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Die Weisheit der Vielen
 
 
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Die Weisheit der Vielen [Gebundene Ausgabe]

James Surowiecki , Gerhard Beckmann
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 383 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann; Auflage: Sonderausgabe (25. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570006875
  • ISBN-13: 978-3570006870
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 462.630 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

James Surowiecki
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Schon lange hatte der Wirtschaftsjournalist James Surowiecki den Verdacht, dass Gruppen klüger sind als Einzelne. Und auch, wenn sich ohne Mühe zu Hauf Beispiele kollektiven Scheiterns aufführen lassen: Die Weisheit der Vielen belegt nicht nur sehr schlüssig, dass richtig zusammengestellte und nach den richtigen Entscheidungsregeln handelnde Gruppen in aller Regel tatsächlich bessere Erfolgvoraussetzungen haben, als Individuen. Er zeigt vor allem, und das wird Manchen dann doch überraschen, dass die oft so verschmähte "Masse" unabhängig voneinander agierender Einzelner bessere Problemlösungen produziert als individuelle Entscheider, wenn sie darauf vertrauen kann, dass ihr Wort tatsächlich etwas zählt.

Dafür führt der Autor des ebenso tiefsinnigen wie andererseits auch amüsanten Buches zahlreiche Belege aus sämtlichen Gesellschaftsbereichen an. So verweist er etwa darauf, dass in der sehr erfolgreichen Fernsehshow "Wer wird Millionär" die individuellen "Telefonjoker" zu 65 Prozent die richtige Antwort parat haben, der Publikumsjoker aber in 91 Prozent der Fälle. Seit langem weisen Wissenschaftliche Untersuchungen in diese Richtung. Surowiecki berichtet hier unter anderem von einem Versuch der Soziologin Kate H. Gordon, die rund 200 Studenten Objekte nach ihrem Gewicht reihen ließ: Zu 94 Prozent erwies sich die Gruppenschätzung als zu 94 Prozent richtig und (abgesehen von wenigen Ausnahmen) besser als jede der individuellen Schätzungen. In einem anderen Versuch bestand die Aufgabe darin, zehn Häufchen grober, auf einem weißen Karton aufgeklebter Schrotkörner, die sich in ihrer Größe nur geringfügig unterschieden, der Größe nach zu ordnen. Auch hier erreichte die Genauigkeit der Gruppenschätzung 94,5 Prozent…

Von diesen Phänomenen ausgehend hat Surowiecki nach Beispielen im wirklichen Leben gesucht. Und er ist dabei auf verblüffende Zusammenhänge gestoßen, die sich nach seiner Überzeugung nicht nur Unternehmen, sondern die Gesellschaft überhaupt zu Nutze machen sollte. Bei alldem blendet der Autor die Tatsache, dass auch Gruppen bisweilen grandios irren, nicht einfach aus, sondern nimmt solche Beispiele zum Anlass, nach den Gründen solchen Scheiterns zu fragen. Wirklich lesenswert! --Alexander Dohnberg

Pressestimmen

" Fesselnd erzählt... Die elegante Übersetzung macht seinen fundierten Report zum Lektüregenuss - außer vielleicht für ein paar allzu überhebliche Experten." (DER SPIEGEL )

"Faszinierend, eines jener Bücher, die die Welt auf den Kopf stellen." (Malcolm Gladwell, Autor von Tipping Point )

"Mit der Nase des Trüffelschweins durchstöbert Surowiecki die wissenschaftliche Literatur, die historischen Archive und die aktuelle Medien-Berichterstattung auf Indizien für die höhere Weisheit vieler Köpfe." (Die Welt ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Viel Weisheit nicht auf den Punkt gebracht, 20. Mai 2006
Von 
Felix Harling (Bonn Allemagne) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Weisheit der Vielen (Gebundene Ausgabe)
Dem Autor geht es darum, anhand von vielen Beispielen und wissenschaftlichen Experimenten nachzuweisen, dass kollektive Intelligenz ein Schlüssel zu besseren Entscheidungen ist.

