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Die Weisheit der Vielen: Warum Gruppen klüger sind als Einzelne Taschenbuch – 11. Juni 2007


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (11. Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442154464
  • ISBN-13: 978-3442154463
  • Originaltitel: The Wisdom of Crowds
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 137.119 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Schon lange hatte der Wirtschaftsjournalist James Surowiecki den Verdacht, dass Gruppen klüger sind als Einzelne. Und auch, wenn sich ohne Mühe zu Hauf Beispiele kollektiven Scheiterns aufführen lassen: Die Weisheit der Vielen belegt nicht nur sehr schlüssig, dass richtig zusammengestellte und nach den richtigen Entscheidungsregeln handelnde Gruppen in aller Regel tatsächlich bessere Erfolgvoraussetzungen haben, als Individuen. Er zeigt vor allem, und das wird Manchen dann doch überraschen, dass die oft so verschmähte "Masse" unabhängig voneinander agierender Einzelner bessere Problemlösungen produziert als individuelle Entscheider, wenn sie darauf vertrauen kann, dass ihr Wort tatsächlich etwas zählt.

Dafür führt der Autor des ebenso tiefsinnigen wie andererseits auch amüsanten Buches zahlreiche Belege aus sämtlichen Gesellschaftsbereichen an. So verweist er etwa darauf, dass in der sehr erfolgreichen Fernsehshow "Wer wird Millionär" die individuellen "Telefonjoker" zu 65 Prozent die richtige Antwort parat haben, der Publikumsjoker aber in 91 Prozent der Fälle. Seit langem weisen Wissenschaftliche Untersuchungen in diese Richtung. Surowiecki berichtet hier unter anderem von einem Versuch der Soziologin Kate H. Gordon, die rund 200 Studenten Objekte nach ihrem Gewicht reihen ließ: Zu 94 Prozent erwies sich die Gruppenschätzung als zu 94 Prozent richtig und (abgesehen von wenigen Ausnahmen) besser als jede der individuellen Schätzungen. In einem anderen Versuch bestand die Aufgabe darin, zehn Häufchen grober, auf einem weißen Karton aufgeklebter Schrotkörner, die sich in ihrer Größe nur geringfügig unterschieden, der Größe nach zu ordnen. Auch hier erreichte die Genauigkeit der Gruppenschätzung 94,5 Prozent…

Von diesen Phänomenen ausgehend hat Surowiecki nach Beispielen im wirklichen Leben gesucht. Und er ist dabei auf verblüffende Zusammenhänge gestoßen, die sich nach seiner Überzeugung nicht nur Unternehmen, sondern die Gesellschaft überhaupt zu Nutze machen sollte. Bei alldem blendet der Autor die Tatsache, dass auch Gruppen bisweilen grandios irren, nicht einfach aus, sondern nimmt solche Beispiele zum Anlass, nach den Gründen solchen Scheiterns zu fragen. Wirklich lesenswert! --Alexander Dohnberg -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

" Fesselnd erzählt... Die elegante Übersetzung macht seinen fundierten Report zum Lektüregenuss - außer vielleicht für ein paar allzu überhebliche Experten." (DER SPIEGEL)

"Faszinierend, eines jener Bücher, die die Welt auf den Kopf stellen." (Malcolm Gladwell, Autor von Tipping Point)

"Mit der Nase des Trüffelschweins durchstöbert Surowiecki die wissenschaftliche Literatur, die historischen Archive und die aktuelle Medien-Berichterstattung auf Indizien für die höhere Weisheit vieler Köpfe." (Die Welt)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Felix Harling am 20. Mai 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Dem Autor geht es darum, anhand von vielen Beispielen und wissenschaftlichen Experimenten nachzuweisen, dass kollektive Intelligenz ein Schlüssel zu besseren Entscheidungen ist.

Dabei konzentriert er sich auf drei wichtige Arten von Problemen:

a) Kognitionsprobleme; d.h. um das Finden von Antworten auf Fragestellungen.

b) Koordinierungsprobleme; d.h. um das Finden von Möglichkeiten Verhalten zu koordinieren.

c) Kooperationsprobleme; d.h. um Lösungen um das Zusammenarbeiten von Menschen mit Eigeninteressen zu ermöglichen.

Damit "die Masse" diese Probleme besser löst als z.B. ein Expertenzirkel, sind aus seiner Sicht vier Bedingungen zu erfüllen:

1) Meinungsvielfalt

2) Unabhängigkeit der Meinungen des Einzelnen (frei sein von der Beeinflussung durch andere)

3) Dezentralisierung

4) Aggregation (ein Mechanismus bündelt die individuellen Urteile zu einer kollektiven Entscheidung)

Im ersten Teil des Buches beleuchtet Surowiecki seine Theorie der kollektiven Intelligenz. Aus Unternehmenssicht interessant sind insbesondere

1) der Ansatz mit Entscheidungsmärkten bessere Entscheidungen in Unternehmen herbeizuführen.

