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Die Weisse Tara: Wencheng - chinesische Prinzessin, tibetische Königin
 
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Die Weisse Tara: Wencheng - chinesische Prinzessin, tibetische Königin [Gebundene Ausgabe]

Monika Gräfin von Borries
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 472 Seiten
  • Verlag: Logophon (Oktober 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3922514898
  • ISBN-13: 978-3922514893
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 16,2 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 93.202 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Monika von Borries
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung


Politische Heirat im 6. Jahrhundert n. Chr.
Eine zweijährige Reise zum Hochzeitstermin. Monika Gräfin von Borries erzählt in ihrem ersten, sorgfältig recherchierten Roman die spannende Geschichte der chinesischen Prinzessin Wencheng, ihrer strapaziösen Reise nach Tibet und ihrem späteren Wirken am königlichen Hof.
Die legendäre Wencheng wird bis heute als vieläugige Weiße Tara in Tibet verehrt. In Tibet sowie in China steht sie als Symbol für ein friedliches, sich kulturell gegenseitig befruchtendes Miteinander beider Völker. Die Weiße Tara ist ein Buch, das ein Zeichen für die Zukunft beider Länder setzen möchte und an ihre gemeinsamen historischen Wurzeln erinnert.
Nicht dass die Tatsache, dass eine Deutsche einen historischen Roman über China und Tibet schreibt, bereits ungewöhnlich genug wäre. Nein - dieser erfolgreiche Roman stieß auf ein solches Interesse in China selbst, dass der größte chinesische Verlag dieses Buch übersetzen ließ, um es unter Lizenz in China zu vertreiben."Garpa sah Wencheng zum ersten Mal durch den schmalen Spalt eines Vorhangs. Die junge Prinzessin saß aufrecht auf einem Seidenkissen und spielte mit der Pipa. Sie hatte ihren fliederfarbenen Kleiderrock über das Kissen gebreitet und trug unter diesem ärmellosen Kleid eine rotbraune Seidenbluse. Ein langer golddurchwirkter Schal bewegte sich lieblich im Spiel und war ihr ein wenig von der Schulter gerutscht. Das dichte schwarze Haar glänzte und war in einem mit rosa Blüten geschmückten "Spiralknoten" straff nach oben gesteckt. Rote Seidenquasten baumelten und wippten vom Hinterkopf im Takt der Musik. Ihre Augen waren konzentriert auf die wie aus Jade geschnitzten Finger, die zärtlich und doch energisch über die Saiten des Instruments strichen. Garpa war von dieser Erscheinung sofort verzaubert ..."Monika Gräfin von Borries wurde 1946 in Augsburg geboren. Sie studierte Pädagogik in Heidelberg und begann sich schon früh mit Ostasien zu beschäftigen. Zahlreiche Reisen führten sie in den letzten Jahren nach China und Tibet. Dabei interessierte sie sich immer besonders für die dort lebenden Menschen und deren Kultur. Seit 10 Jahren ist Monika Gräfin von Borries Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft in Kirchheimbolanden. Sie lebt heute in Niefernheim.

Autorenportrait

Monika Gräfin von Borries wurde 1946 in Augsburg geboren. Sie studierte Pädagogik in Heidelberg und begann sich schon früh mit Ostasien zu beschäftigen. Zahlreiche Reisen führten sie in den letzten Jahren nach China und Tibet. Dabei interessierte sie sich immer besonders für die dort lebenden Menschen und deren Kultur. Seit 10 Jahren ist Monika Gräfin von Borries Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft in Kirchheimbolanden. Sie lebt heute in Niefernheim.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die Familie der chinesischen Prinzessin, ihre lange Reise nach Tibet und die Zeit ihrer Eingewöhnung in eine völlig fremde Kultur, dies alles wird mit viel Hintergrundinformationen und dennoch immer lebendig geschildert. Die Figur der weißen Tara ist nicht nur interessant, weil es die populärste weibliche Gottheit ist, die historische Figur, auf die sich dieses wunderbare Buch bezieht, brachte den Buddhismus und eine ganze Reihe kultureller und wissenschaftlicher Neuerungen in das damals noch recht kriegerische Tibet. Ironischer Weise rechtfertigte China die blutige Eroberung Tibets mit eben dieser Frau, die für die damalige Zeit äußerst selbstbewusst und gebildet war. Dass die Autorin eine Liebesaffäre mit eingebaut hat, deren historischer Hintergrund fraglich ist, kann ich angesichts des spannenden Erzählstils verzeihen.
Im Gegensatz zu der vorherigen Rezensentin spielen die sexuellen Anspielungen in diesem Buch meiner Meinung nach nur eine Nebenrolle. Es wundert mich sehr, dass Amazon.de die persönlichen Angriffe auf die Autorin in dieser Rezension hier stehen lässt, dies entspricht wohl kaum den Rezensions-Richtlinien. Ich würde mich freuen, wenn sowohl diese Verleumdungen auch meine Bemerkungen dazu gelöscht werden könnten.
vielen Dank
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Nur eine sehr intelligente, feinfühlige, wirklich adlige Dame könnte ein so erhabenes und kostbares Buch schreiben, wie "Die Weisse Tara". Spannend von Beginn bis Ende und durch Quellenangaben und Fachkenntnissen überzeugend, zaubert Monika Gräfin von Borries das Leben der chinesische Prinzessin Wencheng, spätere Königin von Tibet (7. Jahrhundert), im Kaleidoskop von vielschichtigen Gefühlsregungen und vollendeten Denkprozessen, bildhaft vor Augen. Es ist auch ein Werk, das jeder, der sich ernsthaft für Tibet und der tibetischen Buddhismus interessiert, lesen sollte.
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2 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Katastrophales Frauenbild 7. Februar 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Hier wird ein katastrophales Frauenbild vermittelt, und ob dieses historisch belegbar ist, ist fraglich, denn woher die Autorin weiß, wer wann mit wem Sex hat, das erschließt sich eben leider nicht....

