Pressestimmen
"... Um sich die verwickelte Forschungslage selbst zu erschließen oder auch nur, um sich schnell einen Überblick zu verschaffen: Die Reihe "Kontroversen um die Geschichte" ist mehr als Studienliteratur, wie die Herausgeber gar zu bescheiden in ihrem Vorwort schreiben. Gerade deshalb aber sind sie keine Konkurrenz zu den erfolgreichen Oldenbourg-Bänden (Anmerkung: gemeint sind die Bände der Reihen "Grundriss der Geschichte" und "Enzyklopädie deutscher Geschichte"), sondern lohnenswerte Lektüre für all jene Geschichtsinteressierten, die sich mit Problemen der Zeitgeschichte beschäftigen möchten. Ihre Lektüre erspart nicht den Blick in die großen Standardwerke, aber sie ergänzt die Darstellungen ideal ..." (Die Welt, 24.8.2002)"... Um sich die verwickelte Forschungslage selbst zu erschließen oder auch nur, um sich schnell einen Überblick zu verschaffen: Die Reihe "Kontroversen um die Geschichte" ist mehr als Studienliteratur, wie die Herausgeber gar zu bescheiden in ihrem Vorwort schreiben. Gerade deshalb aber sind sie keine Konkurrenz zu den erfolgreichen Oldenbourg-Bänden (Anmerkung: gemeint sind die Bände der Reihen "Grundriss der Geschichte" und "Enzyklopädie deutscher Geschichte"), sondern lohnenswerte Lektüre für all jene Geschichtsinteressierten, die sich mit Problemen der Zeitgeschichte beschäftigen möchten. Ihre Lektüre erspart nicht den Blick in die großen Standardwerke, aber sie ergänzt die Darstellungen ideal ..." (Die Welt, 24.8.2002)
Kurzbeschreibung
Die Reihe »Kontroversen um die Geschichte« widmet sich den Schlüsselfragen und zentralen Deutungskontroversen intensiv diskutierter Themen der Geschichtsforschung und ermöglicht so die konzentrierte Vorbereitung auf Seminare, Referate und Prüfungen. Problemorientiert, ausgewogen und kompakt bilanziert sie den Forschungsstand, zeigt unterschiedliche interpretatorische Positionen auf und stellt die Diskussionen, deren Ausgang noch völlig offen ist, vor. äDieselben Gründe, die die Republik scheitern ließen, haben das Dritte Reichü ermöglicht. So sind dann alle Fragen nach Weimar auch Fragen nach dem Deutschland der Jahre 1933 bis 1945. In dieser Verbindung gründet das besondere Interesse, das die Historiographie der ersten deutschen Republik entgegenbringt. Die von Anfang an prekären Bedingungen der Republik und die zusätzlichen Belastungen infolge der Weltwirtschaftskrise führten zur schwersten Staatskrise der neueren deutschen Geschichte. Entlang der Stationen »Revolution und Friedensschluss«, »Kriegsfolgen und Krisen« und »Ende von Weimar« entfaltet Dieter Gessner die zentralen Forschungskontroversen. Sie kreisen ebenso um die Fragen nach der Bedeutung der Weltwirtschaftskrise, der Rolle der Arbeiterbewegung, dem Weimarer Antisemitismus und dem Spannungsfeld von Anti-Modernismus, Rationalität und Modernität wie um die Ursachen des Endes der Weimarer Republik und das Wählerpotenzial der NSDAP.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.