2) Personaler dürften sich auch im allgemeinen zu wenig klar sein, welches Potenzial in Neuankömmlingen im Unternehmen steckt. Diese Mitarbeitergruppe hält Surowiecki für wichtig, um die in vielen Unternehmen existierenden vorherrschenden Meinungen in Frage zu stellen. Die gescheitesten Gruppen seien die, die aus Personen mit unterschiedlichen Perspektiven bestünden.

3) Sind wirklich die Unternehmen mit den klügsten Mitarbeitern die besten im Markt?
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kankin Gawain TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 16. Februar 2008
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Tatsache, dass Gruppen unter bestimmten Umständen bessere Ergebnisse liefern können als einzelne, teilweise sogar bessere als das beste Mitglied der Gruppe, ist schon interessant, und darum ist das Buch auch lesenswert.
Allerdings reicht diese eine Wahrheit nicht aus, um damit 343 Seiten durchgehend spannend zu füllen. Das heißt: Das Buch hat leider "Längen".

Im ersten Teil wird beschrieben, wann und warum Gruppen die besseren Entscheider sind, im zweiten Teil wird differenziert und dargelegt, wann und wie Gruppen gegenüber Einzelnen versagen. Und auch darin zeigt sich ein stilistischer Mangel: die spannende Kernaussage müsste eigentlich in der zweiten Hälfte des Buches ausgebreitet werden statt schon in der ersten - um den Spannungsbogen zu halten. Aber dann wäre das Buch umso weniger lesbar, da man sich erst einmal durch das, nun zweite, weniger interessante Kapitel "durcharbeiten" müsste.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Happyx TOP 50 REZENSENT am 25. Januar 2007
Format: Taschenbuch
Allen hier angeführten Besprechungen möchte ich hinzufügen, dass dieses Buch zum Wichtigsten überhaupt gehört in der jetzt kommenden vernetzten, demokratischen Zeit. Das amerikanische TIME Magazin hat zur Person des Jahres 2006 uns alle gewählt, wir alle, die im Internet unterwegs sind und beginnen, eine neue, demokratische partizipative Zeit zu leben & zu arbeiten. Dabei erklärt das TIME Magazin in den einleitenden Sätzen (googlen Sie nach "Time Person of the year"), dass die Geschichte der Menschheit bislang eine (nach Thomas Carlyle) Geschichte großer Männer war.

Das hat jetzt ein Ende. Und dieses Buch liefert eine perfekte Vorlage dafür, die vor allem für unsere Politiker im Hinblick auf die unsägliche Elite-Diskussion lesenswert wäre. Mir war das nicht bewusst, aber ich erlebe es täglich im Netz. Was in mir bei diesen Netzarbeiten täglich wächst, ist die Demut. Denn andere wissen vieles besser als ich. Und ich kann zuhören und wir gemeinsam daraus lernen. Und alle Menschen haben eine angeborene Neigung zur Hilfe! Es gibt wohl nichts Schöneres, als anderen etwas beizubringen. Das Netz ist voller wunderbarer Lehrer!

Arno Schmidt sagte in den 50ern wie schön es wäre, wenn sich alle Gehirne der Menschen vernetzen könnten. Sein Traum ist heute Realität. Die wahre Befreiungskraft und demokratische Teilhabe eröffnet die vernetzte Weisheit der Vielen, die im Internet unterwegs sind. Die sich endlich nicht mehr ein X für ein U vormachen lassen. Die TIME hat übrigens seit 2007 ein neues Redaktionskonzept, in dem teilnehmende Blogger zu Journalisten aufrücken. Die Weisheit der Vielen hat also schon Einzug gehalten in klassischen Institutionen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Off am 19. November 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Große Gruppe ist besser als Expertenmeinung! Ist das etwa so billig und immer so??
James Surowiecki nennt dieses Phänomen "Die Weisheit der Vielen" und das gleich lautende Buch fasziniert mich sehr.
In diesem ausserordentlich spannenden Buch zeigt er, dass die Weisheit der gesamten Gruppe besser als die beste Lösung des Experten sein kann - aber nicht muss! Wichtig sei, dass die Gruppe vielfältig gemischt sei und alle Individuuen unabhängig und autonom, d.h. ohne Absprachen entscheiden. Dann sei eine exaktere und kreative Lösung der Gesamtgruppe möglich. Surowiecki zeigt an einer immens großen Beispielfülle aus Alltag, Wirtschaft und Gesellschaft, dass die Menge eine intelligentere Lösung liefern kann.
Aber das Buch ist kein Manifest auf die alleinige Macht der Gruppe. Der Autor vergisst nicht, dass Gruppen auch irren können.
Der erste Teil des Buches ist der Theorie gewidmet ist: wie äußert sich das Phänomen bei a) Kognitions- b)Koordinierungs- und c) Kooperationsproblemen.
Der zweite Teil verfolgt Fallstudien aus den Bereichen Verkehr, Wissenschaft, die Columbia-Katastrophe, Unternehmen, Märkte und Demokratie.
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