Schon allein der Einband des Buches (HC) ist mE sehr ansprechend, was den Inhalt angeht kann ich das gleiche behaupten.
Anfangs war mit der Schreibstil etwas zu kitschig und hat an Mädchenbücher von früher erinnert.
Marisa ist alleinerziehend und hat sich mit allerhand Problemen herumzuschlagen. Sie muss mit der Hausverwaltung klären, ob sie die Wohnung behalten kann, es droht ihr die Kündigung und ihr Sohn Max ist dauernd krank, seit der Vater die Familie verlassen hat.
Trotz allem schlägt Marisa sich durch, nimmt Tiefschläge und Depressionen hin und rappelt sich immer wieder auf.
An Weihnachten geschieht nun etwas seltsames... ein alter Mann klingelt und behauptet, Marisas Wohnung sei seine.
Mir hat das Buch zumindest ab Seite 50 sehr gut gefallen, bis dahin war der Stil, wie schon erwähnt, etwas gewöhnungsbedürftig und die Geschichte noch nicht so in Gang gekommen.
Dann allerdings konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Für mich hatte das Buch etwas beruhigendes, weil es zeigt, dass es immer irgendwie weitergeht und das Leben vielleicht doch nicht so bescheiden ist, wie man manchmal glaubt.