Dabei konzentriert er sich auf drei wichtige Arten von Problemen:

a) Kognitionsprobleme; d.h. um das Finden von Antworten auf Fragestellungen.

b) Koordinierungsprobleme; d.h. um das Finden von Möglichkeiten Verhalten zu koordinieren.

c) Kooperationsprobleme; d.h. um Lösungen um das Zusammenarbeiten von Menschen mit Eigeninteressen zu ermöglichen.

Damit "die Masse" diese Probleme besser löst als z.B. ein Expertenzirkel, sind aus seiner Sicht vier Bedingungen zu erfüllen:

1) Meinungsvielfalt

2) Unabhängigkeit der Meinungen des Einzelnen (frei sein von der Beeinflussung durch andere)

3) Dezentralisierung

4) Aggregation (ein Mechanismus bündelt die individuellen Urteile zu einer kollektiven Entscheidung)

Im ersten Teil des Buches beleuchtet Surowiecki seine Theorie der kollektiven Intelligenz. Aus Unternehmenssicht interessant sind insbesondere

1) der Ansatz mit Entscheidungsmärkten bessere Entscheidungen in Unternehmen herbeizuführen.

2) Personaler dürften sich auch im allgemeinen zu wenig klar sein, welches Potenzial in Neuankömmlingen im Unternehmen steckt. Diese Mitarbeitergruppe hält Surowiecki für wichtig, um die in vielen Unternehmen existierenden vorherrschenden Meinungen in Frage zu stellen. Die gescheitesten Gruppen seien die, die aus Personen mit unterschiedlichen Perspektiven bestünden.

3) Sind wirklich die Unternehmen mit den klügsten Mitarbeitern die besten im Markt? Auch das Fachwissen und -kompetenz überbewertet wird, zeigt der Autor an einigen Beispielen auf.

Surowiecki gibt im zweiten Teil seines Buches viele Beispiele, die allerdings auch sehr ausführlich behandelt und besprochen werden. An vielen Stellen innerhalb eines Kapitels kommt es zu Wiederholungen. Die Kapitel hören meist unvermittelt auf. Ein wenig mehr redaktionelle Überarbeitung (und eine bessere Übersetzungsarbeit) hätte dem Buch, insbesondere im zweiten Teil, gut getan.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Lesenswert, aber der Spannungsbogen hat einen Knick... :-), 16. Februar 2008
Die Tatsache, dass Gruppen unter bestimmten Umständen bessere Ergebnisse liefern können als einzelne, teilweise sogar bessere als das beste Mitglied der Gruppe, ist schon interessant, und darum ist das Buch auch lesenswert.

Allerdings reicht diese eine Wahrheit nicht aus, um damit 343 Seiten durchgehend spannend zu füllen. Das heißt: Das Buch hat leider "Längen".

Im ersten Teil wird beschrieben, wann und warum Gruppen die besseren Entscheider sind, im zweiten Teil wird differenziert und dargelegt, wann und wie Gruppen gegenüber Einzelnen versagen. Und auch darin zeigt sich ein stilistischer Mangel: die spannende Kernaussage müsste eigentlich in der zweiten Hälfte des Buches ausgebreitet werden statt schon in der ersten - um den Spannungsbogen zu halten. Aber dann wäre das Buch umso weniger lesbar, da man sich erst einmal durch das, nun zweite, weniger interessante Kapitel "durcharbeiten" müsste.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Meisterlich, 31. Januar 2009
Gerade in diesen Tagen ein Buch voller Spannung und Erkenntnissen, das Hinweise liefert auf die Absurdität des überholten Managementsystems. Mit dem hierarchischen Führungsprinzip Einzelner (Lehmann Brother) aus der Frühzeit der Industrialisierung sind Unternehmen mit ihren komplexen Strukturen heute weder beherrschbar noch erfolgreich zu führen. Das Wissen ist nicht neu (u. a. Kevin Kelly 1994, Harvard Business 1996), aber exzellent recherchiert und intelligent zusammengeführt. Ein Buch für alle, insbesondere für Manager die aus der Neuzeit ihre Lehren ziehen und denen endlich bewusst wird das es im 21. Jahrhundert eines neuen Selbstverständnisses, neuer Managementkulturen bedarf.
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