Selbst wenn das in den historischen Quellen stehen sollte, ist doch die Frage, ob da gerade zu diesem Thema die Wahrheit zu finden ist, oder ob dort nicht eher steht, was dem damals passenden Bild einer chinesischen Prinzessin entsprach, die natürlich unberührt (und damit sicher nicht von einem anderen schwanger) in die Ehe gehen mußte, mithin den Preis zahlen mußte für ein patriarachlisches System, in dem der Sohn unbedingt vom König zu sein hatte.

Weiter zu dem Buch:

Männer haben viele Frauen, vor und während der Ehe.

Frauen sind lieb und brav und vor allem keusch, leben ihre Lust auf Sex während der Ehe nur mit ihrem Ehemann, und nur dann wenn dieser gerade Zeit und Lust hat, was aber auch eher selten der Fall ist.

Weibliche Lust kommt bei der Prinzessein kaum vor, und wenn dann darf sie sich nicht ausleben....

Verhält sich eine Frau anders, wie die nepalesiche Prinzessin, die - natürlich - keinerlei Neigung verspürte ihren Mann zu teilen (da sie selbst keine anderen Liebhaber haben durfte), tja, so ist diese Frau eben nicht so ganz einfach und pflegeleicht !!

Den Mann den die Prinzessin eigentlich liebt bekommt sie erst wenn der Ehemann tot ist und es (dann) erlaubt.

Dieser Mann dagegen, der die Prinzessin auch liebt, hat (mindestens) Sex mit einer Dienerin, und einer Ehefrau und trotzdem liebt er natürlich nur seiner Prinzessin.

Als Wu dann mit dem Sohn des Kaisers schläft, dieser sie heiratet und sie nach dessen Tod den Thron besteigt und die Verwandten umbringt (mithin tat, was chinesische Männer-Kaiser eben so taten) da ist sie eine Dämonin.

Meiner Ansicht nach sollte die Autorin ihre unbewußten seelischen Inhalte mittels einer Therapie aufarbeiten und nicht in einem Roman.....noch dazu mit dem Titel Weiße Tara, was dieser wohl kaum gerecht wird und ob dieser Roman der chinesichen Prinzession gerecht wird, das ist die Frage.

Vielleicht schreibt Frau Borries irgendwann nach der therapeutischen Aufarbeitung mal eine Biografie über eine Frau, die es auch in einer für Frauen schwierigen Zeit geschafft hat, sich für Frauen- und Menschenrechte einzusetzen, und dabei ein positives Verhältnis zu Männern zu haben, ohne dabei ihre sinnliche, sexuelle, lustvolle Seite verstecken oder unterdrücken zu müssen, sondern diese lebte (wenn auch ev. nicht öffentlich) mit mehreren Männern, und die diesen Männern auch mehrere Frauen zugestand (wenn auch öffentlich).

Angesichts der Tatsache, dass Frauen weltweit gesehen immer noch um ihre Rechte kämpfen müssen und (zum Teil deutlich) schlechter gestellt sind als Männer wäre das wohl angebrachter, und zwar ganz besonders von einer weiblichen Autorin (bewußt wird so eine Autorin von mir als weiblich bezeichnet).

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