit ist, die historische Figur, auf die sich dieses wunderbare Buch bezieht, brachte den Buddhismus und eine ganze Reihe kultureller und wissenschaftlicher Neuerungen in das damals noch recht kriegerische Tibet. Ironischer Weise rechtfertigte China die blutige Eroberung Tibets mit eben dieser Frau, die für die damalige Zeit äußerst selbstbewusst und gebildet war. Dass die Autorin eine Liebesaffäre mit eingebaut hat, deren historischer Hintergrund fraglich ist, kann ich angesichts des spannenden Erzählstils verzeihen.Im Gegensatz zu der vorherigen Rezensentin spielen die sexuellen Anspielungen in diesem Buch meiner Meinung nach nur eine Nebenrolle. Es wundert mich sehr, dass Amazon.de die persönlichen Angriffe auf die Autorin in dieser Rezension hier stehen lässt, dies entspricht wohl kaum den Rezensions-Richtlinien. Ich würde mich freuen, wenn sowohl diese Verleumdungen auch meine Bemerkungen dazu gelöscht werden könnten. vielen Dank Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine erleuchtende historische Roman der höchsten Klasse.,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Weisse Tara: Wencheng - chinesische Prinzessin, tibetische Königin (Gebundene Ausgabe)
Nur eine sehr intelligente, feinfühlige, wirklich adlige Dame könnte ein so erhabenes und kostbares Buch schreiben, wie "Die Weisse Tara". Spannend von Beginn bis Ende und durch Quellenangaben und Fachkenntnissen überzeugend, zaubert Monika Gräfin von Borries das Leben der chinesische Prinzessin Wencheng, spätere Königin von Tibet (7. Jahrhundert), im Kaleidoskop von vielschichtigen Gefühlsregungen und vollendeten Denkprozessen, bildhaft vor Augen. Es ist auch ein Werk, das jeder, der sich ernsthaft für Tibet und der tibetischen Buddhismus interessiert, lesen sollte.
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2 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Katastrophales Frauenbild,
Von brigitte thelen (deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Weisse Tara: Wencheng - chinesische Prinzessin, tibetische Königin (Gebundene Ausgabe)
Hier wird ein katastrophales Frauenbild vermittelt, und ob dieses historisch belegbar ist, ist fraglich, denn woher die Autorin weiß, wer wann mit wem Sex hat, das erschließt sich eben leider nicht....Selbst wenn das in den historischen Quellen stehen sollte, ist doch die Frage, ob da gerade zu diesem Thema die Wahrheit zu finden ist, oder ob dort nicht eher steht, was dem damals passenden Bild einer chinesischen Prinzessin entsprach, die natürlich unberührt (und damit sicher nicht von einem anderen schwanger) in die Ehe gehen mußte, mithin den Preis zahlen mußte für ein patriarachlisches System, in dem der Sohn unbedingt vom König zu sein hatte. Weiter zu dem Buch: Männer haben viele Frauen, vor und während der Ehe. Frauen sind lieb und brav und vor allem keusch, leben ihre Lust auf Sex während der Ehe nur mit ihrem Ehemann, und nur dann wenn dieser gerade Zeit und Lust hat, was aber auch eher selten der Fall ist. Weibliche Lust kommt bei der Prinzessein kaum vor, und wenn dann darf sie sich nicht ausleben.... Verhält sich eine Frau anders, wie die nepalesiche Prinzessin, die - natürlich - keinerlei Neigung verspürte ihren Mann zu teilen (da sie selbst keine anderen Liebhaber haben durfte), tja, so ist diese Frau eben nicht so ganz einfach und pflegeleicht !! Den Mann den die Prinzessin eigentlich liebt bekommt sie erst wenn der Ehemann tot ist und es (dann) erlaubt. Dieser Mann dagegen, der die Prinzessin auch liebt, hat (mindestens) Sex mit einer Dienerin, und einer Ehefrau und trotzdem liebt er natürlich nur seiner Prinzessin. Als Wu dann mit dem Sohn des Kaisers schläft, dieser sie heiratet und sie nach dessen Tod den Thron besteigt und die Verwandten umbringt (mithin tat, was chinesische Männer-Kaiser eben so taten) da ist sie eine Dämonin. Meiner Ansicht nach sollte die Autorin ihre unbewußten seelischen Inhalte mittels einer Therapie aufarbeiten und nicht in einem Roman.....noch dazu mit dem Titel Weiße Tara, was dieser wohl kaum gerecht wird und ob dieser Roman der chinesichen Prinzession gerecht wird, das ist die Frage. Vielleicht schreibt Frau Borries irgendwann nach der therapeutischen Aufarbeitung mal eine Biografie über eine Frau, die es auch in einer für Frauen schwierigen Zeit geschafft hat, sich für Frauen- und Menschenrechte einzusetzen, und dabei ein positives Verhältnis zu Männern zu haben, ohne dabei ihre sinnliche, sexuelle, lustvolle Seite verstecken oder unterdrücken zu müssen, sondern diese lebte (wenn auch ev. nicht öffentlich) mit mehreren Männern, und die diesen Männern auch mehrere Frauen zugestand (wenn auch öffentlich). Angesichts der Tatsache, dass Frauen weltweit gesehen immer noch um ihre Rechte kämpfen müssen und (zum Teil deutlich) schlechter gestellt sind als Männer wäre das wohl angebrachter, und zwar ganz besonders von einer weiblichen Autorin (bewußt wird so eine Autorin von mir als weiblich bezeichnet). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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